Mittwoch, 18. Oktober 2017

Gender-Lobby in der CDU pocht auf weiteren Linksrutsch

Daniel Günther Pressefoto CDU-Schleswig-Holstein. Foto: Laurence Chaperon
Mathias von Gersdorff

Immer lauter fordert der linke CDU-Flügel, den Kurs Richtung Links fortzusetzen.


Vor allem Daniel Günther, Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, hat sich nach der Bundestagswahl mehrmals in diesem Sinne ausgesprochen. 


Gleichzeitig ist Günther, der in seinem Bundesland eine Jamaika-Koalition anführt, auch einer der größten Eiferer für eine Koalition zwischen Union, FDP und Grüne auf Bundesebene. 


Kein Wunder, denn was linke gesellschaftspolitische Themen angeht, ist Günther noch schlimmer als die vorherige Koalition von SPD und Grüne. Vor allem was Gender in den Schulen bzw. „Queere Bildung“ (das ist tatsächlich der offizielle Name in Schleswig-Holstein) betrifft, hat der CDU Chef die Vorgängerregierung unter Führung von Torsten Albig (SPD) weit links überholt: 


Albig hatte die Mittel für die „Queere Bildung“ verzehnfacht. Daniel Günther hat diese Förderung ausgeweitet!


Gleich nach seinem Wahlsieg im Mai 2017 erklärte Günther, er wolle sich für die Öffnung des Ehegesetzes für homosexuelle Paare einsetzen. Damals war die offizielle Linie der CDU gegen die sog. Homo-Ehe.


Der Koalitionsvertrag der Regierungsparteien Schleswig-Holsteins hat folgendes zur LSBTIQ-Schulerziehung beschlossen: 


„Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt soll im Unterricht an geeigneten Stellen altersgerecht thematisiert werden, um Wissen zu vermitteln aber auch um Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wollen wir stärker in der Fort- und Ausbildung für Lehrkräfte verankern. . . . Neben der finanziellen Förderung von queeren Projekten im ganzen Land aus dem Aktionsplan [für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten] wollen wir queere Einrichtungen, wie Haki e.V. oder das „Schlau Projekt“, durch fünfjährige eine institutionelle Förderung finanziell stärken und absichern.“


Was Daniel Günther, Jens Spahn (einer der größten Lobbyisten der „Ehe für alle") & Co. wollen, ist offensichtlich: Die CDU noch stärker von christlichen Inhalten entkernen und den Weg Deutschlands in den totalen Gender-Staat frei machen.

Dienstag, 17. Oktober 2017

Bertelsmann-Studie bestätigt: Christliche Wähler sagen der Union „NICHT weiter so!“

Konrad Adenauer Haus. Foto: Pressefoto CDU-Deutschland
Mathias von Gersdorff

Am 10. Oktober 2017 wurde in diesem Blog eine Analyse veröffentlicht, die tiefer der Frage nachging, wieso die Union bei der letzten Bundestagswahl massive Verluste bei den christlichen Wählern hinnehmen musste. Diesen Befund ergab eine Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen (Mannheim) im Auftrag des ZDF (Link: https://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2017/10/die-union-verliert-ihre-christlichen.html).

Unsere Analyse: Die C-Parteien enttäuschen christliche Wähler seit vielen Jahren in für sie entscheidenden politischen Feldern: Familie, Schule, Lebensrecht. In letzter Zeit kam die massive Unterstützung von Gender-Schulprogrammen durch die CDU in Bundesländern wie Hessen, Sachsen, Schleswig-Holstein und (gemäßigter) Bayern hinzu.

Inzwischen ist eine zweite Studie bekannt geworden, die unsere Analyse bestätigt:

Die Bertelsmann-Studie „Populäre Wahlen - Mobilisierung und Gegenmobilisierung der sozialen Milieus bei der Bundestagswahl 2017“ zeigt deutlich, dass die Union in ihren klassischen Milieus „Bürgerliche“, „Konservative“ und Traditionelle“ massiv verloren hat. (Link zur Studie: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/populaere-wahlen/)

Was die bürgerlichen Wähler betrifft ist die Analyse der Bertelsmann-Stiftung niederschmetternd: „Am stärksten eingebrochen ist die CDU/CSU in der Bürgerlichen Mitte (-15 Prozentpunkte). Ihr Stimmenanteil sinkt dort von 52 Prozent bei der Bundestagswahl 2013 auf nur noch 37 Prozent bei der Bundestagswahl 2017. Keine andere Partei hat bei dieser Bundestagswahl in einem Stammwählermilieu so hohe Verluste eingefahren wie die CDU/CSU in der Bürgerlichen Mitte.“ (Seite 56)

In soziologischen Studien wird die Gesellschaft nach Grundorientierungen aufgeteilt: Bürgerliche, Konservative, Traditionalisten, Pragmatische, Liberal-Intellektuelle etc.

Die Bürgerlichen bilden in dieser Aufteilung exakt die Mitte der Gesellschaft und genau hier haben die C-Parteien herbe Verluste hinnehmen müssen.

In den Segmenten, in denen sich vorwiegend die christlich-konservativen Wähler befinden - konservative und traditionelle Wähler -, zeigt die Studie der Bertelsmann-Stiftung erwartungsgemäß auch, dass sich die Union hier massiv unbeliebt gemacht hat:

„Auch in ihren anderen Stammwählermilieus der Konservativ-Etablierten (-11 Prozentpunkte) und der Traditionellen (-10 Prozentpunkte) fielen die Verluste der Union überdurchschnittlich hoch aus.“ (Seite 56)

Gewinner dieser Entwicklung waren vor allem die AfD und etwas weniger die FDP, so die Studie: „Damit erzielte die AfD bereits in der Mitte der Gesellschaft mit 14,1 Prozent aller Stimmen ein deutlich überdurchschnittliches Ergebnis. Die FDP (+5,3 Prozentpunkte) konnte ganz offensichtlich auch in der Mitte von den Verlusten der CDU/CSU (–9 Prozentpunkte) und der SPD (–4,9 Prozentpunkte) profitieren.“ (Seite 26)

Die Bertelsmann-Studie könnte nicht klarer in ihren Ergebnissen sein. In gesellschaftspolitisch relevanten Themen, wie eben Schule (Gender), Familie („Ehe“ für homosexuelle Paare) und Lebensrecht macht die Union seit Jahren keine Politik für ihre eigene Basis, sondern für die Grünen. Kein Wunder, dass sie am 24. September dafür die Quittung bekommen hat:

Unter diesen Umständen ist die Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bundesvorsitzende der CDU, sie wüsste  nicht, was sie anders hätten machen müssen, unverständlich.

Seit Jahren richten Bürger und Organisationen, die in den drei hier erwähnten Milieus Bürgerliche, Konservative und Traditionalisten beheimatet sind, Appelle an die Führung der beiden C-Parteien. Der Unmut ist seit Jahren mit der Hand zu greifen.

Trotzdem hat sich die Union immer stärker bei den Grünen angebiedert. Wie schon oft hier behandelt, ist der Höhepunkt dieser unseligen Entwicklung der Erlass diverser neuer „Richtlinien für „die Sexualerziehung“, die aus den Schulen Gender-Indoktrinationsstätten machen. Diese Politik richtet sich gegen die Kinder, die Eltern und die Basis der CDU. Alleinige Nutznießer sind die Grünen, die diese Gender-Konzepte für die Schule auch für ihre eigene Klientel entwickelt haben.

Das Gleiche lässt sich von der Familienpolitik sagen: Völlig unnötig setzte Angela Merkel am Ende der vergangenen Legislaturperiode die „Ehe für alle“ auf die politische Agenda. Auch das war Wahlhilfe für die Grünen, während sie ihre eigenen christlich-konservativen Wähler damit verprellte.

Die Proteste gegen diese fatale Entwicklung müssen weiter gehen. Nicht nur, um die Union zu einer Korrektur zu zwingen, sondern auch, um christlich-konservative Themen in die öffentliche Diskussion und in die politische Agenda zu bringen. Es ist nämlich absolut notwendig, die Sichtbarkeit und den Einfluss der christlichen Basis Deutschlands zu erhöhen:

Deutschland braucht eine christliche Politik, die sich an christlichen Werten orientiert.


 © Mathias von Gersdorff. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Klären wir die Menschen über die Gender-Indoktrination in den Schulen auf

Niedersachsen, Hessen, Sachsen: Man gewinnt leicht den Eindruck, dass sich Gender in den Schulen Deutschlands unaufhaltsam verbreitet.

Doch das ist nur ein Schein: Wo die Menschen wissen, welch absurde Ideologie Gender ist und dementsprechend reagieren, weicht die Gender-Lobby zurück!

Deshalb ist es so wichtig, dass die Menschen erfahren, was die Gender-Ideologie besagt und mit welcher Hartnäckigkeit man versucht, sie in den Schulen zu verbreiten.

Machen wir den Menschen klar, wie manche Politiker dabei sind, einen wahren Feldzug gegen die Kinder, aber auch gegen die christlichen Wurzeln unseres Landes zu unternehmen:

Bestellen und verbreiten Sie bitte das neue Faltblatt „Kein Gender in Kitas, Kindergärten und Schulen!“. LINK

Wir müssen Alarm schlagen, wir müssen alle Menschen in Deutschland sensibilisieren und zum Widerstand gegen die Gender-Schule mobilisieren.

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff

Dienstag, 10. Oktober 2017

Gender und die politisch korrekte Wissenschaft

Das Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft fördert großzügig die sog. Gender-Studies. Foto: Ansgar Koreng Lizenz CC BY 3.0 de, Wikimedia Commons
Tobias Großbölting

 „Gender Studies“ sind gesellschaftlich höchst umstritten. Denn bequeme Ideologie-Implementierung war den Genderisten an der Universität noch immer wichtiger als mühsamer Erkenntnisgewinn. Doch auf öffentliche Gelder konnten sich die im Staatsapparat gut vernetzten Genderisten stets verlassen. Nun weiten sie die Kampfzone auf die Naturwissenschaften aus.

Sogenannte „Gender-Studies“ werden mit üppigen Forschungs- und Steuergeldern alimentiert. Ihr gesellschaftlicher Nutzen ist höchst umstritten. Nun fördert das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMBF) ein neues Verbundprojekt unter dem Titel „Gendering MINT digital – Open Science aktiv gestalten“ mit rund 840.000 Euro Steuergeld, das am 1. Dezember 2017 startet und auf drei Jahre angelegt ist. (http://www.pr.uni-freiburg.de/pm/2017/genderkompetenzen-online-vermitteln)

Schon der Name des Verbundprojekts verrät eine typische Taktik der Genderisten: Man nehme Wortneuschöpfungen, vermenge sie mit englischen Versatzstücken aus dem Marketingjargon und füge dem Ganzen noch die eine oder andere technokratische Abkürzung aus dem Politsprech hinzu – und fertig ist das neue Wortungetüm! Der Zweck dahinter: einer aggressiven Ideologie den Tarnanstrich wissenschaftlicher Differenziertheit geben; aber auch: Unnahbarkeit herstellen und Ehrfurcht erzeugen mittels einer neuen Herrschaftssprache, die nur noch Experten oder Leute mit gesundem Menschenverstand entschlüsseln können; sowie Vorgaukeln von Internationalität und modernem Trendbewusstsein durch das sogenannte „Denglisch“.

„Gendering MINT digital“ soll, wie es so schön heißt, Universitätsstudenten für „Genderperspektiven“ in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) „sensibilisieren“. Koordiniert wird das Projekt vom „Zentrum für Anthropologie und Gender Studies“ (ZAG) der Universität Freiburg. Daran beteiligt sind auch das „Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien“ der Berliner Humboldt-Universität und die „Fakultät für Medien und Informationswesen“ der Hochschule Offenburg. Die Projektkoordinatorin, Frau Dr. Marion Mangelsdorf vom Freiburger ZAG, die sich mit „Performanzen des Posthumanen“ beschäftigt und ihre Doktorarbeit zum Thema „Wolfsprojektionen: Wer säugt wen? Von der Ankunft der Wölfe in der Technoscience“ verfasst hat, verfolgt das Ziel, erstens „die Genderkompetenzen in MINT zu stärken“, zweitens „zu einem Kulturwandel in Forschung und Lehre (…) beizutragen“ und drittens, „die Chancengleichheit voranzubringen“. De facto ist diese „Chancengleichheit“ in den Universitäten zwar schon seit langer Zeit Realität, aber Frau Mangelsdorf nimmt wahr, wie sie in der Lehrbroschüre „Gendering MINT“ vom 21. Mai 2015 betont (https://www.genderstudies.uni-freiburg.de/lehre/leitfaeden-und-handreichungen/lehrbroschuere-gendering-mint/view), dass, anders als in der „Vorlesung zur Sozial- und Kulturgeschichte der Geschlechterverhältnisse mit Lektürekurs“, „die Studierenden in die MINT-Vorlesung nicht mit derselben Selbstverständlichkeit, sondern mit vielen Fragen und Befürchtungen“ hineingehen. Nun gehören aber gerade kritisches Hinterfragen und auch die Neubewertung von Selbstverständlichkeiten durch eigene Beobachtungen zum Grundrepertoire wissenschaftlichen, zumal naturwissenschaftlichen Arbeitens. Ob bei der wissenschaftlichen Problembewältigung eine Sensibilisierung für gefühlte Ungerechtigkeiten eine zielführende Methode zum Erkenntnisgewinn ist, darf stark bezweifelt werden. Zumal wenn dabei das Sentiment einer individuell wahrgenommenen Perspektive allgemeingültig verabsolutiert wird, sind dem politischen Missbrauch Tür und Tor geöffnet.

Frau Dr. Mangelsdorf gibt es auf ihrer Homepage ganz offen zu; ihr Prinzip, nach dem sie verfahre, sei: wissenschaftliche „Methoden dekolonisieren, Partizipation fördern“.  Mangelsdorf bringt dabei soziologische und sprach- und diskurstheoretische Instrumentarien, dazu die Biographieforschung ins Spiel, will aber von der Anwendung naturwissenschaftlicher Instrumentarien nichts wissen. Auf diese Weise sollen nun Lehrmodule mit Video-, Audio-, Bild- und Textmaterialien konzipiert werden. Sie sollen darauf abzielen, „diskriminierenden Auswirkungen von Technik aufgrund geschlechterstereotyper Vorstellungen entgegenzuwirken“. Nur: Die entscheidende Frage ist doch, ob es überhaupt Aufgabe der Wissenschaft ist, sich mit derlei Fragen intern auseinanderzusetzen, die eigentlich außerhalb ihres Fachgebietes anzusiedeln sind. Wenn selbst die wissenschaftliche Methodologie „dekolonisiert“, also die wissenschaftlichen Instrumente von ihren alten Vorgaben befreit und umgewertet werden sollen und dabei Partizipations- bzw. Teilhabe-, nicht aber Erkenntnisgewinn im Vordergrund stehen, fragt man sich allen Ernstes:  Warum wehrt sich niemand in den MINT-Fächern gegen solche verdeckten Angriffe auf die Wissenschaftsfreiheit, die unter dem Deckmantel von Gender und interdisziplinärer Vernetzung daherkommen?

Und, man fragt sich auch, warum Genderisten nicht akzeptieren können, dass Frauen sich mehrheitlich und aus freien Stücken dazu entscheiden, keine MINT-Fächer zu studieren. Doch anstatt ihre Erkenntnisse wissenschaftlich auf der Beobachtung des natürlichen Faktums aufzubauen und anzuerkennen, dass es in der natürlichen Schöpfungsordnung vorgegebene, also deterministische Strukturen gibt, die sich nicht ignorieren lassen, stellen Genderisten wie Frau Mangelsdorf solche Beobachtungen erstens grundsätzlich und zweitens mit ihren „dekolonialistischen“ Inquisitionsinstrumenten in Frage. Denn die Natur und damit auch die Naturwissenschaften laufen der eigenen ideologischen Vorgabe zuwider: „Gemeinsamer Nenner“ müsse es nämlich sein, so Mangelsdorf in einer „Gendering MINT“-Lehrbroschüre aus dem Mai 2015, „sich gegen einen biologischen Determinismus auszusprechen, der Geschlechterdifferenzen essentialisiert und damit Ungleichverhältnisse festschreibt“.

Es ist ein Faktum, dass in den MINT-Fächern der Frauenanteil gering ist. Nur fragt man sich auch hier wieder, warum Genderisten wie Frau Mangelsdorf, wenn sie sich schon darüber beklagen, nicht auf die nächstliegende Erklärung für jenes Desinteresse kommen. Könnte es nicht sein, dass die meisten Frauen schlichtweg kein Interesse am Studium von MINT-Fächern haben? Wenn ein leicht gestiegener Frauenanteil in den MINT-Fächern in den letzten Jahren dem zu widersprechen scheint, ist der Erfolg daran wohl am wenigsten auf die Gender-Studies zurückzuführen. Wer ein MINT-Fach studiert, kann später im Beruf eher darauf bauen, mehr finanziellen Spielraum zur Verfügung zu haben, durch unbefristete Arbeitsverträge privat längerfristig zu planen, aber auch eigene Ideen durch größere Gestaltungsspielräume durchsetzen. All das sind aber auch Gründe, die die Fächer für Männer noch attraktiver machen als bisher.

Selbstverständlich muss das naturgemäß auch die Begehrlichkeiten der Genderisten wecken, die hier, stets in guter Absicht unterwegs, im Sinne einer politisch korrekten Wissenschaft allzu gerne regulierend und „dekolonisierend“ eingreifen. Größter Trumpf der Genderisten ist dabei, dass sie von vielen vernunftorientierten und sachbezogenen, technokratischen und strukturkonservativen Pragmatikern, die gerade unter den Naturwissenschaftlern und Studenten in den MINT-Fächern zuhause sind, nicht ernst genommen werden. Damit aber unterbleibt zu oft eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Inhalten, die von Genderisten mit viraler Geschmeidigkeit, meist durch pseudowissenschaftliche Kampf- und Schlüsselwörter talismanischer Prägung, durch die Hintertür im Unterbewusstsein vieler Köpfe platziert werden. Der Gender-Ideologie gilt es daher ihr die wissenschaftliche Tarnkappe vom Haupt zu reißen, damit das Ausmaß ihrer ganzen Gefährlichkeit sichtbar wird.

Montag, 9. Oktober 2017

Werden Kinder zur Unselbständigkeit erzogen?

Christiane Jurczik

Das Kind ist König. Wenn sogenannte Helikopter-Eltern alles kontrollieren und jedes Problem von ihrem Kind fernhalten wollen ist das gut gemeint aber für die Entwicklung der Kinder ungünstig. Eltern kümmern sich dabei in einem übertriebenen Maß, als das für seine Selbstständigkeitsentwicklung gut ist", sagt Dr. Ingo Spitczok von Brisinski, Leiter des Fachbereichs Kinder- und Jugendpsychiatrie an der LVR-Klinik Viersen. Solche Eltern gab es zwar schon immer. Aber ihre Zahl nimmt zu. Deutlich wird das vor allem an den Schulen. So deutlich, dass der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, über das Phänomen ein Buch schrieb, das im Jahr 2013 erschien. Er unterscheidet darin drei Typen von Helikopter-Eltern: die Transport-Hubschrauber, die ihre Kinder überallhin chauffieren, die Rettungs-Hubschrauber, die schon bei einem vergessenen Pausenbrot sofort zur Hilfe eilen und die Kampf-Hubschrauber, die sich zum Beispiel bei schlechten Noten mit den Lehrern anlegen.

Der Anteil an Helikopter-Eltern beträgt je nach Region etwa 10 bis 20 Prozent, schätzt Kraus. Doch immerhin erziehen noch zwei Drittel der Eltern ganz bodenständig. "Und etwa ein Sechstel kümmert sich um überhaupt nichts", sagt er. "Das ist mit Sicherheit die problematischste Gruppe. Deren Kinder laufen Gefahr, durchs Bildungsraster zu fallen." Es gibt immer mehr Eltern, die sich entweder zu wenig kümmern – oder zu viel.

Vor den Schulen herrscht Verkehrschaos

Diese Art der „fürsorglichen Eltern“ ist heute für fast alle Schulen ein ernstes Problem. "Vor Schulbeginn herrscht Verkehrschaos, oft sind sämtliche Wege zugeparkt, manche Schulen richten sogar sogenannte “Kiss-and-Go-Zonen ein", sagt Kraus.

Während 1970 noch 91 Prozent der deutschen Erstklässler ihren Schulweg ohne Erwachsene schafften, waren es im Jahr 2000 nur noch 17 Prozent.

Laut einer Forsa-Umfrage wurden im Jahr 2012 rund 20 Prozent der Kinder mit dem Auto zur Schule gefahren. Tendenz steigend!

Dass dieses Verhalten keineswegs zur Sicherheit der Kinder beiträgt, zeigte eine Studie, die im Auftrag des ADAC durchgeführt wurde: Laut der Untersuchung kamen deutlich mehr Kinder im Auto ihrer Eltern zu Schaden, als solche, die zu Fuß unterwegs waren. Die Wissenschaftler machen dafür die Gefährdung durch das Verkehrschaos vor den Schulen mitverantwortlich. "Wenn Eltern alles kontrollieren wollen, denken sie meist nur an die Risiken, die in der nächsten halben Stunde drohen", sagt Kinderpsychiater Spitczok von Brisinski. "Langfristige Risiken haben sie oft nicht im Blick." Wenn ein Kind zum Beispiel nie klettert und balanciert, ist es motorisch nicht so fit und verletzt sich leichter. "Jeder Sportlehrer wird bestätigen, dass man heute von Kindern in Leichtathletik, Geräteturnen oder Ballspielen nicht mehr dasselbe erwarten kann wie vor 30 oder 40 Jahren", sagt Kraus.

Selbstständigkeit fördern

Experten raten deshalb zu mehr Selbstständigkeit. Zum Beispiel können Kinder, die einen normalen Schulweg ohne besondere Gefahrenstellen haben, diesen im Laufe des ersten Schuljahres schon alleine meistern, wenn er entsprechend eingeübt wurde. "Bei problematischen oder zu langen Strecken können die Eltern ihr Kind zumindest die letzten 100 oder 500 Meter alleine gehen lassen", sagt Spitczok von Brisinski. "Das Kind dauerhaft mit dem Auto von Tür zu Tür zu fahren, ist nicht sinnvoll."

Mit Informationen aus Baby und Familie

Ist das sog. „Clean Eating“ wirklich risikolos?

Christiane Jurczik

Clean Eating klingt nach Fitness und Leichtigkeit – und es klingt natürlich sehr clean, also sauber. Der Begriff mag in unseren Breiten trendig und neu klingen, in den USA hingegen ist er bereits über zwanzig Jahre alt. Es geht – wie der Name sagt – um die Reinigung der Nahrung. Natürlich wird sie nicht besonders gut gewaschen. Sie soll hingegen rein sein von künstlichen Zusätzen, rein von Auszugsmehlen und Zucker, und sie soll am allerbesten selbst gemacht sein.

Doch der britische Arzt Dr. Max Pemberton warnt in einem Gastbeitrag in der britischen Zeitung „Daily Mail“ vor der Trend-Ernährung Clean Eating. Diese Art der Ernährung sei alles andere als gesund, sagt er. Der Arzt behandelt in seiner Praxis immer mehr Fälle, die mit einer Essstörung in Zusammenhang stehen. Pemberton erzählt weiter, dass in vielen Fällen die meist weiblichen Patientinnen durch Clean Eating eine lebensgefährliche Essstörung entwickelt – und sich so in einigen Fällen fast zu Tode gehungert hätten.

Clean Eating ist in aller Munde und zurzeit ein echter Hype. Dabei ist der Ernährungstrend nicht neu. Was man früher "Kochen wie bei Großmutter" nannte, wird heute in Zeiten der Wellnessbewegung nochmal neu erfunden. Das "saubere Essen“ punktet mit regionalen, saisonalen, möglichst frischen und unverarbeiteten Produkten. Doch es hat auch seine Schattenseiten.

Doch oft versteckt sich viel Zwang in den Regeln, wie die "saubere" Ernährung auszusehen hat. Und nicht alles, was jemand oder eine Gruppe als "gesünder" und "nachhaltiger" definiert, ist es auch. "Egal, wie wir uns ernähren, immer steckt Chance und Risiko in dem, was wir verzehren", betonen Ärzte. Wichtig dabei ist, ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Gesunde Ernährung kann zur Sucht werden

"Es ist durchaus möglich, dass der Wunsch nach 'cleanem' Essen zu einer Sucht wird. Mediziner sprechen dann von Orthorexia Nervosa, frei übersetzt: krankhaftes Gesundessen", erklärt Neumann. "Das trifft auf diejenigen zu, deren Gedanken unentwegt um gesundes Essen kreisen und deren Verhalten krampfhaft darauf ausgerichtet ist, nur die als 'sauber' deklarierten Lebensmittel zu verzehren und alles zu meiden, was den oft selbst erstellten Regeln nicht gerecht wird."

Wie bei vielen anderen Essstörungen drehe sich bei den Betroffenen fast alles nur noch um das Essen – beziehungsweise das „Nichtessen“. Die Sucht nach gesunder Ernährung gebe es schon lange, so der Arzt. Man nennt sie Orthorexie. Doch die Art und Weise, wie sich Jugendliche in sozialen Netzwerken wie Instagram oder Facebook oder durch Promi-Vorbilder angetrieben in diese Idee hineinsteigerten, erreiche neue Ausmaße. Denn so sei das Problem allgegenwärtig, fast schon normal. Kranke würden ihre Krankheit erst spät erkennen und sich deshalb viel zu spät in Behandlung begeben. Immer mehr Menschen in Großbritannien begeben sich mit Essstörungen in Behandlung. So seien 1,6 Millionen Briten von einer Essstörung betroffen, erklärt der Arzt.

Die Mitschuld gibt der Mediziner auch sozialen Netzwerken, die die gefährliche Botschaft von dem vermeintlich gesunden Ernährungstrend verbreiten. Die britische Gesellschaft für Osteoporose warne ebenfalls, dass Clean Eating eine tickende Zeitbombe sei und viele junge Menschen, die den Trend jetzt praktizieren, später an dünnen und zerbrechlichen Knochen leiden könnten.

Mit Informationen aus der Berliner Zeitung vom 25.07.17

Samstag, 7. Oktober 2017

Gefahr aus dem Internet: Cyber-Grooming

Christiane Jurczik

Beim Cyber-Grooming (englisch: anbahnen, vorbereiten) geben sich erwachsene Menschen im Internet, besonders in Chats oder sozialen Netzwerken wie Facebook, als Jugendliche aus. Sie erschleichen sich anonym das Vertrauen von Kindern mit dem Ziel, ihre jugendlichen Chatpartner auch im wahren Leben zu treffen und sie zu missbrauchen.

Diese abartige Hinterhältigkeit wird durch die Anonymität des Internets möglich. Die Täter können sich hinter einer Scheinidentität verstecken und müssen in der Regel nicht befürchten, dass ein Kind sie als Erwachsener identifiziert oder dass es seinen Aufenthaltsort bestimmen kann.

Die Täter suchen ganz gezielt Kontakt zu Kindern über beliebte Dienste wie Messenger, soziale Netzwerke, Videoportale oder Online-Spiele. Meistens nutzen sie hierzu ein Schein-Profil und geben sich dabei als etwa gleichaltrigen Nutzer aus. In einigen Fällen täuschen sie Kindern auch vor, z.B. bei einer Modelagentur oder einer Zeitschrift zu arbeiten, die junge Talente suchen.

In den sozialen Netzwerken sprechen sie ganz gezielt Kinder und Jugendliche an. Sie machen ihren Komplimente, lassen sich private Details schildern und geben sich als verständnisvolle und einfühlsame Kinder oder Jugendliche aus. Auf diese Weise möchten sie sich das Vertrauen der jungen Internetnutzer erschleichen. Oft geht das mit einer sexuellen Belästigung einher. Sie lassen sich zum Beispiel intime Fotos der angesprochenen Kinder und Jugendlichen schicken, belästigen sie verbal oder fordern ihre minderjährigen Chatpartner dazu auf, sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen und diese mit der Webcam zu filmen.

Das Ziel ist sexueller Missbrauch

In vielen Fällen versuchen diese sogenannten Groomer, sich auch außerhalb des Chatrooms oder des sozialen Netzwerks, im wahren Leben, mit den Jugendlichen zu verabreden. Das Ziel ist dann häufig der sexuelle Missbrauch der jungen Chatpartner.


Das größte Risiko gehen sie ein, wenn sie sich mit Fremden verabreden, die sie nur aus dem Internet kennen. Um das Risiko zu minimieren, ist es wichtig, dass Eltern mit ihrem Kind altersgerechte Online-Angebote auswählen, Sicherheitsregeln vereinbaren und sich dafür interessieren, mit wem es wo online in Kontakt steht.

Laut KIM-Studie 2016 erlebten drei Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren problematische Kontaktversuche von Fremden, zwei Prozent schon mehrmals. Mädchen waren zu vier Prozent einmal und zu einem Prozent mehrmals betroffen. Jungen machten zu zwei Prozent einmal schlechte Erfahrungen und zu 3 Prozent mehrmals. Ältere Kinder erlebten häufiger problematische Kontaktversuche als jüngere. Auf Nachfrage, wo genau unangenehme Konfrontationen passiert seien, nennen 38 Prozent Facebook, 30 Prozent das Chatten allgemein und elf Prozent WhatsApp.

Die Kinder schützen

Wichtig ist, dass Eltern die Geräte sicher einrichten, auf altersgerechte Angebote achten und mit ihrem Kind Regeln für die Online-Kommunikation über Chats, Onlinespiele bis hin zu Videoplattformen festlegen. Weiterhin können Eltern ihr Kind über Kontaktrisiken und die Gefahren beim Veröffentlichen privater Daten und Bilder aufklären, sich gesprächsbereit zeigen und vereinbaren, dass es sich bei Problemen an sie wendet, ohne Verbote fürchten zu müssen.

Mit Informationen aus schau-hin.info vom 6. März 2017

Dienstag, 3. Oktober 2017

Warum Höflichkeit und gutes Benehmen das Leben für Kinder (und Eltern) leichter macht


Christiane Jurczik

Schon die Kleinsten sollten einiges über Höflichkeit lernen, denn der respektvolle Umgang miteinander gehört zu den Eckpfeilern unserer Gesellschaft. Die Vorbildfunktion der Eltern spielt dabei eine große Rolle.

Höflichkeit gibt Sicherheit und schafft eine positive Atmosphäre. Kinder lernen mit den wichtigsten Regeln automatisch auch das richtige Verhalten in neuen und ungewohnten Situationen. Diese Fähigkeit wird ihnen auch im späteren Erwachsenenleben nützen.

Es gibt drei wesentliche Gründe warum Eltern ihren Kindern gutes Benehmen beibringen sollten: Den Kindern zuliebe, den anderen zuliebe und sich selbst zuliebe. Kleinen Kindern kann man eher noch nachsehen, wenn sie sich einmal danebenbenehmen. Doch spätestens in der Schule wird sich schlechtes soziales Verhalten und Unhöflichkeit negativ auswirken. Wahrscheinlich durch schlechte Noten, mit Sicherheit jedoch durch ein gespanntes Verhältnis zu Mitschülern und Lehrern, eben zum sozialen Umfeld. Das trifft dem zu folge auch auf das spätere Arbeitsleben zu, wenn zum Beispiel schon kleinere Formfehler zum Scheitern beim Bewerbungsgespräch führen können. Denn grundsätzlich gilt: Wer anderen Freundlichkeit, Rücksicht und Hilfsbereitschaft entgegenbringt, wird diese Eigenschaften auch von anderen erfahren.

Eltern müssen Werte vorleben

Bitte, danke, Entschuldigung, Guten Tag – all das sind die einfachsten Höflichkeitsregeln, die schon kleine Kinder beherrschen sollen und können. Um diese im kindlichen Verhaltensrepertoire zu verankern, können Eltern die Tatsache nutzen, dass Kleinkinder zu einem großen Teil durch Nachahmung lernen. Eltern sollten den Kindern vormachen wie es geht. Das bedeutet auch, dass Eltern im Umgang mit dem Kind freundlich und respektvoll sein sollten. Da Kinder sich das Verhalten vor allem von ihrer Umgebung abschauen und bis ins Jugendalter hinein einen sehr großen Teil ihrer Zeit in der Familie verbringen, wirkt primär das Benehmen der Eltern als Vorbild. Es ist deshalb wichtig, dass Eltern die richtigen Werte sowie höfliches und respektvolles Benehmen ihren Kindern vorleben. Beschimpft der Vater beispielsweise regelmäßig seinen Chef als "Idioten", wenn er von der Arbeit nach Hause kommt, wird es für das Kind wenige Gründe geben, warum es nicht auch Leute auf diese Weise beleidigen sollte. Ist das Kind nicht gewohnt, an ordentlich gedeckten Tischen zu essen, wird es sich auch beim Besuch im Restaurant schwerer tun.

Oft wissen Kinder nicht genau, was sie falsch gemacht haben und warum andere verärgert reagieren. Deshalb ist es wichtig mit dem Kind zu sprechen und zu erklären, weshalb das Verhalten nicht in Ordnung war. Eltern sollten Kindern dann nicht nur sagen, was gutes Benehmen ist, sondern auch warum das so ist. Und das bitte nicht in der Öffentlichkeit.

Gutes Benehmen – nonverbal

Neben den allgemeinen Regeln der Höflichkeit ist auch gutes Benehmen ein wichtiger Punkt, den Kinder frühzeitig lernen sollten. In der Nase bohren, beim Husten nicht die Hand vor den Mund halten, andere zu unterbrechen, Blickkontakte vermeiden, Unpünktlichkeit oder ein allzu schlampiges Outfit kommen in der Umwelt oft nicht gut an. Erklären Sie Ihrem Kind bei allen Regeln, die Sie aufstellen und allem, was Sie ihm an gutem Benehmen abverlangen, auch den Grund dafür. Denn eigentlich wünscht sich jedes Kind, die Dinge richtig zu machen und dafür respektiert und geliebt zu werden.

Mit Informationen aus der FAZ vom 13.08.2017

Montag, 2. Oktober 2017

Aktion: Stoppen wir Sachsens „Aktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt“ in den Schulen

Ministerpräsident Stanislaw Tillich. Foto: Frank Grätz / BLEND3 - CDU Sachsen, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Mathias von Gersdorff

Sachsen macht Durchsetzung von Gender zur Landesaufgabe und beschimpft Kritiker wüst

Die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, bekräftigte am 27. September 2017 im Sächsischen Landtag das Vorhaben der Landesregierung (CDU und SPD), Gender im Rahmen des „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“ flächendeckend und mit Nachdruck einzuführen.

Kritiker werden wüst beschimpft

Dabei sparte sie nicht mit Beschimpfungen der Kritiker der Gender-Ideologie. Diese Kritik käme nämlich aus antifeministischen, ausländerfeindlichen und religiös-fundamentalistischen und rechtspopulistischen Strömungen, die sich häufig mit homo-und transphoben Einstellungen verbänden.

Kurz: Für die sächsische Landesregierung sind Kritiker von Gender schlicht Feinde der Menschheit, die gegen den sog. „Gender-Wahn einer offenen und liberalen Gesellschaft“ zu Felde ziehen.

Es ist unglaublich, dass sich eine staatliche Stelle (Frau Köpping redet da nicht als SPD-Politikerin oder als Privatperson, sondern als Staatsministerin) in einer solchen Art und Weise über die Kritiker eines politischen Projektes auslässt.

Umso euphorischer berichtete Staatsministerin Köpping über ihren Gender-Lehrplan: „Wir wollten eine Polarisierung der Gesellschaft vermeiden. Wir zielen mit unserem Aktionsplan auf einen breiten Konsens, der das Thema ‚Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt‘ auch an diejenigen heranträgt, die ihm fürs erste noch skeptisch oder mit Vorbehalten gegenüberstehen“.

Sachsens Schulen werden zu Gender-Indoktrinationsstätten

Die Durchsetzung der Gender-Ideologie macht nicht halt vor den Schülern. Ausdrücklich wird die Akzeptanz der Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ angestrebt: „Die Sexualerziehung soll für die unterschiedlichen Wertvorstellungen auf diesem Gebiet offen sein.“ Diese Zielsetzung des sächsischen Schulgesetzes (§ 36, Abs. 1) impliziert auch die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt.“ (Landesplan, Seite 23).

Dieses Ziel soll mit einem umfassenden Maßnahmenkatalog für Schüler und Lehrer erreicht werden.

Ferner sind auch Maßnahmen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Hochschulen vorgesehen.

Was die sächsische Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) durchzusetzen will, ist ein Skandal und erfordert unser rasches Handeln.

Deshalb bitte ich Sie, unten stehenden Brief (Vorschlag, Sie können natürlich einen anderen Text verwenden) an den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich zu verschicken:


Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

am 27. September 2017 hat Staatssekretärin Petra Köpping im sächsischen Landtag den „Landesaktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“ vorgestellt. Dieser Aktionsplan ist nichts anderes als ein Plan zur Durchsetzung der Gender-Ideologie im Freistaat Sachsen.

Diese absurde Ideologie soll auch in den Schulen Sachsens Eingang finden. Auf Seite 23 des Landesplanes wird ausdrücklich die „Akzeptanz“ der Ideologie der „sexuellen Vielfalt“ durch die Schüler angestrebt. Hierzu wird ein Maßnahmenkatalog präsentiert, um Schüler und Lehrer in der Gender-Ideologie zu unterweisen.

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Staatsministerin Petra Köpping die Kritiker von Gender mit wüsten Beschimpfungen angegriffen hat. Die Kritik gegen den „Gender-Wahn“ käme nämlich aus antifeministischen, ausländerfeindlichen und religiös-fundamentalistischen und rechtspopulistischen Strömungen, die sich häufig mit homo-und transphoben Einstellungen verbänden.

Ist das die Art und Weise, wie die Landesregierung Sachsens die Bürger von der Notwendigkeit der absurden Gender-Ideologie überzeugen will?

Sie können diese Beschimpfungen in der Presseerklärung „Sachsen setzt sich für die Akzeptanz vielfältiger Lebensweisen ein“ vom 27. September selber nachlesen.

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident: Stoppen Sie die Durchsetzung des „Landesaktionsplanes zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensentwürfen“, insbesondere, was die Indoktrinierung der Schüler angeht.

Bitte entlassen Sie Staatsministerin Petra Köpping, die ihre Stelle offenbar als Frontkämpfern der Gender-Ideologie begreift und sich nicht scheut, Kritiker ihres Credos im Landtag zu beschimpfen.

Mit freundlichen Grüßen


Kontaktdaten

Sächsische Staatskanzlei
Archivstraße 1
01097 Dresden
Telefon: +49 351 564-0
Telefax: +49 351 564-1025
E-Mail: info@sk.sachsen.de

Bürgerbüro
Telefon: 0351 564-1080
E-Mail: buergerbuero@sk.sachsen.de


Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem "Like" unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!

Sonntag, 1. Oktober 2017

Essen mit Kindern: Genießen und Zeit nehmen

Auch mit den Kindern einkaufen gehen, damit sie lernen, sich richtig zu ernähren. Gemüsemarkt. Foto: Wikimedia freies Bild
Christiane Jurczik

Einkaufen, kochen, backen – Kinder, die in alle Prozesse der Zubereitung einbezogen werden, lernen, gesund und ausgewogen zu essen.

Die richtige Ernährung kann entscheidend zur Gesundheit unserer Kinder beitragen. Das fängt schon während der Schwangerschaft an: Was die Mutter isst, bekommt auch das Ungeborene in ihrem Bauch mit. Manche Nahrungsmittel können für das Baby gefährlich werden – zum Beispiel, wenn sie mit Keimen belastet sind. Das Genussmittel Alkohol kann es sogar schwer schädigen. Deshalb ist es besonders wichtig, als Schwangere auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten.

Und nicht nur das: Auch während der Stillzeit isst das Baby mit – über die Muttermilch. Sie gilt als die ideale Nahrung für neugeborene Säuglinge, denn sie strotzt nur so vor wertvollen Nährstoffen und ist genau auf die Bedürfnisse des Kindes abgestimmt.

Klappt es mit dem Stillen nicht, ist das dennoch kein Grund zur Sorge: Mittlerweile gibt es sehr hochwertige Säuglingsnahrung, die das Baby mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Ab dem fünften oder sechsten Lebensmonat ist es Zeit für den ersten Brei. Bei der Beikosteinführung kommt es darauf an, das Kind nach und nach an Gemüse, Fleisch, Getreide und Obst zu gewöhnen.
Schon bald kann es dann beim gemeinsamen Kochen und Essen mit der Familie selbst lernen, was gesunde Ernährung heißt. 

Die Zubereitung eines guten und ausgewogenen Essens beginnt schon beim Einkauf. Nutzen Sie die Neugier der Kinder und nehmen Sie sie mit zum Einkaufen. Wenn man den Kleinen zeigt wie interessant Obst und Früchte aussehen, wie lecker eine Mango riecht oder wie viele verschiedene Nudel-Sorten es gibt, um so neugieriger werden sie auch auf neue Lebensmittel.

Die Küche ist für Kinder erfahrungsgemäß das liebste Spielzimmer. Das Hantieren mit Lebensmitteln, Töpfen und Schneebesen macht ihnen richtig Spaß. Lassen Sie Ihre Kinder auf jeden Fall mithelfen. Gurken schneiden, Paprika würfeln, Kartoffelbrei stampfen - der selbstverständliche Umgang mit gesunden Lebensmitteln ist eine wichtige Voraussetzung für eine ausgewogene Ernährung. Und etwas, an dem Kinder mitgearbeitet haben, ist immer leckerer als etwas einfach Vorgesetztes.

Genießen und Zeit nehmen

Leben Sie Ihrem Kind Genuss vor! Essen soll etwas Tolles, etwas Erlebnisreiches sein und nicht eine Nebensächlichkeit, die man zwischen Tür und Angel erledigt. Man kann sich gerne an südländischen Kulturen orientieren, bei denen die Mahlzeiten regelrecht zelebriert werden.

Nehmen Sie sich Zeit für das Essen! Auch Regeln am Tisch sind dabei ganz wichtig. Alle fangen gemeinsam an, und man beendet das Mahl auch zusammen. Zeigen Sie Ihrem Kind: Gemeinsames Essen hat etwas mit Familie zu tun. Mit Zusammenkunft. Mit Glück. Wenn Ihr Kind Frühstück, Mittagessen und Abendbrot nicht nur mit reiner Aufnahme von Lebensmitteln verbindet, sondern auch mit einem schönen Erlebnis, dann wird aus ihm bestimmt ein guter Esser. 

Wie in vielen Erziehungsfragen gilt auch hier: Eine wichtige Voraussetzung für eine gute Ernährung ist das positive Vorbild der Eltern.

Mit Informationen aus Gesund ins Leben und Spiegel online vom 12.06.17

Die Union verliert ihre christlichen Stammwähler

Foto: Pressefoto CDU-Deutschland
Mathias von Gersdorff

Die Flüchtlingskrise steht im Fokus der Erklärungsversuche für das desolate Ergebnis der Unionsparteien bei der letzten Bundestagswahl am 24. September 2017. Sicherlich waren die Flüchtlingskrise und Angela Merkels Migrationspolitik das Thema Nummer 1 in den letzten Wochen vor der Wahl. Doch dies allein erklärt nicht die Tatsache, dass CDU und CSU auch bei Kirchenmitgliedern stark verloren haben, also eine Wählerschicht, die recht treu zur Union stand – trotz der  Enttäuschungen, die sie von der Merkel-CDU schlucken mussten.

Wie die Nachrichtenagentur IDEA, die sich auf eine Wahltagsbefragung der Forschungsgruppe Wahlen (Mannheim) im Auftrag des ZDF beruft, verloren CDU/CSU bei den katholischen Wählern acht Prozentpunkte (2013: 52%, 2017: 44%)und bei den Protestanten sogar neun Prozentpunkte (2013: 42%, 2017: 33%). 

Die SPD holte bei den Protestanten nur fast jede vierte Stimme (24 Prozent/-5 gegenüber 2013) und 18 Prozent bei den Katholiken (-4). Die AfD bekam 9 % der katholischen (2013: 4%) und 11 % der evangelischen Stimmen (2013: 5%). Die FDP bekam 11 % der katholischen Stimmen (2013: 6%) und 11% der evangelischen Stimmen (2013: 5%).

In der Union müsste diese Nachricht sämtliche Alarmglocken läuten lassen, schließlich gehörten die kirchlich gebundenen Wähler seit eh und je zu ihrer Kernbasis. 

Wie erklärt sich diese Entfremdung? Ist allein Merkels liberale Migrationspolitik dafür verantwortlich?

Sicherlich nicht, denn die Entfremdung des kirchlichen Publikums, vor allem der christlich-konservativen Wähler ist seit Jahren im Gange.

Langer Prozess der Entfremdung zwischen CDU und Christen

Nur einige Beispiele:

•    Anfang der 1990 Jahre waren viele christlich-konservativer Wähler entsetzt, dass dank der Unterstützung vieler CDU-Abgeordneten eine Liberalisierung des § 218 zustande kam. In den Folgejahren haben die C-Parteien nichts zur Verbesserung des Lebensschutzes unternommen, obwohl das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil von 1993 zur Abtreibung deutlich darauf hingewiesen hat, dass die Politik sich nicht mit den Abtreibungszahlen abfinden dürfe. Das Recht auf Leben von der Zeugung an sei nämlich im Grundgesetz verankert. Das Stichwort für diese Weisung aus Karlsruhe war die sog. „Beobachtungs- und Nachbesserungspflicht“. Auch die CDU-Abgeordneten haben diese ignoriert.
•    Seit etwa dem Jahr 2000 haben CDU-Landesverbände in der Schulpolitik immer mehr die Strukturkonzepte der SPD übernommen, gegen die sie noch in den 1970er Jahren scharf gekämpft haben. In einem politischen Feld, in welchem sich die CDU stark von der SPD unterschieden hat, gibt es kaum noch Gegensätze.
•    Bis Frau Ursula von der Leyen Bundesfamilienministerin wurde, galt für die CDU das Prinzip, der Staat müsse den Familien große finanzielle Freiräume gewähren, damit diese selber entscheiden könnten, wie sie ihr Leben, vor allem die Erziehung der Kinder in den ersten Lebensjahren, organisieren. Frau von der Leyen verabschiedete sich von diesem Prinzip und übernahm Konzepte der SPD, die auf eine starke staatliche Hand setzen – inklusive der frühkindlichen Betreuung. 
•    Es war auch Bundesministerin von der Leyen, die das linke Gesellschaftsinstrumentarium „Gender Mainstreaming“ in das Bundesfamilienministerium einführte. Dieses Ministerium galt bis dahin als relativ konservativ. In den folgenden Legislaturperioden wurde es aber zunehmend zu einer linksrevolutionären Zelle zur Zerstörung der traditionellen Familie und zur Durchsetzung von Gender umfunktioniert.

In den letzten Monaten hat sich die Union zwei GAUe geleistet, die imstande sind, definitiv die Verbindungen zum christlich-konservativen Lager zu kappen: Die Förderung von Gender in den Schulen in Hessen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Bayern und die Schritte zur Legalisierung der sog. „Ehe für alle“. 

Obwohl über beide Grenzüberschreitungen hier ausführlich berichtet wurde, sollen noch einige Worte zum Thema „Gender in Hessens Schulen“ gesagt werden, weil an diesem Beispiel besonders klar wird, wie unsensibel und arrogant die CDU mit ihrer eigenen Basis umgeht.

Seit dem Erlass der „Neuen Richtlinien zur Sexualerziehung“ hat es Kritik gehagelt und zwar von allen Seiten, also nicht nur aus christlich-konservativen Kreisen. Wie reagierte die CDU-Führung darauf? Sie verschickte mehrere Schreiben, die auf die Kritikpunkte nicht eingingen, lediglich abwimmelten und zu vertuschen versuchten und im Grunde die Wähler zum Narren hielten. In direkten Gesprächen haben CDU-Politiker klar zu erkennen gegeben, dass sie die Einwände nicht interessieren, weil sie die Koalition mit den Grünen nicht gefährden wollen.

Ist das Arroganz, fehlende Sensibilität für die Sorgen der Eltern oder einfach politische Unfähigkeit? Ich will das nicht beurteilen. 

Jedenfalls zeigt die CDU-Hessen, dass sie zu allem bereit ist, um die Grünen – gegenwärtig ihr Koalitionspartner in der Landesregierung – bei Laune zu halten. Das hat für Volker Bouffier & Co. oberste Priorität. Angesichts der Tatsache, dass die Grünen seit ihrer Gründung gegen die traditionelle Ehe agitiert und Sexualität als politisches Instrument für ihre Gesellschaftspolitik verwendet haben – auch in der Schule! – ist das Verhalten der CDU-Führung nichts anderes als ein Affront gegenüber den christlich-konservativen Wählern zu werten.

Wir wirken sich die Entfremdung der Christen mit der Union bei den Wahlen aus?

Die alles entscheidende Frage ist, wie sich die oben genannten Punkte bei den Wahlen auswirken. Sind sie relevant genug? Sind die Wähler bereit, zu vergessen oder zu vergeben?

Es würde komplizierte demoskopische Studien erfordern, um auf diese Fragen mit Zahlen und Prozenten antworten zu können. Doch im politischen Marketing gilt die Faustregel, dass Themen, die nationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen und auch Mobilisierungsfähigkeit besitzen, Wahlergebnisse um 2 – 3 Prozentpunkte beeinflussen können. 

Deshalb können Minderheiten wie Homosexuelle und sonstige LSBTIQ-Gruppen erheblichen Einfluss erreichen. Solche Minderheiten treffen ihre Wahlentscheidungen nach nur einem Kriterium: Wie stehen die Parteien zu meinen Forderungen. Weitere Themen die in der Vergangenheit eine solche Mobilisierungskraft besaßen waren die Atomkraft, der Umweltschutz, die Gründung der Bundeswehr etc. 

Die „Klassiker“ auf der Seite der christlich-konservativen Wähler sind der Lebensschutz (§218), die Schulpolitik und hier insbesondere die Sexualerziehung und neuerdings Gender. Gender ist geradezu das absolute Schreckgespenst für alle christlich-konservativen Wähler.

Man könnte auch die (immer sozialistischer werdende) Familienpolitik hinzuzählen.

Geht man von der Gültigkeit der oben genannten Zwei-Prozent-Regel aus, so wäre ein Absturz der CDU bei den christlichen Wählern von 8 Prozentpunkten nicht erstaunlich.

Weiter so?

Etliche CDU-Anhänger waren am Wahlabend fassungslos, dass die Vorsitzende ihrer Partei, Bundeskanzlerin Angela Merkel, das Wahlergebnis gelobt hat, denn die Union sei ja doch immer noch die stärkste Partei. Auch in der sog. Elefantenrunde hat sie sich in diesem Tenor geäußert.

Man weiß nicht, ob das ein Zeichen von Autismus oder Katatonie ist. Aus der Wirtschaft weiß man, dass es Manager gibt, die hervorragend sind, wenn alles einigermaßen gut läuft, aber in Krisensituationen völlig überfordert sind. Einen solchen Eindruck vermittelt gegenwärtig die CDU-Führung.

Jedenfalls beschränkt sich dieser Zustand der Realitätsverweigerung nicht auf die Bundesvorsitzende. Manfred Pentz, CDU-Generalssekretär in Hessen, erklärte, das Wahlergebnis hätte ihn „fröhlich gestimmt“. FAZ beschrieb seine Aussage als lächerlich. SPD und FDP empfahlen ihm, sich ernsthafter mit dem Wahlausgang zu beschäftigen.

Was ist zu tun?

Das Wahlergebnis vom 24. September 2017 zeigt, dass für Christen die Union immer weniger als politische Referenz gilt. Christen wechselten massenhaft zur FDP (11%, ein Plus von 5,5 %) und zur AfD (10%, ein Plus von 5,5 %) aber auch zur Linken (ca. 6 %, plus 1%) und zu den Grünen (9 %, ein Plus von 1%).

Für alle Menschen, die verstehen, dass Deutschlands Politik eine starke christliche Prägung haben muss, kann das nur bedeuten, dass die für Christen wichtigen Themen viel stärker in die Gesellschaft von außerhalb des Parteiensystems hinein gebracht werden müssen. Wir müssen selber dafür sorgen, dass in Familienpolitik, Schulpolitik, Jugendmedienschutz etc. christliche Werte und Prinzipien eine große Rolle spielen. Die Zeiten, als man sich auf eine Partei verlassen konnte, sind vorbei. Christen müssen selber dafür sorgen, dass eine christliche Politik das christliche Deutschland regiert.

© Mathias von Gersdorff. Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung

Mittwoch, 27. September 2017

E-Mail-Aktion: Kein Gender in Niedersachsens Schulen!

Bernd Althusmann, CDU-Spitzendkandidat in Niedersachsen. Foto Pressefoto Berndaklthusmann.de
Alarm in Niedersachsen: CDU ist nun offen für Jamaika – und damit auch für Gender!

Nach dem desolaten Ergebnis der Union bei der Bundestagswahl am letzten Sonntag, hat sich Bernd Althusmann, CDU-Landesvorsitzender und CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Oktober 2017, offen für eine Koalition mit den Grünen (und mit der FDP) gezeigt.

Bislang hatte Althusmann eine Koalition mit den Grünen vehement abgelehnt. Der niedersächsische Landesverband der Grünen gilt als eines der linkesten in ganz Deutschland. Bei der Aufstellung der Landesliste für die Wahl Mitte Oktober gab es einen weiteren "Linksrutsch".

Die Grünen sind zusammen mit der SPD verantwortlich für die Einführung der Lerneinheit "Sexuelle Vielfalt", eines der radikalsten Sexualerziehungsprojekte Deutschlands.

Zur Erinnerung: Am 15. Dezember 2014 beschloss die rot-grüne Mehrheit im Niedersächsischen Landtag die Lerneinheit "Sexuelle Vielfalt" in den Schulen einzuführen. Diese "Lerneinheit" sah vor, "Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität" in den Schulen verbindlich zu thematisieren.

Die niedersächsische CDU kritisierte damals das Gesetz scharf und warf der rot-grünen Landesregierung vor, die Schüler mit Sex-Inhalten zu überfordern. Die Landtagsabgeordnete Karin Bertholdes-Sandrock erklärte damals: "Auf keinen Fall kann es sein, dass beispielsweise Schwule und Lesben in den Klassen allein gegenüber den Kindern auftreten."

Auch die Schüler-Union protestierte damals scharf gegen die Einführung der Ideologie der "sexuellen Vielfalt" (ein Codewort für Gender) in den Schulen: "Laut der Rot-Grünen Logik wären selbst Mathebücher, in denen Textaufgaben mit einem 'normalen heterosexuellen' Paar und Kindern auftauchen, ohne irgendwelche Aufgaben mit homo- oder bisexuellen Eltern eine offene Diskriminierung. Bereits da muss man sich schon fragen, wie angemessen sind diese Pläne der Landesregierung".

Althusmann´s Schwenk hin zu Jamaika deutet darauf hin, dass sich auch in Niedersachsen die CDU mit der Sexualisierung der Schüler und damit auch mit der Umwandlung der Schulen in Gender-Indoktrinationsstätten abgefunden hat.

Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die CDU-Niedersachsen nach den Wahlen diesen Gender-Spuk in den Schulen beendet.

Deshalb bitte ich Sie, unten stehenden Brief (Vorschlag, Sie können natürlich einen anderen Text verwenden) an den CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusman zu schicken.

Mit herzlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff


CDU in Niedersachsen
Landesgeschäftsstelle
– Wilfried-Hasselmann-Haus –
Hindenburgstraße 30
30175 Hannover
Telefon: 0511 – 2 79 91-0

info@cdu-niedersachsen.de

Sehr geehrter Herr Althusmann,

seit Ende 2014 gilt in Niedersachen die Lerneinheit "Sexuelle Vielfalt. Diese sieht vor, dass Kinder vom ersten Grundschuljahr an in der Gender-Ideologie unterwiesen werden und alles über Patchwork-Familien, Transsexualität, Homosexualität, Bisexualität und "sexuelle Vielfalt" erfahren. Zudem werden alle möglichen "Partnerschaftsformen" erläutert, wobei die traditionelle - also die eigentliche - Familie, völlig in den Hintergrund geraten ist.

Dieser Angriff auf das Elternrecht auf Erziehung und auf die Unschuld der Kinder ist ein unerhörter Skandal!
Ich möchte Sie deshalb bitten, daß Sie, im Falle einer Regierungsübernahme, die Lerneinheit "Sexuelle Vielfalt" aus dem Lehrprogramm komplett streichen und jeden weiteren Versuch einer Gender-Indoktrination in Niedersachsens Schulen unterbinden.

Mit freundlichen Grüßen

Dienstag, 26. September 2017

Hessen: CDU-Generalsekretär „fröhlich“ über Wahlergebnis

Das Wahldebakel am Sonntag stimmte ihn fröhlich: Manfred Pentz, CDU-Generslsekretär Hessens. Foto. Pressefoto CDU Hessen
Mathias von Gersdorff

Manfred Pentz, Generalsekretär der CDU-Hessen, erklärt, das Ergebnis der Bundestagswahl stimme ihn „fröhlich“. Der Grund: Für eine Regierungsbildung in Hessen führe kein Weg an seiner Partei vorbei.

Deutlicher kann ein Politiker nicht formulieren, dass es ihm nur um Macht geht.

Manfred Pentz ist einer der glühendsten Verteidiger des Gender-Schulplanes von Kultusminister Ralph-Alexander Lorz (CDU) und damit auch einer der größten Sympathisanten von Schwarz-Grün. In verschiedenen Schreiben an die CDU-Basis hat Manfred Pentz versucht, die neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ zu verharmlosen und zu relativieren. Dabei verhedderte er sich in Widersprüchen und Fehlinterpretationen.

Auch das Erstarken der „AfD“ betrübt Manfred Pentz nicht. Diese werden sich rasch entzaubern. Man müsse diese Partei „einfach mal kommen lassen“.

Die FAZ konnte über die Aussagen des Generalsekretärs nur den Kopf schütteln: Generalsekretär „Manfred Pentz von der hessischen CDU ist gestern das Kunststück gelungen, gleich zweimal die Grenze der Übertreibung zur Lächerlichkeit überschritten zu haben." (FAZ vom 26. September 2017).

Etwas vorsichtiger äußerte sich Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier zur weiteren Strategie der CDU nach dem Wahldebakel. Auch er ist ein treuer Anhänger von Angela Merkel und Propagandist von Schwarz-Grün. Dennoch gab er zu bedenken: „Jamaika funktioniert nur, wenn die mit Abstand stärkste Kraft, die Union, das bestimmende Element ist und wenn die anderen Partner wissen, dass sie nicht die Bestimmer sein können“ (Wolfsburger Allgemeine Online von 26. September 2017).

In Hessen wird im Herbst 2018 der neue Landtag gewählt. Schwarz-Grün hat in den Umfragen schon lange keine Mehrheit mehr. Bei der Bundestagswahl am vergangenen Sonntag erhielten sie zusammen 40,6 der Stimmen, wobei auch die Grünen entgegen dem bundesweiten Trend Stimmen verloren.

Die CDU in Hessen steht aufgrund der neuen „Richtlinien zur Sexualerziehung“ in der Dauerkritik. Diese wurden zwar von einem CDU-Kultusminister erlassen, doch sie sind ganz im Sinne grüner LSBTIQ-Ideologie redigiert. Schon im ersten Grundschuljahr sollen Homosexualität und alternative Partnerschaftsformen behandelt werden. Erklärtes Ziel des Lehrplanes ist es, bei den Schülern eine wertschätzende Akzeptanz von sexueller Vielfalt – also Gender - zu Erreichen.

 Unterstützen Sie bitte die Aktion „Kinder in Gefahr“. Sie helfen uns die Öffentlichkeit über diesen Angriff auf unsere Kinder aufmerksam zu machen mit Ihrem "Like" unserer Facebook-Seite: https://www.facebook.com/aktionkig/ Danke!

Montag, 25. September 2017

Gender-Lehrplan: CDU in Hessen überdurchschnittlich schwach/Grüne im Minus

Kurhaus in Wiesbaden
Mathias von Gersdorff

In Hessen, wo die schwarz-grüne Landesregierung aufgrund der „Neuen Richtlinien für die Sexualerziehung“ in der Kritik steht, hat die Union überproportional an Stimmen verloren. Die Grünen verloren auch, entgegen dem bundesweiten Trend.

Die CDU erhielt 30,9 Prozent der Stimmen, was ein Verlust von 8,3 Prozent bedeutet. Bundesweit erhielt die Union 32,9 Prozent.

Das Ergebnis ist bedeutsam, denn die hessische CDU galt als besonders konservativ und familienfreundlich. Durch die Einführung der „Neuen Richtlinien zur Sexualerziehung“, die nichts anderes sind als ein radikaler Gender—Schulplan ist, der schon im ersten Grundschuljahr die Behandlung von Homosexualität und alternative Partnerschaftsformen vorsieht, fiel die CDU in einer grausamen Art und Weise den Eltern und Familien in den Rücken.

Auf die massive Kritik an dem Lehrplan hat die CDU-Führung lediglich mit Ausflüchten reagiert. Die CDU in Hessen nimmt die Sorgen der Eltern nicht ernst

Die Grünen, die mit der CDU Hessen regieren, erhielten 9,7 Prozent der Stimmen und verloren damit 0,2 Prozent. Bundesweit konnten die Grünen 0,6 Prozent gewinnen.

Fazit: Das Wahlergebnis ist für Schwarz-Grün in Hessen noch desaströser als im Bund.

Die Ergebnisse im Überblick:

    CDU: 30,9% (- 8,3%)
    SPD: 23,5% (-5,3%)
    Linke: 8,1% (+2,1%)
    Grüne: 9,7% (-0,2%)
    FDP: 11,6% (+6,0%)
    AfD 11,9% (+6,3%)

Die Wahlbeteiligung lag in Hessen mit 77,0 Prozent merklich höher als vor vier Jahren (73,2%).

In manchen Wahlkreisen waren die Einbrüche dramatisch. In Frankfurt I verlor fiel die CDU von 40,2 auf 30,6. Kandidat war Matthias Zimmer, der zum linken Flügel gehört. Im Wahlkreis von CDU-Generalsekretär Peter Tauber (!) fiel die CDU von 48,8 auf 26,4, also 12,4 Prozentpunkte weniger.

Es gibt aber auch manche Hoffnungszeichen: Hans-Jürgen Irmer, der einzige Landtagsabgeordnete der CDU, der öffentlich und dezidiert gegen den Lehrplan protestiert hat, wurde direkt in den Bundestag mit 38,3 Prozent gewählt. 

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Mittwoch, 13. September 2017

Nein zu Schwarz/Grün: Petition an Horst SEEHOFER

Foto: JV Saidl
Lieber Leser, liebe Leserin

die Partei "Bündnis 90/Die Grünen" unternimmt seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen die Ehe, die Familie und die christlichen Werte in Deutschland.

Aus diesem Grund ist es inakzeptabel, wenn sich prominente C-Politiker für eine Koalition mit dieser Partei nach der Bundestagswahl aussprechen.

Die einzige vernünftige Antwort auf jeden Vorschlag, nach der Bundestagswahl eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene zu bilden, ist „Nein“.

Denn unsere Kinder sind keine Laboratorien für eine links-grüne Gesellschaftspolitik!

Deshalb bitte ich Sie: Unterstützen Sie bitte heute noch unsere Petition an den Vorsitzenden der CSU, Ministerpräsident Horst Seehofer „Keine Koalition von CDU/CSU mit „Bündnis 90/Die Grünen““:

 https://www.aktion-kig.de/kampagne/csu_appell.html
 

Die Liste der Angriffe der Grünen auf die Ehe, die Familie, die Kinder und auf die christlichen Wurzeln unseres Landes ist lang:

•    In den Schulen und Kindergärten will diese Partei die Gender-Ideologie und die Erziehung zur „Sexuellen Vielfalt“ einführen.
•    „Bündnis 90/Die Grünen“ befürworten eine Schulerziehung, in der Kinder schon ab dem ersten Grundschuljahr mit sexuellen Inhalten – inklusive Homo- und Transsexualität – konfrontiert werden.
•    Die Grünen sind der Ansicht, Transvestiten sollten Kindern Homosexualität erläutern. Die Begründung: „Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen - und dass davon die Welt nicht untergeht“ (Quelle „Welt“ vom 16. November 2016).

Mit solchen Forderungen zeigen „Bündnis 90/Die Grünen“, dass sie eine wahrhaft radikale Partei sind, die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt.

Schon jetzt müssen wir gegen die Bildung einer solchen Koalition nach der Bundestagswahl arbeiten.

Die Union kann auf keinen Fall eine Koalitionsbildung mit einer dermaßen radikalen, fanatischen und antichristlichen Partei anstreben.

Wir müssen verhindern, dass Deutschland zu einem Land ohne Werte und Prinzipien wird, in welchem Gender zur Staats-Doktrin erhoben wird.

Was eine Allianz der Union mit den Grünen konkret bedeutet, ist klar:

•    Akzeptanz der Gender-Ideologie durch die CDU.
•    Gender-Indoktrination der Kinder in Kindergärten und Schulen.

Das ist keine Mutmaßung: Man muss nur beobachten, was die Bundesländer beschlossen haben, bei denen die Grünen an der Landesregierung beteiligt sind.

In Hamburg sieht der „Aktionsplan des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt“ die systematische Anwendung der Gender-Ideologie in den Kitas(!) vor.

Der absolute Gau, was Gender-Indoktrination betrifft, ist Hessen, wo eine Koalition aus CDU und Grünen regiert.

Die Grünen haben es in Hessen geschafft, komplett ihre Gender-Agenda der CDU aufzudrücken: Ab der ersten Klasse in der Grundschule sollen die Kinder lernen, was Homosexualität, Transsexualität, Patchwork-Familien etc. sind.

Auch in Schleswig-Holstein hat die CDU eine Koalition mit den Grünen geschlossen und auch dort haben sich die Grünen komplett durchgesetzt, was Gender, „sexuelle Vielfalt“ und Sexualerziehung in den Schulen angeht.
Egal, wo man hinblickt:

Union plus Grüne gleich Gender, Akzeptanz „sexueller Vielfalt“ und übergriffige Sexualerziehung.

Deshalb muss unsere Botschaft an die Union unmissverständlich sein: Unsere Kinder und unsere Schulen sind keine Laboratorien für eine links-grüne Gesellschaftspolitik!

Eine Koalition der Union mit den Grünen wäre ein Verrat an den christlichen Werten und Prinzipien Deutschlands und für die Christdemokratie ruinös.

Deshalb ist es so wichtig, dass Sie an dieser neuen Initiative von „Kinder in Gefahr“ teilnehmen“.

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift und durch Verbreiten unsere Petition an den Vorsitzenden der CSU, Horst Seehofer: 


https://www.aktion-kig.de/kampagne/csu_appell.html

Kämpfen wir gemeinsam für unsere Kinder, für die Familien, für die christlichen Wurzeln unseres Landes!

Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen


Mathias von Gersdorff

PS: „Bündnis 90/Die Grünen“ unternehmen seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen Ehe, Familie und christliche Werte in Deutschland.

Trotzdem gibt es etliche C-Politiker, die bereit sind, das christliche Erbe preiszugeben, um mit dieser Partei eine Koalition auf Bundesebene eingehen zu können – zuletzt CSU-Chef Horst Seehofer.

Dazu sagen wir: Unsere Kinder und unsere Schulen sind keine Laboratorien für eine links-grüne Gesellschaftspolitik!

Deshalb bitte ich Sie: Unterstützen Sie bitte heute noch unsere Petition an den Vorsitzenden der CSU, Ministerpräsident Horst Seehofer „Keine Koalition von CDU/CSU mit „Bündnis 90/Die Grünen““:


 https://www.aktion-kig.de/kampagne/csu_appell.html