Mittwoch, 13. September 2017

Nein zu Schwarz/Grün: Petition an Horst SEEHOFER

Foto: JV Saidl
Lieber Leser, liebe Leserin

die Partei "Bündnis 90/Die Grünen" unternimmt seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen die Ehe, die Familie und die christlichen Werte in Deutschland.

Aus diesem Grund ist es inakzeptabel, wenn sich prominente C-Politiker für eine Koalition mit dieser Partei nach der Bundestagswahl aussprechen.

Die einzige vernünftige Antwort auf jeden Vorschlag, nach der Bundestagswahl eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene zu bilden, ist „Nein“.

Denn unsere Kinder sind keine Laboratorien für eine links-grüne Gesellschaftspolitik!

Deshalb bitte ich Sie: Unterstützen Sie bitte heute noch unsere Petition an den Vorsitzenden der CSU, Ministerpräsident Horst Seehofer „Keine Koalition von CDU/CSU mit „Bündnis 90/Die Grünen““:

 https://www.aktion-kig.de/kampagne/csu_appell.html
 

Die Liste der Angriffe der Grünen auf die Ehe, die Familie, die Kinder und auf die christlichen Wurzeln unseres Landes ist lang:

•    In den Schulen und Kindergärten will diese Partei die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.
•    „Bündnis 90/Die Grünen“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo- und Transsexualität – konfrontiert werden.
•    Die Grünen sind der Ansicht, Transvestiten sollten Kindern Homosexualität erläutern. Die Begründung: „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen - und dass davon die Welt nicht untergeht“ (Quelle „Welt“ vom 16. November 2016).

Mit solchen Forderungen zeigen „Bündnis 90/Die Grünen“, dass sie eine wahrhaft radikale Partei sind, die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt.

Schon jetzt müssen wir gegen die Bildung einer solchen Koalition nach der Bundestagswahl arbeiten.

Die Union kann auf keinen Fall eine Koalitionsbildung mit einer dermaßen radikalen, fanatischen und antichristlichen Partei anstreben.

Wir müssen verhindern, dass Deutschland zu einem Land ohne Werte und Prinzipien wird, in welchem Gender zur Staats-Doktrin erhoben wird.

Was eine Allianz der Union mit den Grünen konkret bedeutet, ist klar:

•    Akzeptanz der Gender-Ideologie durch die CDU.
•    Gender-Indoktrination der Kinder in Kindergärten und Schulen.

Das ist keine Mutmaßung: Man muss nur beobachten, was die Bundesländer beschlossen haben, bei denen die Grünen an der Landesregierung beteiligt sind.

In Hamburg sieht der „Aktionsplan des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ die systematische Anwendung der Gender-Ideologie in den Kitas(!) vor.

Der absolute Gau, was Gender-Indoktrination betrifft, ist Hessen, wo eine Koalition aus CDU und Grünen regiert.

Die Grünen haben es in Hessen geschafft, komplett ihre Gender-Agenda der CDU aufzudrücken: Ab der ersten Klasse in der Grundschule sollen die Kinder lernen, was Homosexualität, Transsexualität, Patchwork-Familien etc. sind.

Auch in Schleswig-Holstein hat die CDU eine Koalition mit den Grünen geschlossen und auch dort haben sich die Grünen komplett durchgesetzt, was Gender, „sexuelle Vielfalt“ und Sexualerziehung in den Schulen angeht.
Egal, wo man hinblickt:

Union plus Grüne gleich Gender, Akzeptanz „sexueller Vielfalt“ und übergriffige Sexualerziehung.

Deshalb muss unsere Botschaft an die Union unmissverständlich sein: Unsere Kinder und unsere Schulen sind keine Laboratorien für eine links-grüne Gesellschaftspolitik!

Eine Koalition der Union mit den Grünen wäre ein Verrat an den christlichen Werten und Prinzipien Deutschlands und für die Christdemokratie ruinös.

Deshalb ist es so wichtig, dass Sie an dieser neuen Initiative von „Kinder in Gefahr“ teilnehmen“.

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift und durch Verbreiten unsere Petition an den Vorsitzenden der CSU, Horst Seehofer: 


https://www.aktion-kig.de/kampagne/csu_appell.html

Kämpfen wir gemeinsam für unsere Kinder, für die Familien, für die christlichen Wurzeln unseres Landes!

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen


Mathias von Gersdorff

PS: „Bündnis 90/Die Grünen“ unternehmen seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen Ehe, Familie und christliche Werte in Deutschland.

Trotzdem gibt es etliche C-Politiker, die bereit sind, das christliche Erbe preiszugeben, um mit dieser Partei eine Koalition auf Bundesebene eingehen zu können – zuletzt CSU-Chef Horst Seehofer.

Dazu sagen wir: Unsere Kinder und unsere Schulen sind keine Laboratorien für eine links-grüne Gesellschaftspolitik!

Deshalb bitte ich Sie: Unterstützen Sie bitte heute noch unsere Petition an den Vorsitzenden der CSU, Ministerpräsident Horst Seehofer „Keine Koalition von CDU/CSU mit „Bündnis 90/Die Grünen““:


 https://www.aktion-kig.de/kampagne/csu_appell.html

Sonntag, 10. September 2017

Bildgalerie: Demo-für-Alle-Bus in Karlsruhe, Wiesbaden, Köln

In Karlsruhe vor dem Bundesverfassungsgericht

Mathias von Gersdorff, Hedwig von Beverfoerde





Der Bus kommt in Wiesbaden an

Hedwig von Beverfoerde

Mathias von Gersdorff

Bonifatiuskirche

Eduard Pröls






Kundgebung in Köln



Kölner Dom im Hintergrund

Massive Störung durch LSBTIQ-Aktivisten











Mittwoch, 6. September 2017

Demo-für-Alle-Bus kommt nach Stuttgart, Karlsruhe, Wiesbaden

Das Aktionsbündnis für Ehe & Familie – „Demo für Alle“ unternimmt vom 6. Bis zum 15. September ein Busrundfahrt durch Deutschland.

Die nächsten Stationen sind:

Donnerstag 7. September 15 Uhr Stuttgart, Schlossplatz
Freitag 8. September 13 Uhr Karlsruhe, Schloss Bezirk 3 vor dem Bundesverfassungsreicht
Samstag 9. September Wiesbaden um 14:00 Uhr auf den Luisenplatz vor dem Kultusministerium

Sonntag 10. September Köln 14:00 Bahnhofvorplatz vor der Domplatte

Die Aktion „Kinder in Gefahr“ ist Mitglied des Aktionsbündnisses und lädt herzlich ein, an dieser Initiative teilzunehmen.

Mit Infoständen und Kundgebungen wird in zehn deutschen Städten für die Ehe zwischen Mann und Frau, gegen Gender und gegen Frühsexualisierung geworben. Ziel der Karawane ist, mit Unterstützern, Bürgern, Journalisten und hoffentlich auch Politikern ins Gespräch zu kommen.

Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem "Like" unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!

Dienstag, 5. September 2017

Ministerpräsident Günther (CDU) wirbt für Grün/Schwarz im Bund – kommt der totale C-Ausverkauf?

Daniel Günther. Pressefoto CDU-S-H, Foto Sönke Ehlers
Mathias von Gersdorff

Wenige Tage nachdem etliche Politiker der Grünen die linksextremistische Internetseite Linksunten.indymedia gelobt haben und sich gegen das Verbot durch das Bundesinnenministerium mit ihr solidarisiert haben, hat Daniel Günther, CDU-Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg am 5. September 2017 für eine Koalition mit den Grünen auf Bundesebene geworben.

Günther ist der Auffassung, seine Koalition in Kiel zwischen CDU, FDP und Grünen sei ein Model für ganz Deutschland.

Deshalb ist unsere die Initiative „Keine Koalition mit „Bündnis 90/Die Grünen““ so wichtig und aktuell.

Bitte helfen Sie, diese so weit wie möglich zu verbreiten: http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Für CDU/CSU wäre eine Koalition im Bund wenn nicht Selbstmord, zumindest ein Vabanque-Spiel.

Wie hier schon mehrmals erläutert wurde, treten die Grünen für eine radikale, fanatische und antichristliche Politik ein, Es ist unfassbar, dass C-Politiker mit einer solchen Partei überhaupt erwägen, eine Koalition zu schließen:

•    In den Schulen und Kindergärten wollen die Grünen die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.
•    „Bündnis 90/Die Grünen“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo- und Transsexualität – konfrontiert werden.
•    Die Grünen sind der Ansicht, Transvestiten sollten Kindern Homosexualität erläutern. Die Begründung: „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen - und dass davon die Welt nicht untergeht“ (Quelle „Welt“ vom 16. November 2016).

Doch dieser massive Angriff auf Ehe und Kinder ist längst nicht alles.

Wie Anfangs erwähnt haben Sektoren der Grünen keinerlei Probleme mit dem Linksradikalismus.

So haben sich die Sprecher der „Grünen Jugend“ und die Kandidatin für Berlin-Kreuzberg bei der Bundestagswahl, Canan Bayram, empört über das Verbot der linskradikalen Internetseite Linksunten.indymedia gezeigt.

Auf dieser Seite wurden Anleitungen zum Basteln von Molotow-Cocktails veröffentlicht. Laut FAZ vom 1. September 2017 wurde im Portal diskutiert, ob man „Bullen“ töten dürfe. Laufend wurde zur Störung und zu Blockaden von legalen Demonstrationen aufgerufen. Diese wurden im Nachhinein als Heldentaten gepriesen, auch wenn sie einen offensichtlich illegalen Charakter besaßen.

Trotzdem gab Grüne-Jugend-Chefin von sich: „Wir verurteilen diese Maßnahme daher aufs Schärfste und erklären uns solidarisch mit indymedia.linksunten.org!“

Für Sektoren der Grünen gilt offensichtlich: „Der linksextreme Zweck heiligt die Mittel.“

Pikanterweise wird ihm just von seinem grünen Koalitionspartner widersprochen: Grünen-Chef Robert Habeck, möglicherweise mit mehr Gefühl für die Stimmung der Basis ausgestattet als Günther, hält kaum etwas von einer derartigen Koalition im Bund und gibt zu bedenken: „Die Fliehkräfte, denen ein solches Bündnis ausgesetzt ist, wären jedenfalls in Berlin weit stärker und gefährlicher, als sie das bei uns in Kiel sind.“

Es ist deshalb unerträglich, dass gerade C-Politiker wie Daniel Günther sich anbiedern für eine Koalition mit dieser Partei werben.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition, um diese Katastrophe zu verhindern: http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html


Die christliche Basis der Gesellschaft muss der CDU-Führung klipp und klar mitteilen: Mit den Grünen zu koalieren wäre ein Verrat an christlichen Positionen und Prinzipien, ein Suizid der CDU und eine Katastrophe für Deutschland.

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Samstag, 2. September 2017

SPD-Bildungskonzept würde Eltern entmachten und aus Schulen Indoktrinationsstätten machen

Quelle:: MartinSchulz.de. Foto: Susie Knoll
Um im Bundestagswahlkampf in die Offensive zu kommen, hat Spitzenkandidat Martin Schulz samt SPD-Ministerpräsidenten eine „Allianz für Bildung“ angekündigt.

Kern des bildungspolitischen Konzepts der SPD ist eine stärkere Einmischung des Bundes in die Belange von Schulen.

Entsprechend Vorstellung der SPD würde sich der Bund massiv an der Finanzierung – angedacht sind 12 Milliarden Euro - der Schulbildung beteiligen. Im Gegenzug würde aber der Bund einen Einfluss in der Festlegung der Lerninhalte erhalten.

Gegenwärtig besteht der sog. „Kooperationsverbot“ zwischen Bund und Ländern. Schule und Bildung sind ausschließlich Ländersache.

Für die SPD soll damit Schluss sein: Man könne Investitionen in Höhe von 12 Milliarden Euro nicht rechtfertigen, wenn man im Gegenzug nicht über die Lerninhalte mitbestimmen könne.

Eine solche Zentralisierung des Erziehungswesens kann nur schlimme Konsequenzen für Eltern haben, die um die Indoktrination ihrer Kinder in den Schulen fürchten. Für SPD und ihren Lieblingspartner, die Grünen, ist Schulpolitik praktisch dasselbe wie Gesellschaftspolitik. Für diese beiden Parteien ist Schule in erster Linie ein Instrument der Gestaltung der Gesellschaft entsprechend ihren sozialistischen und linksgrünen Vorstellungen.

Käme eine solche Zentralisierung, so würden die Schulen zu Gender-Indoktrinationsstätten umfunktioniert werden, wie man sich das heute gar nicht vorstellen kann. In der Tat ist die Festlegung einheitlicher Bildungsziele für Schüler Teil des SPD-Konzepts.

Auch heute bemühen sich linksgerichtete Politiker, Gender Brechstange in Schulen einzuführen – man sehe allein auf die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen – doch die Eltern können besser auf diese Angriffe reagieren, wenn sie auf Landesebene stattfinden. Erlasse aus Berlin hätten ein anderes Kaliber und würden einen höheren Organisationsgrad erfordern.

Die bildungspolitischen Vorstellungen provozierten zunächst Entsetzen.

Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ vom 29 August 2017 kommentierte: „Das oberste Ziel sozialdemokratischer Bildungspolitik ist derzeit die Abschaffung des sog. „Kooperationsverbots“ zwischen Bund und Ländern. Nur so lassen sich die finanziellen Zusagen der SPD für eine „nationale Bildungsallianz“ einhalten, die vor allem SPD-Kommunen zugutekommen, nämlich den finanzschwachen. . . .  Es wird nicht beim Geld bleiben, sondern mit dem Lehrplan enden. Wozu gibt es dann eigentlich noch Landtage?

Auch der Deutsche Landkreistag warnt vor dem SPD-Bildungskonzept. Dieser würde das Ende der länderbetriebenen Bildungspolitik einläuten. Im Kampf um Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten würden die einzelnen Bundesländer auf Dauer den Machtkampf mit dem finanziell viel stärkeren Bund nicht bestehen können.

Man muss sich nur vorstellen, was das bedeuten würde, wenn Rot-Rot-Grün an die Macht käme.

Verantwortungsbewussten Eltern bliebe nur noch, ihre Kinder in Privatschulen zu schicken. Doch auch gegen diese Schulen beginnt die SPD Stimmung zu machen und fordert eine Deckelung des Schulgeldes.

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Freitag, 1. September 2017

Hessen: CDU und Grüne widersprechen sich diametral in Aussagen über Gender-Schulplan

Entgegen den Behauptungen der CDU, entsprechen die neuen "Richtlinien zur Sexualerziehung" für Hessens Schulen den Vorstellungen der Grünen und der LSBTIQ-Lobby. Foto: Mathias v. Gersdorff
Mathias von Gersdorff

Am 14. August 2017 verschickte die CDU-Hessen einen Brief, in welchem sie erneut versucht, die neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ zu verteidigen. Ausführlich wurde in diesem Blog erläutert (http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2017/08/gender-lehrplan-hessen-schwarzgrun-halt.html) , dass die CDU die Kritik aus verschiedenen Seiten nicht zur Kenntnis nehmen will oder kann und nicht einsehen will, dass dieser Lehrplan eine Zumutung für die Eltern Hessens ist.

Der Brief der CDU zeigt aber auch, dass diese Partei in der Öffentlichkeit eine völlig andere Einschätzung über den Lehrplan verbreitet, als ihr Koalitionspartner in der hessischen Landesregierung, die Grünen und die Klientel der Grünen, die LSBTIQ-Bewegung.

Kurz: Jede Partei erzählt ihrer Klientel, was sie hören will.

Einige Beispiele:

CDU: Unser hessischer Kultusminister, Prof. Dr. Alexander Lorz hat den neuen Lehrplan Sexualkunde keineswegs „auf Druck der Grünen“ durchgesetzt.
Grünen: „In den Landesregierungen haben wir hier auch gegen Widerstände klare Akzente gesetzt, zum Beispiel mit den Bildungsplänen zur sexuellen Vielfalt in Baden-Württemberg und in Hessen.“

CDU: Genauso wenig unterstützen wir in irgendeiner Weise den „Genderwahnsinn“.
Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Erklärtes Unterrichtsziel: die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“. Für den Begriff Akzeptanz habe man sich bewusst entschieden, nicht bloß für Toleranz oder Respekt.
Magazin Männer (an homosexuelle Leser gerichtet) am 19. September 2016: Erklärtes Unterrichtsziel: die „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen“.
Bündnis „Warmes Wiesbaden“, Organisator der Gegendemonstration gegen die „Demo für Alle“ in Wiesbaden am 30. Oktober 2016: Das Land Hessen hat im September endlich einen Lehrplan beschlossen, der die Verschiedenheit und Vielfalt sexueller Orientierungen anerkennt und diesen Unterschieden mit Wertschätzung zu begegnen versucht.

CDU: Der besagt Lehrplan beinhaltet keinerlei fundamental neuen Inhalte.
Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: In Hessen, wo B‘90/ Grüne als kleiner Koalitionspartner der CDU regieren, gilt nun ein Lehrplan zur Sexualerziehung, wonach schon Sechs- bis Zehnjährige verpflichtend über gleichgeschlechtliche Partnerschaften informiert werden. (Dies war im alten Lehrplan nicht enthalten)
Internet-Zeitung Queer (für Homosexuelle) am 18. September 2016: Schüler in der Altersgruppe der Sechs- bis Zehnjährigen werden in Hessen beispielsweise nun verbindlich mit dem Thema gleichgeschlechtliche Partnerschaften konfrontiert. (Dies war im alten Lehrplan nicht enthalten)
Philologenverband am 1. November 2016: Der Lehrplan verlangt hier eine Erziehung zur „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).“ Ganz abgesehen davon, dass hier psychologische und biologische Kategorien miteinander vermischt werden, lässt der Lehrplan weder Eltern und Schülern noch Lehrkräften die Freiheit, zumindest in Teilen zu anderen Bewertungen der verschiedenen Aspekte von Sexualität zu kommen. Die als Bildungsziel ausgewiesene „Akzeptanz“ (im Sinne von Anerkennen, Hinnehmen, Gutheißen) geht über die „Toleranz“ (das Gelten- und Gewährenlassen) hinaus. (Dies war im alten Lehplan nicht so enthalten)
Magazin Männer (für Homosexuelle) am 19. September 2016: Zudem ist vorgesehen, dass das Thema menschliche Vielfalt (gemeint ist sexuelle Vielfalt) nicht nur in Biologie behandelt wird, sondern fächerübergreifend – beispielsweise auch in Mathematik. (Sexualerziehung war im alten Lehrplan keine Querschnittsaufgabe)
Der Vollständigkeit halber zitieren wir auch den ehemaligen schulpolitischen Sprecher der CDU-Fraktion, Hans-Jürgen Irmer MdL: Schulexterne können jetzt in die Schule kommen: Nicht akzeptabel ist, dass bei einer solch sensiblen Thematik nunmehr, wenn Schulen dies wünschen, auch Außenstehende, Lobbyistengruppen könnte man nennen, in den Unterricht einbezogen werden können. Im Lehrplan 2007 stand wörtlich: „Der Sexualkundeunterricht kann nicht an außerschulische Personen, Verbands-, Vereinsmitglieder und Beratungseinrichtungen delegiert werden. Die Sexualerziehung kann nur von kontinuierlich in der Klasse tätigen, pädagogisch ausgebildeten Lehrkräften unterrichtet werden.“ „

CDU: Wir als hessische CDU stehen klar zu unserem christlichen Menschenbild, zur Hervorhebung von Ehe und Familie und zum grundgesetzlich geschützten, garantierten Vorrang des elterlichen Erziehungsrechts. Dies ist auch im neuen Lehrplan zur Sexualerziehung unverändert der Fall.“
Philologenverband am 1. November 2016: Der Lehrplan verlangt hier eine Erziehung zur „Akzeptanz von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI).“ Ganz abgesehen davon, dass hier psychologische und biologische Kategorien miteinander vermischt werden, lässt der Lehrplan weder Eltern und Schülern noch Lehrkräften die Freiheit, zumindest in Teilen zu anderen Bewertungen der verschiedenen Aspekte von Sexualität zu kommen. Die als Bildungsziel ausgewiesene „Akzeptanz“ (im Sinne von Anerkennen, Hinnehmen, Gutheißen) geht über die „Toleranz“ (das Gelten- und Gewährenlassen) hinaus.
Der ehemalige schulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hans-Jürgen Irmer MdL: Im alten Lehrplan hieß es in Kurzform, dass Sexualerziehung das Bewusstsein für eine persönliche Intimsphäre und für ein respektvolles, gewaltfreies Verhalten… entwickeln und fördern sowie die grundlegende Bedeutung von Ehe und Familie vermitteln solle. Die Ehe, so heißt es im alten Entwurf weiter, sei eine zentrale Institution, die auch emotionaler und sozialer Sicherheit diene. Ehe und Familie würden unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stehen, so wie es Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes zum Ausdruck bringe. Darüber hinaus heißt es im Lehrplan 2007, dass die hessische Verfassung Ehe und Familie als „Grundlage des Gemeinschaftslebens“ bezeichne. Dies bedeute eine besondere Bedeutung von Familie und Ehe in ihrer individuellen, gesellschaftlichen und rechtlichen Dimension. Und genau dies sei wesentlicher Gegenstand der Sexualerziehung. „Schaut man sich die Einleitung des Lehrplans 2016 an, so heißt es dort: „Ziel der Sexualerziehung ist, Schülerinnen und Schülern ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt der partnerschaftlichen Beziehung, sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identitäten in unserer Gesellschaft zu vermitteln… Gegenstand der Sexualerziehung ist das Wissen über die Existenz unterschiedlicher Partnerschaftsformen und deren Akzeptanz.“ Hätte man in diesem Satz nach „Schülerinnen und Schülern“ zum Beispiel eingefügt, dass den Schülerinnen und Schülern die besondere Bedeutung von Ehe und Familie nahezubringen ist sowie ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis…, dann hätte dieser Satz eine ganz andere Diktion gehabt. Spätestens hier wird deutlich, dass das Primat von Ehe und Familie nicht mehr in dem Maße gilt. 


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Jusos solidarisieren sich mit linksextremistischen Portal Linksunten.indymedia

Juso-Chefin Johanna Uekermann. Foto: Pressefoto Jusos
Mathias von Gersdorff

Nach der Grünen Jugend hat sich auch die Nachwuchsorganisation der SPD, die Jusos, solidarisch mit der linksextremistischen Internetseite Linksunten.indymedia gezeigt.

Juso-Chefin Johanna Uekermann hält das Verbot durch das Bundesinnenministerium für „Wahlkampfaktivismus“ Gegenüber der Nachrichtenagentur“ AFP sagte sie, die eigentliche Gefahr käme von rechts, nicht von links. Das Verbot sei deshalb eine falsche Prioritätensetzung.

Das ist harter Tobak: Linksunten.indymedia nicht nur linksextremistisch, sondern sympathisiert mit Gewalt. Es wurden Anleitungen zum Basteln von Molotow-Cocktails veröffentlicht. Laut FAZ vom 1. September 2017 wurde im Portal diskutiert, ob man „Bullen“ töten dürfe. Laufend wurde zur Störung und zu Blockaden von legalen Demonstrationen aufgerufen. Diese wurden im Nachhinein als Heldentaten gepriesen, auch wenn sie einen offensichtlich illegalen Charakter besaßen.

Die Stellungnahme der Juso-Chefin Uekermann ist ein Skandal, welches zeigt, wie blind die SPD-Nachwuchsorganisation für linke Gewalt ist.

Wie hier berichtet wurde, polterte schon die Grüne Jugend gegen das Verbot des linksradikalen Internetportals. Auch die grüne Nachwuchsorganisation argumentierte, Linksunten.indymedia sei eine wichtige Informationsquelle gegen „Rechts“.

Dies Aussagen der Jusos und der Grünen Jugend zeigen, wie stark sich linke politische Jugendorganisationen radikalisiert sind und nicht mehr bereit sind, eine deutliche Grenze zum gewaltbereiten Linksradikalismus zu ziehen.

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Polizeigewerkschaft: Rechtsstaat muss auch linksextreme Gewalt wirksam bekämpfen

(PM Deutsche Polizeigewerkschaft) Verbot der Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ wirkungsvoller Schlag gegen Linksextremismus

„Wenn ein Rechtsstaat ernst genommen werden will, muss er sich gegen jegliche Form von Extremismus gleichermaßen zur Wehr setzen“, kommentierte Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), das Verbot der linksextremistischen Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Deshalb sei das Verbot und die damit zusammenhängenden polizeilichen Durchsuchungsmaßnahmen „die richtige Antwort auf extremistische Hetze gegen unseren Staat und Aufrufe zur Gewalt gegen die Polizei“.

In Berlin erklärte der DPolG-Bundesvorsitzende Rainer Wendt weiter:

„Die gefundenen Waffen bei den polizeilichen Durchsuchungsmaßnahmen zeigen deutlich, dass die Entscheidung richtig und fast überfällig war. Für eingesetzte Einsatzkräfte der Polizei war es immer unerträglich, dass diese Extremisten offen gegen den Rechtsstaat hetzen, Gewalt gegen Einsatzkräfte und Rettungskräfte der Feuerwehr feiern und zu weiteren Gewalttaten offen aufrufen. Jetzt wird es darauf ankommen, auch Ersatzorganisationen scharf im Blick zu behalten und unverzüglich einzuschreiten, wenn sie sich bilden.

Die Gewalt rund um den G20 Gipfel, der insbesondere von dieser Organisation angefacht worden war, hat deutlich gezeigt, dass die Gewaltbereitschaft auch nicht davor Halt macht, den Tod von Einsatzkräften in Kauf zu nehmen. Häufig ist es purer Zufall und der guten Schutzausstattung und klugen Einsatzentscheidungen zu verdanken, dass Einsatzkräfte der Polizei mit dem Leben davon kamen. Die Entwicklungen der Vergangenheit haben gezeigt, dass die gesellschaftlichen Spannungen sich drastisch verschärfen, das hat stets auch erhöhte Gewaltbereitschaft an den extremistischen Rändern zur Folge, dem muss der Staat sich mit allen rechtsstaatlichen Mitteln entgegen stellen.

Die Maßnahme zeigt aber auch, dass der Rechtsstaat den Kampf gegen extremistische Gewalt konsequent nach allen Seiten führen muss. Durch Äußerungen von Politikern war in der Vergangenheit immer wieder der Eindruck erweckt worden, man müsse dem Phänomen der linksextremistischen Gewalt nicht so viel Bedeutung schenken, das wäre fatal. Deshalb ist auch die Verstärkung der Sicherheitsbehörden auf Bundesebene ein solcher konsequenter Schritt, dem nun endlich auch die Länder folgen müssen. Da reichen ein paar Planstellen mehr für die Polizei beileibe nicht, es fehlen Kapazitäten bei den Nachrichtendiensten, technische Ausstattung und rechtliche Befugnisse, dazu eine erheblich bessere Ausstattung von Justiz und Justizvollzug."


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Donnerstag, 31. August 2017

Gender-Lehrplan Hessen: Schwarz/Grün hält erneut Wähler zum Narren

Prof. Dr. Ralph Alexander Lorz (CDU), Hessischer Kultusminister © HKM / Majit Jari
Mathias von Gersdorff

In einem Schreiben vom 14. August 2017 hat sich die CDU-Hessen erneut zu den neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“, die im Spätsommer 2016 vom Kultusministerium erlassen wurden, geäußert.

Leider versucht die CDU immer noch Nebelkerzen zu zünden und ihre Wähler sogar zum Narren zu halten. So schreibt Andreas Mai, Leiter des Büros des CDU-Generalsekretärs Manfred Pentz:

„Unser hessischer Kultusminister, Prof. Dr. Alexander Lorz hat den neuen Lehrplan Sexualkunde keineswegs „auf Druck der Grünen“ durchgesetzt. Genauso wenig unterstützen wir in irgendeiner Weise den „Genderwahnsinn“. Der besagt Lehrplan beinhaltet keinerlei fundamental neuen Inhalte. Er dient lediglich dazu, sich an die veränderten gesellschaftlichen Gegebenheiten anzupassen. Wir als hessische CDU stehen klar zu unserem christlichen Menschenbild, zur Hervorhebung von Ehe und Familie und zum grundgesetzlich geschützten, garantierten Vorrang des elterlichen Erziehungsrechts. Dies ist auch im neuen Lehrplan zur Sexualerziehung unverändert der Fall.“

Mehrere Stimmen haben in den letzten 12 Monaten darauf hingewiesen, dass diese Einschätzung des Lehrplanes nicht stimmt. Es ist bedauerlich und sogar ärgerlich, dass die CDU-Hessen die Kritik an den Lehrplan nicht zur Kenntnis nehmen will. Diese Kritik wurde der CDU nicht nur schriftlich sondern auch öffentlich auf Informationsveranstaltungen in diversen Städten Hessens mitgeteilt.

Der Lehrplan für Hessen ist und bleibt eine Zumutung für alle Eltern. Indem die CDU diese Tatsache nicht sehen will, zerstört sie den Schulfrieden und irritiert ihre eigenen Wähler. Der Lehrplan ist aus der Sicht ein politischer Fehler erster Güte gewesen. Diesen Fehler will die CDU-Leitung in Hessen nicht einsehen.

Nun soll Punkt für Punkt erläutert werden, wieso das neue Schreiben der CDU an ihre Basis nicht der Wahrheit entspricht:

A) Der Lehrplan sei nicht „auf Druck der Grünen“ entstanden. 

Tatsache ist, dass der neue Lehrplan Eins-zu-ein die Gender-Vorstellung der Grünen übernimmt. Die Vorstellung der Existenz einer breiten „sexuellen Vielfalt“ und die Forderung nach Akzeptanz dieser Vielfalt, sind klassische politische Positionen der Grünen. 

Das hat auch der Philologenverband am 1. November 2016 angemerkt: „Wie auch in Baden-Württemberg haben sich augenscheinlich die Vorstellungen der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei der Gewichtung der Inhalte für den Sexualkunde-Unterricht durchgesetzt, erkennbar beispielsweise am sehr breiten Raum, der im Lehrplan Themen wie „Vielfalt sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten“ gegeben wird.“

Der Lehrplan bedient die politischen Interessen einer typischen Klientel der Grünen, der LSBTIQ-Community, also Homosexuelle, Transsexuelle, Bisexuelle etc. Diese Gruppen fordern seit eh und je die Behandlung ihrer sexuellen „Ansichten“ in den Schulen. Der Lehrplan erfüllt diese Forderung gänzlich, weshalb auch die Grünen und die LSBTIQ-Gruppen den Lehrplan seit seinem Erlass auch in der Öffentlichkeit verteidigen. Die Kritiker des Lehrplanes bestehen zu 100 Prozent aus klassischen Wählern der Christdemokraten.

Die CDU-Basis, insbesondere Katholiken, konservative Protestanten und normale Eltern haben überhaupt kein Interesse, dass sich die Kinder ab sechs Jahren mit Homosexualität, Patchwork etc. beschäftigen. Ab zehn Jahren sollen „sexuelle Vielfalt“, Bisexualität etc. hinzukommen. Diese Inhalte sollen mit dem ausdrücklichen Ziel behandelt werden, Akzeptanz für diese Sichtweise von Sexualität von den Schülern einzufordern.

Auch für Gegner des Lehrplanes innerhalb der CDU steht fest: Dieser Lehrplan ist nichts anderes als ein Zugeständnis der CDU an die Grünen. Traditionellerweise sieht CDU-Schulpolitik völlig anders aus. Bedauerlicherweise gibt es aber wenige innerhalb der CDU, die den Mut haben, dies öffentlich zu sagen.

Übrigens erklären die Grünen selbst, der Lehrplan sei ihre Leistung. Im Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2017 schreiben sie: „In den Landesregierungen haben wir hier auch gegen Widerstände klare Akzente gesetzt, zum Beispiel mit den Bildungsplänen zur sexuellen Vielfalt in Baden-Württemberg und in Hessen.“

B) Der Lehrplan unterstütze keineswegs den „Genderwahnsinn“

Im Lehrplan kommt das Wort „Gender“ in der Tat nicht vor, dafür aber reichlich der Begriff „sexuelle Vielfalt“. Doch Gender und „sexuelle Vielfalt“ sind Synonyme. Generell wird inzwischen das Wort Gender gemieden, weil es Personen mit gesundem Menschenverstand abschreckt. Deshalb verwendet man umso mehr den Begriff „Sexuelle Vielfalt“. Beide Begriffe meinen aber dasselbe: Die Geschlechtlichkeit sei eine Konstruktion der sozialen und kulturellen Umstände, in denen man aufgewachsen ist. Stattdessen sollte jeder selbst entscheiden, wofür er sich hält. So kann ein Mann der Auffassung sein, er sei eine Frau oder eine Mischung zwischen Mann und Frau etc. Dies führt zur Bildung von vielen „sexuellen Orientierungen“, die in der persönlichen Fantasie entstehen. In Facebook kann man inzwischen eine von über 70 Identitäten wählen. Die Biologie bzw. die Natur, spielen laut dieser Sicht der Dinge keine Rolle mehr. 

Der neue Lehrplan fordert nicht nur die Erläuterung dieses Unfugs sondern sogar ihre Akzeptanz, weshalb Eltern und Familienorganisationen seit Monaten dagegen protestieren.

C) Der Lehrplan respektiere das Erziehungsrecht der Eltern

Hierzu hat der Philologenverband erklärt: „Es wird ein Grad von Zusammenarbeit mit dem Elternhaus gefordert, der in der Realität nicht umsetzbar ist.“

Die Behandlung „sexueller Vielfalt“ und die Forderung nach ihrer Akzeptanz wurden im neuen Lehrplan als Querschnittsaufgabe eingeführt. Das bedeutet, dass „Sexuelle Vielfalt“ in allen Fächern behandelt wird. Allein aus diesem Grund ist es nicht praktikabel, die Inhalte mit den Eltern abzusprechen.

Darüber hinaus haben die Eltern zwar das Recht, ihre Meinung kund zu tun, mehr aber auch nicht. Die Schule ist zu einer Beachtung des Elternwillens nicht verpflichtet. Der Lehrplan selbst legt fest: „Sexualerziehung ist für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich und nicht an die Zustimmung der Eltern gebunden. Die verpflichtende Teilnahme am Unterricht gilt ebenfalls für ältere Schülerinnen und Schüler und ist nicht an deren Zustimmung gebunden.“

Ähnlich argumentierte das Bistum Fulda: „Das Bistum Fulda hält den neuen Lehrplan und seine Änderungen für zu weitreichend in das Erziehungsrecht der Eltern hineingreifend. Die katholische Kirche tritt dafür ein, dass die Sexualerziehung der Kinder verantwortlich gestaltet wird. Insbesondere lässt sich „Akzeptanz“ von Homo-, Bi- und Transsexualität nicht erzwingen.“

Wie wenig sich die Landesregierung für die Meinungen der Eltern interessiert wird deutlich, wenn man bedenkt, dass die Kritik des Landeselternbeirates und sämtlicher Kreis- und Stadtelternbeiräte ignoriert wurden: „Der zum neuen Schuljahr in Kraft getretene neue hessische Lehrplan zur Sexualerziehung war zuvor zweimal vom Landeselternbeirat abgelehnt worden. Diese Ablehnung erfolgte aus Gründen, die in den nachfolgenden Presseberichten aber nur punktuell erkennbar geworden sind. Die darauf folgenden Reaktionen von verschiedenen Seiten in der Öffentlichkeit lassen es geboten erscheinen, zum Selbstverständnis der Elternvertretungen und den Gründen für die Ablehnung des Lehrplans ausführlicher Stellung zu nehmen“ (Stellungnahme vom Oktober 2016).

D) „Wir als hessische CDU stehen klar zu unserem christlichen Menschenbild.“

Wie an anderer Stelle https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2017/08/christentum-und-gender-sind-komplett.html ausführlich erläutert wird, sind Gender (bzw. die Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ und das Christentum unvereinbar. 

Dies liegt vor allem in der Tatsache, dass Gender (bzw. die Ideologie der „sexuellen Vielfalt“) einen völlig neuen Begriff des Menschen und damit eine völlig neue Anthropologie postuliert. Gemäß der christlichen Schöpfungsordnung hat Gott Mann und Frau erschaffen und sonst nichts. Wenn ein Mann sich sexuell zu einem anderen Mann hingezogen fühlt, ist er nach wie vor ein Mann und gehört zu keiner der tausenden sexuellen Orientierungen an, die die Gender-Ideologen inzwischen erfunden haben.

Diese Polarität ist das Kernmerkmal der christlichen Anthropologie (Sicht bzw. Wissenschaft des Menschen), denn Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen: Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Gender geht stattdessen von der Annahme aus, die Geschlechter seien soziale und kulturelle Konstruktionen. Auch die Vorstellung, es gebe nur Männer und Frauen, sei von der Gesellschaft vorgegeben. Entsprechend der Gender-Ideologie gibt es eine Vielzahl von sexuellen Orientierungen.

Dass die Forderung nach „Akzeptanz“ der Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ der Religions- und Meinungsfreiheit widerspricht, ist offensichtlich. 

E) „Wir als hessische CDU stehen klar zu unserem christlichen Menschenbild, zur Hervorhebung von Ehe und Familie.“

Dass im neuen Lehrplan Ehe und (klassische Familie) nicht mehr hervorgehoben werden, erläuterte der ehemalige schulpolitische Sprecher der CDU, Hans-Jürgen Irmer ausführlich im Wetzlarer-Kurier: 

„Vergleicht man die beiden Entwürfe, so kommt sehr klar zum Ausdruck, dass es eine Akzentverschiebung gibt. Im alten Lehrplan hieß es in Kurzform, dass Sexualerziehung das Bewusstsein für eine persönliche Intimsphäre und für ein respektvolles, gewaltfreies Verhalten… entwickeln und fördern sowie die grundlegende Bedeutung von Ehe und Familie vermitteln solle. Die Ehe, so heißt es im alten Entwurf weiter, sei eine zentrale Institution, die auch emotionaler und sozialer Sicherheit diene. Ehe und Familie würden unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stehen, so wie es Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes zum Ausdruck bringe. Darüber hinaus heißt es im Lehrplan 2007, dass die hessische Verfassung Ehe und Familie als „Grundlage des Gemeinschaftslebens“ bezeichne. Dies bedeute eine besondere Bedeutung von Familie und Ehe in ihrer individuellen, gesellschaftlichen und rechtlichen Dimension. Und genau dies sei wesentlicher Gegenstand der Sexualerziehung.

„Schaut man sich die Einleitung des Lehrplans 2016 an, so heißt es dort: „Ziel der Sexualerziehung ist, Schülerinnen und Schülern ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis für die Verschiedenheit und Vielfalt der partnerschaftlichen Beziehung, sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identitäten in unserer Gesellschaft zu vermitteln… Gegenstand der Sexualerziehung ist das Wissen über die Existenz unterschiedlicher Partnerschaftsformen und deren Akzeptanz.“ Hätte man in diesem Satz nach „Schülerinnen und Schülern“ zum Beispiel eingefügt, dass den Schülerinnen und Schülern die besondere Bedeutung von Ehe und Familie nahezubringen ist sowie ein offenes, diskriminierungsfreies und wertschätzendes Verständnis…, dann hätte dieser Satz eine ganz andere Diktion gehabt. Spätestens hier wird deutlich, dass das Primat von Ehe und Familie nicht mehr in dem Maße gilt.

Fazit: Die CDU-Hessen sollte endlich die massive Kritik am Lehrplan ihres Kultusministers Ralph-Alexander Lorz ernst nehmen und den Erlass zurückziehen. In der gegenwärtigen Form sind die „Richtlinien zur Sexualerziehung“ inakzeptabel.

Wir können uns auf keinen Fall mit diesem Wahnsinn abfinden:

Deshalb bitte ich Sie, unsere Aktion „Kein Gender in Hessens Schulen“ an Freunde und Bekannte zu verbreiten: http://www.aktion-kig.de/kampagne/petition_hessen_2.html

Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem "Like" unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!

Unfassbar: Grüne Jugend wütend über Sperrung von linksunten,linksunten

Mathias von Gersdorff

Die Nachwuchsorganisation zeigt sich schockiert über die Sperrung des linksextremen Informationsportals durch eine Anordnung des Bundesinnenministeriums und protestiert in schrillen Tönen:

„Mit diesem Verbot will Thomas de Maizière mal wieder eine ,harte Hand‘ gegen den sogenannten Linksextremismus demonstrieren und damit Stimmen am rechten Rand gewinnen. Dabei nimmt er offenbar gerne in Kauf, dass wirksame Aufklärung gegen Nazistrukturen behindert wird.“ Dieser radikale Spruch stammt von Moritz Heuberger, Bundessprecher der Grünen Jugend.

Seine weibliche Kollegin, Bundessprecherin Jamila Schäfer, ist nicht minder radikal in ihrer Einschätzung der Maßnahme gegen das linksextreme Portal: „Aus wahlkampftaktischem Kalkül eine der wichtigsten Informationsquellen gegen rechte Gewalt zu kriminalisieren, ist schlicht verantwortungslos und spielt den rechten Antidemokraten in die Hände. Wir verurteilen diese Maßnahme daher aufs Schärfste und erklären uns solidarisch mit indymedia.linksunten.org!

„Indymedia.linksunten“ wurde gesperrt und der Trägerverein aufgelöst, nicht nur weil sie linksradikal waren, sondern weil die Plattform ständig Aufrufe zu Gewaltakten veröffentlicht hat. Die Gewaltorgie am G-20-Gipfels in Hamburg wurde über diese Plattform koordiniert. „Indymedia.linksunten“ war ein regelrechter Pranger, der die übelsten Verleumdungen von anonymen Autoren verbreitet hat. Nach Gewaltakten wurden dort Bekennerschreiben veröffentlicht, die ihre Gewalt als „Heldentat“ priesen.

Kurz: Wenn es eine Plattform für gewaltbereiten Linksradikalismus gab, so war das „Indymedia.linksunten“.

Die wütenden Proteste der Grünen Jugend gegen die Sperrung – zudem noch mit diesen Argumenten – sind ein Skandal.

Im Grunde genommen sagen die grünen Verteidiger, dass alles erlaubt sein sollte, solange es sich gegen „Rechts“ richtet. Blinder auf dem linken Auge, kann man gar nicht sein.

Diese radikalen Aussagen der „Grünen Jugend“ zum Indymedia.linksunten-Fall sind besonders alarmierend, weil immer mehr C-Politiker bereit sind, mit den Grünen auf Bundesebene eine Koalition einzugehen.

Was schon in Bundesländern wie Hessen große Schaden verursacht hat (man denke bloß an den unseligen Gender-Lehrplan für die Schulen), würde im Bund zur totalen Katastrophe führen.

•    In den Schulen und Kindergärten will diese Partei die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.
•    „Bündnis 90/Die Grünen“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo- und Transsexualität – konfrontiert werden.
•    Die Grünen sind der Ansicht, Transvestiten sollten Kindern Homosexualität erläutern. Die Begründung: „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen - und dass davon die Welt nicht untergeht“ (Quelle „Welt“ vom 16. November 2016).

Und nun die Verteidigung einer linksradikalen Internet-Plattform, die Aufrufe zur Gewalt publizierte.

Jeder der Verstand hat erkennt sofort: „Bündnis 90/Die Grünen“ ist eine fanatische und radikale Partei.

Es reicht! Die CDU/CSU muss eindeutig und noch vor der Wahl erklären: Keine Koalition mit den Grünen.

Unterstützen Sie deshalb diese Initiative der Aktion „Kinder in Gefahr“: http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Selbst Ministerpräsident Horst Seehofer hat sich in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ offen für eine Koalition mit den Grünen gezeigt. CDU-Generalsekretär und andere Politiker des gesellschaftspolitisch linken Flügels der C-Partei werden schon lange für Schwarz-Grün.

Wir müssen heute dafür sorgen, dass im Bund keine hessischen Verhältnisse einkehren und Deutschland zum totalen Gender-Staat wird.

Deshalb bitte ich Sie: Unterschreiben Sie und verbreiten Sie unsere Petition gegen diese Irrsinn: http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html

Freitag, 25. August 2017

Internetforen – wie gefährlich sind sie wirklich?

Foto: J. V. Saidl
„Das erste Mal verliebt“, „Hilfe, ich verstehe Mathe nicht!“, „Die neuesten Spiele“ – in einem Forum, das heißt einer Diskussionsplattform im Internet, können Kinder sich über ihre Interessen und Probleme austauschen. Kinder lieben Foren. Sie lesen gerne, was andere Kinder sagen, und finden auf diese Weise zu eigenen Meinungen.

Kinder landen aber auch auf Foren für Erwachsene, wenn sie zum Beispiel über eine Suchmaschine wie „Google“ nach Foren zu ihren Lieblingsthemen suchen. Solche Foren sind oft mit problematischen Inhalten gefüllt, die Kinder verunsichern oder verstören können. Vor allem große Diskussionsportale sind für Kinder ungeeignet. Hier werden immer auch Beziehungsprobleme und Sexualität in oft sehr detaillierter Form diskutiert. Nicht selten werden Internetforen auch dazu missbraucht, rechtsextremistisches Gedankengut, Werbung oder andere problematische Inhalte zu verbreiten.

Eine echte Gefahr stellen die Suizidforen und sogenannten „Pro-Ana“- bzw. „Pro-Mia“-Foren dar. In „Pro-Ana“(Magersucht)- oder „Pro-Mia“(Ess-Brech-Sucht)-Foren finden Mädchen mit Essstörungen Bestätigung in ihrem selbstzerstörerischen Verhalten. Sie idealisieren den Magerwahn als erstrebenswerten „Lifestyle“. Dadurch können sie sich noch tiefer in ihre Essstörung verstricken. In einem Suizidforum tauschen sich Menschen, insbesondere auch Jugendliche, in Lebenskrisen über Selbsttötung aus. Gefährlich ist solch ein Forum dann, wenn es sich für Selbsttötung ausspricht, Tötungsmethoden erläutert und den Betroffenen keine positive Hilfe anbietet. Solche Foren verharmlosen Probleme auf gefährliche Weise und animieren möglicherweise zum Ausprobieren und Nachahmen.

Sichere Foren finden: Kinder sollen sich in den Foren auf guten Kinderseiten mit etwa Gleichaltrigen austauschen. Ältere Kinder, die sich für spezielle Themen interessieren, sollten nur gemeinsam mit den Eltern nach einem unproblematischen Forum suchen. Eltern sollten das Kind dabei begleiten.

Mit Informationen aus www.polizei-sachsen.de

Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem "Like" unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!

Mittwoch, 23. August 2017

Christentum und Gender sind komplett unvereinbar

Der Autor bei der Demo für Alle am 25. Juni 2017 in Wiesbaden
Mathias von Gersdorff

In den letzten Wochen hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) etliche Veranstaltungen des LSBTTIQ-Milieus unterstützt.

Hier einige Beispiele: Gabriele Arnold, die Stuttgarter Prälatin der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, hat die Schirmherrschaft des „Christopher Street Days“ (CSD) in Stuttgart übernommen. (Der CSD ist eine Art Polit-Parade der Homo-Lobby, in der sie ihre politischen Anliegen manifestiert. Zum Teil treten dort Personen halbnackt oder in grotesker Verkleidung auf). Zum CSD in Berlin, dem größten Deutschlands, sandte die EKD einen doppelstöckigen LKW. Superintendent Bertold Höcker trug um den Hals eine pinke Federboa. Ein Trompeter spielte fast nackt auf dem Wagen. Auf dem CSD trat die EKD mit einer 142 Quadratmeter großen Regenbogenfahne auf. Frankfurt liegt im Territorium der „Evangelischen Kirche Hessen-Nassau“, die seit vielen Jahren für Gender und Anliegen der LSBITIQ-Lobby eintritt. Auch in Oldenburg trat die Evangelische Kirche dieses Jahr zum ersten Mal auf.

Bekanntlich hat die Leitung der EKD jubiliert, als der Bundestag am 30. Juni 2017 das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet hat.

Solche Vorkommnisse beschränken sich nicht nur auf die EKD. Auch schleichen sich Gender und die LSBTTIQ-Ideologie langsam in die katholische Kirche ein. So hat beispielsweise die Diözese Rottenburg-Stuttgart den CSD Freiburgs auf ihrer Facebook-Seite beworben. Laiengruppen, wie etwa der „Bund der deutschen katholischen Jugend (BDKJ)", treten seit Jahren für Gender ein und unterstützen die politischen Forderungen der Homo-Lobby. In anderen katholischen Milieus versuchen sog. Reformkatholiken, eine Art Gender-light populär zu machen, das aber auch die Kernthesen des Hardcore-Genders beinhaltet.

Viele Gläubige sind über die massive Zurschaustellung der Sympathien der EKD und mancher Reformkatholiken für die Anliegen der Homo-Lobby verärgert und sind deshalb irritiert und protestieren. Viele weitere sind verwirrt und fragen sich, ob sich das Christentum dieser neumodischen Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ oder dem Genderismus öffnen soll.

Die einzige Antwort darauf ist ein klares NEIN! Christentum und Gender bzw. die Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ sind inkompatibel und sogar diametral entgegengesetzt.

Hier sollen die wichtigsten Gründe dafür angegeben werden:

1. Gender geht von der Annahme aus, die Geschlechter seien soziale und kulturelle Konstruktionen. Auch die Vorstellung, es gebe nur Männer und Frauen, sei von der Gesellschaft vorgegeben. Entsprechend der Gender-Ideologie gibt es eine Vielzahl von sexuellen Orientierungen.

Gemäß der christlichen Schöpfungsordnung hat Gott Mann und Frau erschaffen und sonst nichts. Wenn ein Mann sich sexuell zu einem anderen Mann hingezogen fühlt, ist er nach wie vor ein Mann und gehört zu keiner der tausenden sexuellen Orientierungen an, die die Gender-Ideologen inzwischen erfunden haben.

Diese Polarität ist das Kernmerkmal der christlichen Anthropologie (Sicht bzw. Wissenschaft des Menschen), denn Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen: Gott schuf also den Menschen als sein Abbild; als Abbild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie.

Aufgrund dieser Tatsache ist der Mensch überhaupt fähig, eine [übernatürliche] Beziehung zu Gott zu pflegen und damit überhaupt eine Religion zu haben und zu praktizieren. Dies macht den Menschen wesenhaft anders als die anderen Geschöpfe Gottes.

Die Polarität Mann-Frau ist also auch ein Bild des Wesens Gottes. Wird diese Polarität also verneint, so wird nicht nur die christliche Anthropologie abgelehnt, sondern auch das christliche Gottesbild.

2. Die Gender-Ideologie besagt, dass der Mensch sich selbst seine Identität bzw. seine Persönlichkeit gibt. Das bedeutet, jemand kann der Auffassung sein, er sei 50 Prozent Frau und 50 Prozent Mann oder ein Mann kann der Auffassung sein, er sei eine Frau etc. Mit anderen Worten: Die Natur wird nicht als gegeben angesehen, sondern ist im Grunde eine menschliche Schöpfung.

Zur christlichen Grundhaltung gehört jedoch, dass der Einzelne sich Gottes Schöpfung unterwirft und diese annimmt, so wie sie Gott vorgibt. Diese Grundhaltung nennt man Demut. Sie ermöglicht dem Menschen, die Wahrheit und damit auch die Realität so anzunehmen, wie sie ist. Die gegenteilige Haltung ist der Hochmut, die den Menschen zur Auflehnung gegen Gottes Schöpfung verführt.

Im Falle von Gender haben wir es mit einem Hochmut zu tun, der den Menschen sogar dazu bringt, seine eigene Natur abzulehnen und darüber hinaus der Meinung zu sein, er könne sich seine eigene Natur entsprechend seiner Fantasie basteln.

Wer so denkt, ist unfähig, die christliche Botschaft anzunehmen. Sollte eine Person mit der Gender-Mentalität eine Religion annehmen, so würde er den Pantheismus wählen, also die Religion, die der Auffassung ist, die gesamte Schöpfung – inklusive des Menschen – sei eine Gottheit. In dieser ist das Sein in ständiger Bewegung.

Auf die menschliche Identität bzw. die menschliche Geschlechtlichkeit übertragen würde das bedeuten, dass der Mensch keine festgelegte Persönlichkeit ist, sondern sich ständig wandelt - inklusive seiner Sexualität.

Der christliche Gott ist aber ein persönlicher Gott, dem wir als Menschen und erschaffene Kreaturen gegenüberstehen. Von Gott wird der Mensch als Einzelner behandelt: Jeder Mensch ist eine einzigartige Schöpfung Gottes. Weil Gott uns erschaffen hat, gehören wir zu ihm und schulden ihm Gehorsam. Diesen Gehorsam zu praktizieren besteht in der Achtung des göttlichen Gesetzes, welches in den Zehn Geboten zusammengefasst ist.

3. Überflüssig zu sagen, dass für den Gender-Menschen die Befolgung der Zehn Gebote unnötig und sogar unmöglich ist.

Die ersten drei Gebote erläutern die Pflichten des Menschen gegenüber Gott, der ein persönlicher Gott ist. Sie ordnen sozusagen die Beziehung zwischen den Menschen zu Gott in einem Verhältnis von Person zu Person. Gender verneint schon die Existenz einer eindeutigen Person, die zudem nach Gottes Ebenbild erschaffen ist.

Ebenso sind die Gebote 6 und 9, die das Geschlechtsleben ordnen, für einen Gender-Menschen unmöglich zu befolgen bzw. sogar sinnlos. Diese Gebote besagen, dass praktizierte Geschlechtlichkeit nur einen Platz in der Ehe haben soll. Die Ehe aber hat für einen Gender-Menschen, der gar nicht an die Existenz von Mann und Frau glaubt, keine Bedeutung. Die Ehe ist für den Gender-Menschen auch eine beliebige soziale oder kulturelle Konstruktion, die der Mensch nach Gutdünken verändern kann, wie jüngst in Deutschland mit der Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare geschehen.

Auch das 8. Gebot können Gender-Menschen nicht befolgen (Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen), denn die Gender-Ideologie hat eine Unwahrheit (Mann und Frau gibt es nicht, es existiert eine „sexuelle Vielfalt“) als Grundlage und ist damit eine komplette Lüge.

Fazit: Die Gender-Ideologie leugnet die grundlegenden Wahrheiten des Christentums und kann deshalb nur existieren, wenn sie das Christentum bekämpft. Christentum und Gender-Ideologie stehen in unversöhnlicher Feindschaft gegeneinander.

Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem "Like" unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!

Sonntag, 20. August 2017

Spitzen von CDU und Grünen in Hessen kündigen Werbebuch für Schwarz-Grün im Bund an

Schwarz-grünes Modell Hessen. Inzwischen wurde das volle Gender-Programm in den Schulen eingeführt. Folgt der Bund? Foto: Metroskop; wikimedia Commons, Lizenz https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
Wer an Schwarz-Grün in Hessen denkt, dem fällt zuerst Gender ein: Hessen hat den radikalsten Gender-Lehrplan der Republik eingeführt und damit den Schulfrieden zerstört.

Seit dem Spätsommer 2016 protestieren Eltern und Familienverbände, vor allem die Aktion „Kinder in Gefahr“, gegen die neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“. Diese fordern von den Schülern ab der ersten Grundschulklasse „Akzeptanz sexueller Vielfalt“. Der Begriff „Sexuelle Vielfalt“ ist nichts anderes als eine Umschreibung von Gender.

In der ersten Klasse geht es los mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen und Patchwork. Später kommt die gesamte Palette hinzu: Bisexualität, Transsexualität etc.

Nun wollen offenbar Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (Grüner) ihre schwarz-grüne Koalition als Modell für den Bund verkaufen und haben dafür ein Buch mit dem Namen „So geht Schwarz-Grün“ geplant.

Eigentlich sollte das Buch vor der Bundestagswahl erscheinen. Doch offenbar haben manche immer noch genug politischen Instinkt und erkannten, dass es eine abschreckende Wirkung haben würde.

Die Grünen stehen nämlich für alles, was christlich motivierte Wähler ablehnen:
•    In den Schulen und Kindergärten will diese Partei die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.
•    „Bündnis 90/Die Grünen“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo- und Transsexualität – konfrontiert werden.
•    Die Grünen sind der Ansicht, Transvestiten sollten Kindern Homosexualität erläutern. Die Begründung: „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen - und dass davon die Welt nicht untergeht“ (Quelle „Welt“ vom 16. November 2016).

Dass manche in der Union sich mit einer solch fanatischen und radikalen Partei einlassen wollen, macht einen fassungslos.
Wenn man sich die Grünen genauer anschaut, kommt noch Schlimmeres zum Vorschein:

 •    Die Grüne Jugend will die Ehe abschaffen.
•    Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
•    Die Grüne Jugend will Inzest unter Geschwistern erlauben.

Außerdem vertreten sie eine liberale Drogenpolitik und wollen die deutsche Wirtschaft ruinieren.

Die christliche Basis kann auf keinen Fall zulassen, dass die Union mit einer solchen Chaoten-Partei eine Koalition schließt.

Schwarz-Grün bedeutet den totalen Gender-Staat in Deutschland.

Deshalb bitte ich Sie, an dieser wichtige Initiative der Aktion „Kinder in Gefahr“ teilzunehmen: „Keine Koalition mit den Grünen“ teilzunehmen http://www.aktion-kig.de/kampagne/appell_koalition.html