Dienstag, 30. Juni 2015

Jutta Ditfurth beklagt “geringe” Zahl der Abtreibungen und wettert gegen Lebensrechtler

Foto: Christoph Kämper /Wikipedia
Felizitas Küble

Die frühere grüne Politikerin Jutta Ditfurth erklärte bereits 1988 im Alter von 36 Jahren, ihre zwei Abtreibungen seien für ein “lustvolles, knapp zwanzigjähriges Geschlechtsleben relativ wenig.“   – 1991 verließ sie die Grünen, deren Bundessprecherin sie in den 80er Jahren war, und beklagte eine angebliche “Rechtsentwicklung” der Partei. Ditfurth war sodann einige Zeit als ehrenamtliche Funktionärin der Gewerkschaft “IG Medien” aktiv.

25 Jahre nach der Einführung des reformierten §218 beschwert sich die ultralinke Publizistin darüber, daß es in Deutschland  – wie sie meint – so “wenige” Abtreibungen gäbe; sie spricht gar von einer “auf verrückte Weise niedrigen Zahl”.

Dabei geht sie von der ohnehin unrichtigen Zahl von rd. 100.000 Abtreibungen aus (aber selbst dies wären eben 100.000 zuviel!), die sich aufgrund der Daten des Statistischen Bundesamtes ergeben; die tatsächliche, weitaus höhere Abtreibungszahl würde auf den Abrechnungen der Krankenkassen beruhen, welche die vorgeburtlichen Kindestötungen entweder direkt oder indirekt (über staatliche Fonds) finanzieren.

In einem am 30. Juni 2015) veröffentlichten Gespräch mit dem “Deutschlandradio” verdeutlicht Ditfurth, daß ihr die derzeitige Abtreibungsfreiheit noch lange nicht weit genug geht; vielmehr seien die minimalen gesetzlichen Rest-Bestimmungen zugunsten des Lebensschutzes eine “Giftquelle” und der §218 ein “verfluchter Paragraph”, weil er den Frauen die “Entscheidung über ihre Sexualität und über ihre sexuelle Reproduktion” nicht selbst überlasse. 

Abgesehen davon, daß der §218 sich in keiner Weise in die “Sexualität” als solche einmischt, bleibt die Entscheidung über die sogenannte “sexuelle Reproduktion”  – also die Fruchtbarkeit   – ebenfalls der Frau überlassen, allerdings vor der Zeugung menschliches Lebens; der Staat nimmt lediglich (in einem bedauerlich geringen Ausmaß) eine Art Restverantwortung für das Lebensrecht des ungeborenen Kindes wahr, wie es das Bundesverfassungsgericht von ihm ausdrücklich verlangt hat.

Ditfurth erklärt außerdem, die zweifachen Abtreibungen seien ihr nicht schwergefallen: Die Entscheidung “war einfach klar”, sagt sie und beschwert sich sodann über den angeblich wachsenden “Einfluß” der Lebensrechtler, die sie nicht nur als “rechtspopulistische Bewegung” bezeichnet, sondern öffentlich als “sexistische Arschlöcher” beleidigt.  

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.


Aufruf - "Die Linke" will MARSCH FÜR DAS LEBEN blockieren

Mathias von Gersdorff

Die Partei „Die Linke“ ruft zu einer Blockade des „Marsches für das Leben“ auf. Dieser ist für den 19. September 2015 in Berlin geplant.

In einer Stellungnahme mit der Überschrift „Marsch für das Leben blockieren - Paragraph 218 abschaffen“ erklärt die Bundesgeschäftsstelle der Linken:

„Ich rufe alle auf, sich den Protesten gegen Neokonservative und christliche Fundamentalistinnen und Fundamentalisten anzuschließen und am 19. September für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung auf die Straße zu gehen.“

Dieser Aufruf ist ein offensichtlicher Angriff auf das Versammlungsrecht, welches in Deutschland verfassungsrang besitzt.

Darüber hinaus strebt die „Linke“ eine Abschaffung des § 218 StGB Buch an. Mit folgender Begründung:

„Das Recht auf Selbstbestimmung über den eigen Körper ist ein Menschenrecht. Dass sich Frauen in Deutschland noch immer nicht ohne Beratungszwang für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden können, ist beschämend.“

Für die „Linke“ ist offenbar unerheblich, dass nach dem Grundgesetz in Deutschland der Mensch von der Zeugung an ein Recht auf Leben hat (obwohl dieses in der Praxis missachtet wird).


Wir lassen uns von dieser linken Agitation nicht einschüchtern!


Dieser unverschämte und aggressive Aufruf kann für die anständigen Menschen in Deutschland nur bedeuten: Sich massiv am „Marsch für das Leben“ zu beteiligen und den Linken Chaoten die Stirn bieten.

Deutschland: Neun von zehn Schülern nehmen ihr Handy mit in die Schule

Musik hören, Tafelbilder fotografieren, chatten, spicken und im Netz nach Informationen suchen – Smartphones gehören zum Schulalltag. Eine Umfrage ergab: Über 90 Prozent der Schüler nehmen ihr Handy mit zur Schule.

Neun von zehn Schülern (92 Prozent) gaben in einer am Dienstag vom Digitalverband Bitkom veröffentlichten Umfrage an, ihr Handy mit in die Schule zu nehmen. Die allermeisten Jugendlichen (87 Prozent) nutzen es, um Musik zu hören. Drei Viertel der Schüler (74 Prozent) fotografieren mit dem Mobiltelefon aber auch Tafelbilder. Mehr als jeder Zweite (56 Prozent) sucht während des Unterrichts nach Informationen zum Lehrstoff. Jeder zehnte Schüler gibt zu, mit dem Handy zu schummeln.

Zwei Drittel (66 Prozent) der Schüler gaben in der Umfrage an, dass die Benutzung von Handys und Smartphones während des Unterrichts untersagt ist. Fast jeder fünfte Schüler (18 Prozent) berichtete demnach sogar von einem generellen Handy-Verbot im Unterricht und während der Pausen. Für die laut Bitkom repräsentative Befragung wurden bundesweit 512 Schüler im Alter von 14 bis 19 Jahren befragt.

In den meisten Schulen herrscht handyfreie Zone – im Unterricht sowieso. Stellt sich nun die Frage: Wo sind denn nur die Lehrer wenn die Schüler im Unterricht so eifrig Musik hören und chatten? Oder sind nur die Dioptrienzahlen zu korrigieren?

Mit Angaben der Frankfurter Allgemeine
Zeitung

Familienpolitik: Neues von der Jungen Union (JU)/Strohfeuer oder Beginn einer sachlichen Auseinandersetzung?

(PM Verband Familienarbeit) Der Vorsitzende der Jungen Union (Jugendorganisation der CDU/CSU), Paul Ziemiak, fordert eine neue Familienpolitik. U. a. schlägt er eine Sonderabgabe für Kinderlose in Höhe von 1 % des Bruttoeinkommens vor (für Eltern mit einem Kind von ½ %), um mit diesem Geld Eltern bei Geburt eines Kindes zu entlasten, z. B. durch ein „Begrüßungsgeld“ für Neugeborene von 1000 €. - Leider ist damit zu rechnen, dass der Vorschlag schnell mit vorgeschobenen und populistischen Argumenten zerredet wird, wie: „Kinder sind Privatsache“ oder „Kinderlose dürfen nicht bestraft werden“. Tatsächlich beeilte sich Christian Bäumler, stellvertretender Vorsitzender der CDA (Arbeitnehmerschaft der CDU) bereits zu erklären, er halte eine Sonderabgabe für Kinderlose für „mittelalterlich“.

Der stellvertretende Vorsitzende des Verband Familienarbeit, Johannes Resch, meint dazu:

„Die Junge Union ist gut beraten, mit ihren Vorschlägen dort anzusetzen, wo die Probleme entstanden sind, nämlich bei der Sozialpolitik des Urvaters der CDU, Konrad Adenauer. Besonders durch die Rentenreform 1957 wurde die Alterssicherung, die nicht erst seit dem Mittelalter, sondern seit Adam und Eva durch die Erziehung eigener Kinder erarbeitet worden war, plötzlich an die Erwerbsarbeit gebunden. 


Seitdem profitieren Eltern von ihren eigenen Kindern weniger als ihre kinderlosen und deshalb uneingeschränkt erwerbsfähigen Nachbarn. Seitdem wird Erwerbsarbeit doppelt bezahlt (durch Lohn und Rente), während die Kindererziehung keine adäquate Gegenleistung mehr erfährt (weder Lohn noch Altersversorgung). Durch die Sozialpolitik Adenauers wurde der familiäre Generationenvertrag (Eltern versorgen ihre Kinder und werden dafür im Alter wieder von ihren Kindern versorgt) zerstört und durch ein gewaltiges Umverteilungssystem zu Lasten der Eltern ersetzt. So sind Kinder zum Armutsrisiko geworden. - Der Vorschlag von Herrn Ziemiak geht zwar in die richtige Richtung. Aber der Korrekturbedarf muss am Umverteilungseffekt unseres Sozialrechts gemessen werden. Da ist eine einmalige Leistung von 1000 € sicher nicht ausreichend.“

Gertrud Martin, die Vorsitzende des Verbands Familienarbeit ergänzt:“Um dieses Armutsrisiko zu umgehen, ist ein Ausgleich durch eine Sonderabgabe aus dem Geld, das Kinderlose nicht für Kinder ausgeben müssen, durchaus angezeigt. Dabei ist es nicht von Belang, welche Ursache die Kinderlosigkeit hat, die – wenn sie ungewollt ist – ein schwer zu ertragendes persönliches Schicksal sein kann. Statt einer Gebärprämie von 1000 € schlägt der Verband Familienarbeit allerdings ein Erziehungsgehalt für die Eltern vor, das sie wahlweise für eigene Betreuungsleistung oder zugunsten eigener Erwerbstätigkeit zur Bezahlung einer Fremdbetreuung ihrer Wahl (Kinderkrippe, Tagesmutter, Großeltern u. a.) einsetzen können.“

Privatschulen: Nachfrage größer als das Angebot

Immer mehr Eltern möchten ihre Kinder lieber auf eine Privatschule geben. Das geht aus einer aktuellen Studie des Privatschulverbands hervor. Grund dafür ist meist die individuellere Betreuung.

Ein außerdem überraschendes Ergebnis der Studie: Je niedriger der Bildungsabschluss der Eltern, umso größer der Wunsch nach einer Privatschule. Unter den Eltern mit Hauptschulabschluss sähen 37 Prozent ihr Kind gerne an einer Privatschule.


Im Auftrag des Verband Deutscher Privatschulverbände (VDP) wurden bundesweit etwas über 1000 Eltern minderjähriger Kinder durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragt. Privatschulen seien weiterhin „eine gefragte Alternative“, heißt es – und müssten deshalb staatlich stärker gefördert werden, berichtet der Tagesspiegel am 22.04.2015.

"Das hat uns überrascht. Aber auch freudig überrascht. Also wir finden das sehr gut und führen es darauf zurück, dass das Thema Bildung in der Bevölkerung angekommen ist. Insofern ist es sehr wichtig, dass wir über Bildung sprechen und wir uns darüber Gedanken machen, dass Bildung nicht gleich Bildung ist“, sagt Petra Witt, die Präsidentin des Privatschulverbandes VDP. Etwa 10 Prozent der Kinder besuchen momentan eine Schule in freier Trägerschaft, aber etwa 30 Prozent der Eltern wünschen sich eine solche Schule für ihr Kind. Die Nachfrage ist also größer als das Angebot.

Laut VDP stiegen die tatsächlichen Schülerzahlen an freien Schulen in den letzten zehn Jahren um 17 Prozent. Verglichen mit den Elternwünschen sei die Nachfrage aber weit größer als das Angebot.

"Das ist sehr bedauerlich. Und wir würden uns natürlich sehr wünschen, dass wir als freie Schulen auch in unseren Gemeinden, vom Staat und vom Land auch unterstützt werden in den Bemühungen, dieses Angebot auszuweiten. Denn auch das ist ganz wichtig: dass das Angebot in der Nähe ist. Also da, wo die Familien und die Kinder wohnen."

Die meisten Privatschüler gehen bundesweit auf Gymnasien, nämlich mehr als ein Drittel. Es folgen Realschulen (14,7 Prozent), Grundschulen (12,3 Prozent) und Freie Waldorfschulen (11,2 Prozent). Insgesamt gibt es derzeit fast 5700 privat getragene Schulen in Deutschland, das ist fast ein Drittel mehr als noch 2003. Verglichen mit 1992 sind es sogar 76 Prozent mehr. Dieser hohe Anstieg erklärt sich zu großen Teilen auch durch einen Nachholbedarf in Ostdeutschland, weil in der DDR kaum private Schulen existierten. Heute gehören die ostdeutschen Länder zu denen mit dem höchsten Privatschulanteil. Zum Vergleich: Insgesamt gibt es in Deutschland fast 34 000 staatliche Schulen.

Schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren

Das Ergebnis der Studie ist eine Steilvorlage für den Privatschulverband, der natürlich politische Forderungen damit verbindet. Zum Beispiel die, dass die staatliche Förderung für private Ersatzschulen 80 bis 85 Prozent aller Kosten decken sollte - und bei der Berechnung der Zuschüsse nicht nur die Lehrergehälter berücksichtigt werden. Wichtig sei es auch, Neugründungen zu erleichtern und die Wartezeiten für Neuanträge zu verkürzen.


Verkürzte Kindheit durch Frühförder-Wahn und warum Chinesisch-Kurse für Kleinkinder unsinnig sind

Vom Rechenspiel über Englisch- und Chinesischunterricht bis hin zur musikalischen Früherziehung sollen Kurse abseits vom Kindergarten die Kinder fit für die Schule machen. Auch etliche private Anbieter wollen inzwischen die vermeintliche Lücke zwischen Kita und Schule schließen, berichtet Die Welt am 16.05.15.

"Eltern haben oft das Gefühl, sie müssten ihre Kinder auf das, was kommt, vorbereiten", sagt Renate Zimmer, Direktorin des niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung. "Dabei ist Spielen die beste Basis für eine gute weitere Entwicklung der Kinder." Es gebe ganz klar die Tendenz, immer nur auf die nächste Institution zu sehen, die der Nachwuchs demnächst besuchen wird. Im Kindergarten wird über die Schule nachgedacht, zum Ende der Grundschule an die nächste weiterführende Einrichtung, zum Abschluss der Schulzeit dann an Universität oder Ausbildung.

Kindheit sollte nicht verkürzt werden

Von dem Begriff "Vorschule" als Übergang vom Kindergarten in die Grundschule hält Zimmer nur wenig. "Spezielle Angebote braucht man nicht", sagt die Erziehungswissenschaftlerin. Sie spricht gar von einer "verkürzten" Kindheit, die Eltern ihren Sprösslingen zumuten, wenn sie sie zu Kursen für erstes Lesen, Schreiben oder Rechnen schicken. Noch schlimmer sind für die Bildungsexpertin Fremdsprachenangebote. "Es ist längst wissenschaftlich erwiesen, dass das nichts bringt", sagt Zimmer. Es sei denn, die Kinder wachsen sowieso mehrsprachig auf oder haben eine Bezugsperson regelmäßig um sich, deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Das Lernbedürfnis der Kinder sei sowieso sehr groß – auch ohne spezielle Förderung vor Schulbeginn.

Wer sind die Nutzer von sozialen Medien?

In Europa ist Deutschland so ziemlich das einzige Land, in dem ungebildete Leute in sozialen Netzwerken präsenter sind als gebildete.

Die deutschen Bürger mit höherer Bildung, wie Hochschulabschlüsse und Berufsakademien, nutzen im europäischen Vergleich die sozialen Medien weniger. In den meisten europäischen Ländern nutzen Menschen mit hohen Bildungsabschlüssen soziale Medien häufiger als niedrig gebildete Menschen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 26.03.15.

In Deutschland ist es genau andersrum, wie die Grafik von Statista. zeigt. Somit scheinen Hochgebildete in Deutschland den sozialen Netzwerken und neuen Medien wie Facebook, Twitter und Co. Mit mehr Skepsis zu begegnen, als die weniger Gebildeten.

Dienstag, 23. Juni 2015

Buchautor David Eberhard: Liberale Erziehung schadet Kinder

Mit gezielten Fragen über eine liberale Erziehung setzt sich Die Zeit in einem Interview mit dem schwedische Psychiater und Buchautor David Eberhard vom 29.03.2015 auseinander.

In seinem neuen Buch ‘Kinder an die Macht‘, behauptet er, dass die liberale Erziehung gescheitert sei, weil sich Eltern nicht mehr wie verantwortungsvolle Erwachsene verhalten. Sie glauben, beste Freunde ihres Kindes sein zu müssen. Sie stellen sich auf eine Stufe mit dem Kind, wagen nicht, ihm zu widersprechen, Grenzen zu setzen. Eltern treffen keine Entscheidungen mehr, sondern wollen so cool und hip und rebellisch sein wie ihre Kinder. Unsere Gesellschaft besteht nur noch aus Teenagern.

Er beschreibt weiter, wie sich Eltern nur ungern trauen mit Erziehungsproblemen nach außen zu gehen. Diese sagen: Bei uns ist alles in Ordnung, kein Thema! Und trotzdem haben diese Eltern permanent ein schlechtes Gewissen, weil sie glauben, so vieles falsch zu machen. Sie kommen abends erschöpft von der Arbeit und kochen, was das Kind mag, weil sie keine Diskussionen wollen. Sie lassen es auch länger als vereinbart vor dem Fernseher sitzen, um Ruhe zu haben. Sie verbringen ihren Urlaub an Orten, an denen die Kinder beschäftigt sind, obwohl sie ohne Kinder nie dorthin fahren würden. Ich sage nicht, dass das falsch ist. Ich sage nur, ihr müsst das Kind nicht komplett ins Zentrum eures Lebens stellen. Es gibt keinerlei wissenschaftliche Belege dafür, dass es den Kindern damit besser geht, dass sie später erfolgreicher werden oder sorgenfreier leben.

Eberhard ist leitender Psychiater mit 150 Mitarbeitern, verheiratet und selbst Vater von sechs Kindern. Dass er in seiner Familie bestimmt und die Familie keine demokratische Institution sein sollte, begründet er folgendermaßen: „Die Beziehung zwischen Erwachsenen und Kindern ist immer asymmetrisch. Es ist die Beziehung von Meister und Schüler. Der eine unterrichtet, der andere hört zu. Die Eltern können Dinge besser einschätzen, weil sie mehr Erfahrung haben, mehr wissen. Sie sollten die Regeln machen.“

Eltern dürfen Kindern ruhig etwas zumuten – sie sind keine Porzellanpuppen

Ihm ginge es darum, zu sagen, dass es für Kinder wichtig ist, so großgezogen zu werden, dass es den Werten und Normen der Gesellschaft entspricht, in der sie leben. Dass es für Kinder, die in einer Gesellschaft aufwachsen, in der Schläge akzeptiert sind, also nicht so traumatisch sei. Und das Eltern in der westlichen Welt inzwischen befürchten, dass die kleinste Kritik ihr Kind traumatisieren könne. Eltern trauten sich nicht mal mehr, ihrer pubertierenden Tochter zu sagen: Iss nicht so viel Schokolade, sonst wirst du zu fett, weil sie Angst haben, das Mädchen könne sofort magersüchtig werden. Dabei könnten Eltern den Kindern ruhig etwas zumuten - die halten das aus. „Wir müssen sie nicht behandeln wie Porzellanpuppen“, so der Autor.

Früher gab es eine Gemeinschaft der Erwachsenen. Man hatte die gleichen Werte, was die Erziehung anging. Wenn sich ein Kind danebenbenahm, ging man hin und sagte: Hör auf damit! Diese Übereinkunft gibt es nicht mehr. Wir Erwachsenen stehen nicht mehr füreinander ein, wir stehen nur noch für unsere Kinder ein.

BITKOM Studie 2015 zur digitalen Welt von Kindern und Jugendlichen

Schon mit 10 bis 11 Jahren sind nahezu alle Kinder in Deutschland online. Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren verbringen täglich 115 Minuten im Internet – und das vor allem über ihr Smartphone! Das sind einige Kernaussagen der umfangreichen BITKOM Studie 2015 zum Verhalten von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt.

„Jung und vernetzt – Kinder und Jugendliche in der digitalen Gesellschaft“ ist der Titel des Studienberichts, dessen Grundlage eine repräsentative Umfrage unter 962 Mädchen und Jungen im Alter von 6 bis 18 Jahren ist.

Die Teilnehmer wurden befragt, welche digitalen Geräte und Medien sie nutzen und wie sie digital kommunizieren. Außerdem gaben die Kinder und Jugendlichen darüber Auskunft, welche Erfahrungen sie mit Cybermobbing haben und welche Rolle ihre Eltern im Bereich der digitalen Welt einnehmen.

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Erstaunlich ist etwa, dass schon Erstklässler zu einem Fünftel ein Smartphone besitzen – bei 12- bis 13-Jährigen sind es bereits 84 Prozent. Tablets sind bei etwa einem Drittel in der Nutzung, Laptops und stationäre Computer bei 79 Prozent aller Befragten. Der Fernseher/ Smart TV ist auch bei den Jüngsten eine Selbstverständlichkeit, so dass insgesamt 91 Prozent die Nutzung bestätigen.

Für ältere Jugendliche ist das Smartphone das wichtigste Zugangsgerät zum Internet: 89 Prozent der 16 bis 18-Jährigen gehen damit online. Auf Platz zwei liegen Notebooks mit 69 Prozent, gefolgt von stationären Computern mit 52 Prozent und Tablet Computern mit 26 Prozent.

Die Nutzung sozialer Netzwerke beginnt mit 10 bis 11 Jahren. In dieser Gruppe sind 10 Prozent der jungen Internetnutzer in sozialen Netzwerken aktiv. Unter den 12- bis 13-Jährigen sind es 42 Prozent, bei den 14- bis 15-Jährigen 65 Prozent und bei den 16- bis 18-Jährigen 85 Prozent.

Bei der Platzierung sozialer Netzwerke liegt WhatsApp bei den 10- bis 18-Jährigen mit einer Nutzungsrate von 72 Prozent vor Facebook (56 Prozent), Skype (46 Prozent) und Google+ (19 Prozent).

60 Prozent der aktiven Nutzer sozialer Netzwerke im Alter von 10 bis 18 Jahren haben die technischen Einstellungen zur Privatsphäre verändert. Unter den 10- bis 11-Jährigen haben 23 Prozent die Einstellungen verändert, unter den 12- bis 13-Jährigen 48 Prozent und den 16- bis 18-Jährigen 79 Prozent.

94 Prozent der 10- bis 18-jährigen Nutzer von Smartphones oder Handys versenden Kurznachrichten, entweder als SMS oder über Online-Dienste wie WhatsApp, iMessage oder Hangout. Damit sind Kurznachrichten inzwischen sogar wichtiger als Telefonate.

Jeder siebte Jugendliche (14 Prozent) im Alter von 10 bis 18 Jahren ist im Internet gemobbt worden.
93 Prozent der 10- bis 18-Jährigen spielen Computer- und Videospiele – im Schnitt 104 Minuten pro Tag. Während Jungen durchschnittlich 122 Minuten pro Tag spielen, sind es bei den Mädchen nur 82 Minuten.

Schon die Jüngsten spielen – bei den 16 bis 18 Jährigen sind es 93 Prozent. Schon die 10,11 Jährigen spielen 66 Minuten täglich, bei den 16 bis 18 Jährigen sind es im Schnitt 122 Minuten täglich. Fast ein Fünftel der Jugendlichen spielen täglich drei Stunden und länger.

Der Studienbericht zeigt, wie umfangreich das digitale Leben in den Alltag der Kinder und Jugendlichen eingezogen ist. Dabei ist der pädagogische Einfluss durch Eltern und Schule begrenzt, da mit zunehmendem Alter die Einflussmöglichkeiten abnehmen. Aufklärung ist wichtig, um Schaden zu vermeiden. Der Umgang mit Persönlichkeitsrechten und dem Schutz der Privatsphäre sollten auch in den Grundschulen zum Lehrplan gehören, um die Kinder zu schützen.

BITKOM-Presseinfo Kinder- und Jugendstudie

Australische Studie zeigt: Metal-Fans sterben früher

Dianna Kenny, Professorin für Musik und Psychologie in Sydney, bestätigt mit ihrer Studie über die Lebenserwartung von Musikern viele Vorurteile über den destruktiven Lebensstil der Musikwelt. Sie gilt als erste demographische Untersuchung dieser Richtung.

Hierzu überprüfte Kenny Daten von 12.665 Musikern, die zwischen den Jahren 1950 und 2014 gestorben sind. Das Ergebnis: Musiker sterben im Vergleich zu anderen Bevölkerungsgruppen bis zu 25 Jahre früher, die Suizid-Raten sind bis zu siebenmal höher und auch das Risiko, einem Mord oder Unfall zum Opfer zu fallen, ist bei Musikern unverhältnismäßig hoch.

Für männliche Musiker aller Genres hat die Studie ergeben: Unfalltod (einschließlich aller versehentlicher Überdosierungen durch Drogen) ergaben einen Anteil von fast 20 Prozent aller Todesfälle. Der Unfalltod für Rockmusiker liegt bei 24,4 Prozent. Am höchsten steht die Todesrate der Metal-Musiker mit 36,2 Prozent.

Es wurde unterschieden: Punkmusikern wurde eine Selbstmordrate von 11 Prozent nachgewiesen; Metal-Musiker hatten die höchste Selbstmordrate mit 19,3 Prozent. Mit nur 0,9 Prozent hatten Gospel Musiker die niedrigste Selbstmordrate.

Mit Angaben aus Metal Hammer vom 25.03.15

Wiederkehr der Hexen in Deutschland

Immer mehr Deutsche wandeln auf den Pfaden der Hexen und finden Freude an den Ritualen. Die kinderfressende Alte aus Grimms Hänsel und Gretel prägt das Bild der sagenumwobenen Gestalt. Wer aber glaubt, Hexen existierten nur in Erzählungen, der irrt. Denn es gibt sie wirklich, auch heute noch in Deutschland. Zu Tausenden.

Und eines ist klar: Hexen sind lukrativ, wie die Zahl der Kinobesucher ohne Zweifel beweist. Aber nicht nur in Hollywood, sondern abseits aller Klischees, findet allgemein in Deutschland im Stillen eine Renaissance statt.

Beispiel einer deutschen Hexe ist ist Attis aus Hamburg. In ihrer Altbau-Villa empfängt sie Menschen, die Hilfe suchen. In schamanischen Ritualen beschwört Attis Geister, legt Tarotkarten und trommelt sich in Trance. Attis ist eine freifliegende Hexe. „Freifliegend“ nennt man jene, die keiner festen Gruppe und keinem Hexenzirkel (Coven) angehören. Die meisten deutschen Hexen haben sich für diesen individuellen Weg entschieden. In Gruppen treffen sie sich trotzdem in fast jeder größeren Stadt regelmäßig zum sogenannten Hexenstammtisch.

„Ich bin Hexe und das sag’ ich völlig stolz“, so Mara. Hexe sein bedeutet für die Berlinerin spirituelle Erfüllung. Wie viele andere Hexen möchte sie den Hexenbegriff „reinwaschen“ vom Märchen-Hexen-Bild, der alten, bösen, kinderfressenden Grusel-Oma, sagt sie.

Mit Angaben aus blastingnews.com

Studie: Bei der Mediennutzung von Zwei- bis Fünfjährigen sind TV und Bücher zentral. Internet hat wenig Stellenwert

(PM Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest) Medien spielen im Alltag von Kindern eine große Rolle, auch Mädchen und Jungen im Vorschulalter wachsen keineswegs medienfern auf. Bei der Mediennutzung von Zwei- bis Fünfjährigen spielen besonders das Fernsehen und (Bilder-)Bücher eine zentrale Rolle. Fast die Hälfte der Kinder dieser Altersgruppe (44 %) sieht jeden oder fast jeden Tag fern, 43 Prozent beschäftigen sich (fast) täglich mit einem Buch. Im Altersverlauf zeigt sich eine deutliche Verschiebung der Präferenzen: Während für die Mehrheit der Zwei- bis Dreijährigen Bücher unverzichtbar sind, ist für die Vier- und Fünfjährigen das Fernsehen das wichtigste Medium.

Dies macht sich auch in der Nutzungsdauer bemerkbar: Kinder im Alter von zwei bis drei Jahren sehen durchschnittlich 34 Minuten am Tag fern, die Vier- bis Fünfjährigen kommen bereits auf 52 Minuten pro Tag. Unabhängig davon bleibt die Zeit, in der sich die Kinder mit Büchern beschäftigen, aber in beiden Altersgruppen konstant (26 Minuten pro Tag). Außerdem hören die Zwei- bis Fünfjährigen nach Angaben der Haupterzieher im Schnitt 18 Minuten pro Tag Radio, spielen drei Minuten Computer-, Konsolen- oder Onlinespiele und nutzen jeweils zwei Minuten das Internet, Handy- sowie Tabletspiele. Dies sind Ergebnisse der Studie miniKIM 2014 (Kleinkinder und Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest, bei der die Haupterzieher zum Medienumgang ihrer Kinder befragt wurden.

Der beliebteste Fernsehsender der Kinder zwischen zwei und fünf Jahren ist der „KiKA“ von ARD und ZDF. Die liebste Fernsendung der Jungen und Mädchen ist „Unser Sandmännchen“. Mit Abstand folgen „Die Sendung mit der Maus“, „Wicki und die starken Männer“ und die „Sesamstraße“. Die Lieblingsbücher der Zwei- bis Fünfjährigen kommen hauptsächlich aus dem Genre der Tier- oder Bauernhofgeschichten.

Nach Einschätzung der Eltern ist vor allem das Buch ein wichtiges Medium, das die Fantasie von Kindern fördert. Außerdem denkt der Großteil der Haupterzieher, dass Kinder durch Bücher lernen und diese ein wichtiger Faktor für den späteren Schulerfolg sind. Das Internet wird von vielen Eltern eher kritisch gesehen: So denkt gut die Hälfte der Eltern, dass das Internet einen Einfluss auf die Gewaltbereitschaft habe, dass ihre Kinder mit ungeeigneten Inhalten in Kontakt kommen und außerdem durch das Internet zu „Stubenhockern“ werden. Filmmedien wie Fernsehen, Videos und DVDs bergen nach Ansicht der Eltern ähnliche Gefahren, seien aber dennoch für die Kinder wichtig, um im Freundeskreis mitreden zu können.

Computer und Internet spielen im Alltag der Zwei- bis Fünfjährigen eine sehr untergeordnete Rolle, lediglich 15 Prozent der Kinder haben schon erste Erfahrungen mit dem PC gesammelt. Das Internet nutzen nur sieben Prozent der Jungen und Mädchen, allerdings sind fünf Prozent der Zwei- bis Fünfjährigen schon regelmäßige Nutzer von Online-Diensten. Nur 15 Prozent aller Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren haben schon einmal Tablet-PC genutzt, inhaltlich steht hier das Spielen neben dem Anschauen von Fotos oder Videos im Mittelpunkt. Die Hälfte der Haupterzieher ist zudem der Meinung, Tablet-PCs seien nichts für Kinder.

Sonntag, 21. Juni 2015

4600 Teilnehmer bei DEMO für ALLE in Stuttgart/Pressespiegel

Gegen Sexualisierung von Kindern in der Schule und gegen die Gender-Ideologie haben am 21. Juni in Stuttgart 4.600 Bürger demonstriert. Das waren fast doppelt so viele wie im März, als sich nach Angaben der Sprecherin des Aktionsbündnisses "Demo für Alle", Hedwig von Beverfoerde, 2.400 Personen beteiligten.

Süddeutsche Zeitung: Es wird emotional in Stuttgart

Südwestpresse: Grün-Rot soll sich warm anziehen

Stuttgarter Nachrichten: Austragung eines Kulturkampfes

Stuttgarter Nachrichten: Proteste begleiten "Demo für alle"

Stuttgarter Zeitung: Wieder Protest gegen sexuelle Vielfalt im Bildungsplan

SWR: Tausende gegen sexuelle Vielfalt

News4Teachers: Protest gegen „sexuelle Vielfalt“ im Unterricht schwillt an – über 4.000 Demonstranten in Stuttgart

Die Welt: Ehe bleibt Ehe

Die Welt: Im Südwesten kocht die Wut auf "Gender-Ideologie"

IDEA: Bürger protestieren gegen die Sexualisierung von Kindern

Stuttgarter Nachrichten: Die grün-rote Landesregierung ist selbst schuld daran, dass ihr Aktionsplan für Schwule und Lesben Ängste schürt. Toleranz erwartet sie immer nur von den anderen

Kath.Net: Teilnehmerrekord Demo für alle: Über 4.600 Teilnehmer!

Junge Freiheit: Der Widerstand wächst


(PM Demo für Alle) Stuttgart 21. Juni 2015: In Stuttgart gingen heute über 4.600 Menschen für die Verteidigung der Ehe, für die Familie und den Schutz ihrer Kinder vor Sexualisierung und Gender-Indoktrination auf die Straße. Bereits zum fünften Mal hatte das Aktionsbündnis DEMO FÜR ALLE zum Protest aufgerufen. Die Kundgebung wurde von der Koordinatorin und Veranstalterin der Demo, Hedwig Beverfoerde, eröffnet. Christoph Scharnweber, Vorsitzender des EAK der CDU Heilbronn, der die Veranstaltung co-moderierte, heizte der grün-roten Landesregierung mit einer gereimten Rede ordentlich ein.

Die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Dörflinger und Thomas Bareiß verurteilten in ihrem Grußwort das Ansinnen der grün-roten Landesregierung, den Menschen vorschreiben zu wollen, „wie wir zu leben und wie wir unsere Kinder zu erziehen haben.“ Auch die sog. „Ehe für Alle“, die anlässlich der aktuellen Debatte erstmals ebenfalls im Zentrum der Demo stand, kritisierten die beiden und machten deutlich, daß es hierbei „im Kern nicht um Gleichstellung geht, sondern am Ende des Tages um die Abschaffung der Ehe.“

Jérôme Brunet von der französischen Protestbewegung La Manif Pour Tous beschrieb in seiner Rede die Entwicklungen zum Gesetz der "Ehe für alle" in Frankreich und rief den Menschen in Stuttgart zu: „Lassen Sie nicht zu, dass hier eine Entwicklung losgetreten wird, die teuflische Folgen haben kann!“

Dr. Thomas Jahn vom konservativen Aufbruch der CSU, der seit kurzem neuer Bündnispartner der DEMO FÜR ALLE ist,  nahm in seiner Rede vor allem die Bildungsplanreform der Landesregierung ins Visier: „Wir dürfen nicht zulassen, dass diese grün-rote Regierung Kinder ideologisch für irgendwelche verrückten Gender-Experimente missbraucht.“

Dr. Malte Kaufmann, Vorsitzender der Mittelstandsvereinigung der CDU Rhein-Neckar (ebenfalls neu im Bündnis der DFA) rief die verantwortlichen Politiker dazu auf, „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu streichen und „stattdessen der Ehe zwischen Mann und Frau den ihr gebührenden verfassungsmäßigen Rang und Schutz einzuräumen.“ Ins gleiche Horn stieß Lukas Kuhs, Leiter vom Landesfachausschuß Familie und Demographie der AfD BW, der in seiner Rede den besonderen Wert von Ehe und Familie für die Gesellschaft unterstrich.

Die 19jährige Lehramtsstudentin Hedwig Hageböck und ihre Freundin Franziska Rüsch machten in ihrem Beitrag deutlich, daß es mit ihnen keine Indoktrination in der Schule geben werde: „Wir sind eine tolerante Generation. Aber eine Gehirnwäsche, wie der Bildungsplan sie von uns fordert, werden wir niemals akzeptieren!“

Mit Blick auf die Debatte um das Gender Mainstreaming drückte Weihbischof Thomas Maria Renz von der Diözese Rottenburg-Stuttgart in seinem Grußwort die Hoffnung aus, dass „die "Demo für alle" einen entscheidenden Anstoß geben kann für diesen dringend erforderlichen fairen, offenen, wissenschaftlichen, unvoreingenommenen und respektvollen Diskurs“.

Weitere Reden kamen von Heinz Veigel, Sprecher des aus der Petitionsinitiative um Gabriel Stängle hervorgegangenen Vereins Zukunft-Verantwortung-Leben e.V. und der Bundesvorsitzenden des neugegründeten Bündnis C, Karin Heepen.

Im Anschluß an die Kundgebung zogen die 4.603 Teilnehmer in einem endlos langen Zug zum Staatstheater, wo Beverfoerde den Startschuß gab, hunderte rosa und blauer Luftballons mit einem Appell an die Landesregierung in den Stuttgarter Himmel steigen zu lassen. In ihrer Abschlußrede drückte Beverfoerde ihre Zuversicht aus, daß von Stuttgart eine Welle ausgehen wird über ganz Deutschland, die Ehe zu verteidigen, als das, was sie immer war: der Lebensbund zwischen Mann und Frau. „Wir kommen wieder“ verkündeten am Schluß die Demonstranten. Am 11. Oktober wollen sie wieder in Stuttgart protestieren. 


Polizeibericht: Einsatz zur DEMO für ALLE in Stuttgart

Bei einer Demonstration zum Thema: "Für Ehe und Familie - Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!" haben am Sonntag (21.06.2015) in der Stuttgarter Innenstadt rund 4.000 Personen teilgenommen. Sie versammelten sich um 14.00 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Schillerplatz. Zeitgleich haben verschiedene linke Gruppierungen zu Gegendemonstrationen aufgerufen. 

Bis zu 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich hierzu auf dem Schlossplatz. Im Anschluss zogen sie in Richtung Schillerplatz. Dort äußerten rund 300 Personen mit Trillerpfeifen und Trommeln sowie Parolen skandierend gegenüber den dortigen Demonstranten ihren Unmut. Einige Personen versuchten auf den Schillerplatz zu gelangen, was von den eingesetzten Polizeibeamten verhindert wurde. Nach Abschluss der Kundgebung setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegen 15.30 Uhr zu einem Demonstrationszug in Bewegung. 

Der Aufzug führte vom Schillerplatz über die Planie, Charlottenplatz, Konrad-Adenauer-Straße, Gebhard-Müller-Platz zum Staatstheater, wo er gegen 16.15 Uhr eintraf. In dieser Zeit musste die Bundesstraße 14 zwischen dem Charlottenplatz und dem Gebhard-Müller-Platz teilweise in beide Richtungen gesperrt werden, was jedoch nur zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt führte. 

Am Rande der Aufzugsstrecke kam es immer wieder zu Provokationen und Blockadeversuchen durch Gegendemonstranten aus dem linken Spektrum. Der Aufzug selber wurde durch starke Polizeikräfte begleitet. Aufgrund der aufgeheizten Stimmung am Abschlusskundgebungsort vor dem Staatstheater, musste die Polizei die Absperrungen mit massiven Kräften sichern. 

Im Vorfeld und während des Demonstrationsgeschehens wurden insgesamt elf Platzverweise erteilt. Zwei Personen werden wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, vier Personen wegen Körperverletzung und zwei Person wegen Beleidung angezeigt. Acht Personen müssen mit Anzeigen wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz rechnen. Darüber hinaus beschlagnahmten die Einsatzkräfte ein Einhandmesser, Pfefferspray und Schals, die vermutlich als Vermummungsmittel vorgesehen waren. Die Polizei war mit mehreren Hundertschaften im Einsatz.

Samstag, 20. Juni 2015

Nicht vergessen! DEMO FÜR ALLE in Stuttgart am 21. JUNI 2015

 
DEMO FÜR ALLE - "Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!"
am Sonntag, 21. Juni 2015
in Stuttgart, Schillerplatz
um 14 Uhr

 Bündnispartner:

 Agens e.V. – www.agens.de
    Bündnis Rettet die Familie e.V. – www.rettet-die-familie.de
    CDL Baden-Württemberg – www.cdl-bw.de
    DVCK – Aktion Kinder in Gefahr – www.aktion-kig.de
    Eltern21 – www.eltern21.net
    Eltern bestimmen selbst – Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt e.V. – www.eltern-bestimmen-selbst.de
    Evangelischer Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Karlsruhe-Land, Mannheim, Rems-Murr und Stuttgart
    Familienallianz – www.familienallianz.at
    Familienforum Österreich – www.familienforum.at
    Familiennetzwerk e.V. – www.familie-ist-zukunft.de
    Frau2000plus e.V. – www.frau2000plus.net
    Forum deutscher Katholiken – www.forum-deutscher-katholiken.de
    Forum Familiengerechtigkeit – www.familiengerechtigkeit-rv.de
    Gabriele Kuby – www.Gabriele-Kuby.de
    Initiative Familienschutz – www.familien-schutz.de
    Initiative Schützt unsere Kinder – www.zukunft-familie.org
    Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU Rhein-Neckar – www.mit-rhein-neckar.de
    Monopol Familie – www.facebook.com/MonopolFamilie
    Starke Mütter e.V. – www.starke-muetter.com
    Stiftung Familienwerte – www.stiftung-familienwerte.de
    Verantwortung für Familie e.V. – www.vfa-ev.de
    Verband für Familienarbeit e.V. – www.familienarbeit-heute.de
    Zukunft Europa e.V. –  www.ZwieZukunft.de
    Zukunft–Verantwortung–Lernen e.V. – www.bildungsplan2015.de
  

Wien: Marsch für die Familie am 20. Juni 2015