Dienstag, 21. Oktober 2014

Vorsitzender des Philologenverbandes: Frühsexualisierung an Schulen ist „Vergewaltigung der Kinderseele“

(Junge Freiheit) Der Vorsitzende des Philologenverbandes in Baden-Württemberg, Bernd Sauer, hat die Frühsexualisierung an Schulen scharf angegriffen. Die Kinder müßten vor Übergriffen durch „entfesselte, offensichtlich komplett enttabuisierte Sexualpädagogen“ geschützt werden, forderte Sauer in einem Gastbeitrag für den Focus.

So würde versucht, unter dem Deckmantel der „Sexualpädagogik“ Themen wie „Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr und sonstige Sexualpraktiken“ in den Klassenzimmern zu diskutieren. Sauer bezeichnete dies als „staatlich sanktionierte Vergewaltigung der Kinderseele“.

Nicht Aufgabe des Staates

Zwar müsse es auch eine altersgemäße Aufklärung über „nicht heterosexuell basierte“ Partnerschaften geben, dabei dürfe das Elternrecht bei der Sexualerziehung jedoch nicht gebrochen werden. „Es kann doch nicht Aufgabe des Staates sein, Schulkinder zwangsweise auf solch schlüpfriges Terrain zu führen“, kritisierte Sauer.

„Dildo, Taschenmuschi, Vibrator, Handschellen, Aktfotos und Vaginalkugeln“ hätten im Unterricht genausowenig zu suchen wie „Lederpeitsche und Fetische wie Windeln, Lack und Latex“. Dies sprenge eindeutig die Grenze dessen, was Kindern zugemutet werden dürfe, empörte sich der 60 Jahre alte Pädagoge.

Suchtexperte bei der WHO: Konsum von Cannabis sehr schädlich für Körper und Psyche

In den Augen vieler Jugendlicher und junger Erwachsener ist das Rauchen von Cannabis ein relativ harmloses Vergnügen. Dass dies so nicht ganz stimmt, stellte jetzt der Brite Professor Wayne Hall, Suchtexperte bei der WHO, fest. In der Fachzeitschrift Addiction fasste er die Erkenntnisse aus 20 Jahren Cannabis-Forschung zusammen.

Unfallgefahr: Eine tödliche Überdosis an Cannabis gebe es zwar nicht, so Wayne. Allerdings verdopple sich das Risiko, beim Autofahren einen Unfall zu bauen, nach dem Konsum von 

Cannabis. Kommt auch noch Alkohol hinzu, erhöhte sich die Gefahr eines Unfalls noch weiter.

Schwangerschaft: Während einer Schwangerschaft könne sich zudem durch Cannabis das Geburtsgewicht des Babys leicht verringern, so der Professor vom King's College in London.
 

Abhängigkeit: Darüber hinaus besteht Wayne zufolge auf lange sich gesehen die Gefahr, abhängig zu werden. So entwickelt einer von sechs Jugendlichen, die regelmäßig Cannabis rauchen, Anzeichen einer Abhängigkeit sowie einer von zehn erwachsenen Konsumenten.
 

Psyche: Durch regelmäßigen Cannabis-Konsum verdoppelt sich das Risiko für Schizophrenie und Psychosen, insbesondere bei Menschen, in deren Familie schon einmal psychotische Störungen aufgetreten sind.
 

Körper: Wer regelmäßig Cannabis rauche, laufe eher Gefahr, an einer chronischen Bronchitis zu erkranken, resümiert Wayne. Im mittleren Lebensalter scheine sich zudem die Gefahr für einen Herzinfarkt zu erhöhen.
 

Lebensumfeld: Forschungsergebnisse deuten zudem darauf hin, dass Jugendliche, die regelmäßige Cannabis rauchen, häufiger einen geringeren Bildungsstand haben als ihre Altersgenossen und eher zu anderen verbotenen Drogen greifen. Unklar sei jedoch, ob es hier tatsächlich einen kausalen Zusammenhang gebe, so Wayne.

Junge Union: SED-Erben dürfen keinen Regierungschef stellen!

(PM Junge Union) Anlässlich der Ankündigung der thüringischen SPD-Führung, in Koalitionsverhandlungen mit der „Linken“ einzutreten, erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, und der Landesvorsitzende der Jungen Union Thüringen, Stefan Gruhner MdL:

„Die SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ darf in Deutschland keinen Regierungschef stellen. 25 Jahre nach dem Mauerfall dürfen im Osten unseres Landes nicht wieder die Verwalter des ,DDR‘-Erbes an die Macht kommen. Die Entscheidung der SPD-Spitze, mit der SED-Fortsetzungspartei eine Koalition einzugehen, kann nur als Signal für die nächste Bundestagswahl gewertet werden. Die Basis der SPD steht nun in der Pflicht, durch ein klares Nein bei der Mitgliederbefragen zu verhindern, dass Thüringen und ab 2017 dann ganz Deutschland von den verblendeten Alt-Kommunisten der ,Linken‘ in den Bankrott getrieben werden.

Das unwürdige Gezerre bei den Sondierungsgesprächen zwischen SPD und ,Linken‘ um die Frage, ob die ,DDR‘ ein Unrechtsstaat gewesen sei, belegt einmal mehr die Ignoranz und Verblendung der SED-Erben. Mit einer Partei, die die brutale Diktatur in Ostdeutschland nicht als Unrecht bezeichnet, darf es keine Form der Zusammenarbeit geben. Dass die Generalsekretärin der SPD dementiert, dass es sich bei der geplanten Zusammenarbeit mit der ,Linken‘ um die Weichenstellung für eine Koalition der SPD mit der SED-Fortsetzungspartei auf Bundesebene handelt, ist unglaubwürdig!

Es ist fast zynisch, dass die Ankündigung der SPD, sich politisch mit den Erben der SED-Diktatur einzulassen, kurz vor dem 25. Jahrestag des Mauerfalls getätigt wird. Den Opfern des unmenschlichen Regimes, das unser Land gewaltsam trennte, muss dies wie Hohn erscheinen. Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des kommunistischen Bollwerks darf die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten. Die Erinnerung an die Opfer der brutalen sozialistischen Diktatur in der ,DDR‘ muss erhalten und an künftige Generationen weitergegeben werden. Die unmenschliche Unterdrückung durch den Überwachungsstaat muss als Mahnung bleiben.

Die CDU unter Führung von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht MdL ist als klare Siegerin aus der Landtagswahl hervorgegangen. Die Wähler haben damit ein klares Zeichen gesetzt für eine solide Politik und gegen eine Regierung der SED-Erben. Die Junge Union appelliert an die Mitglieder der Thüringer SPD, sich klar gegen Koalitionsverhandlungen mit der ,Linken‘ auszusprechen und damit ein Zeichen zu setzen für Demokratie und gegen Geschichtsklitterung. “

Hohe Gefahr von Selbsttötung durch Medikamentenkonsum

Studien weisen darauf hin, dass der Konsum von psychoaktiven Substanzen das Risiko für einen Suizid erhöht. Unter jungen Erwachsenen ist Drogenkonsum weit verbreitet. Was weniger bekannt ist: Unter den 15- bis 20-Jährigen ist die Selbsttötung die zweithäufigste Todesursache. 2010 haben sich in Deutschland 189 Jugendliche und junge Erwachsene dieser Altersgruppe umgebracht. Das sind 4,5 junge Menschen auf 100.000. Männliche Jugendliche sind dreimal häufiger betroffen als Mädchen.

Wie hoch das Suizidrisiko ist, wenn Jugendliche Drogen konsumieren, wurde im Rahmen einer europaweiten Schülerbefragung untersucht. Über 45.000 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 16 Jahren haben an der ESPAD-Studie (European School Survey Project on Alcohol and other Drugs) teilgenommen. Schwerpunkt war die Ermittlung des Alkohol- und Drogenkonsums in dieser Altersgruppe. Parallel wurden die Schülerinnen und Schüler danach gefragt, ob sie schon mal versucht haben sich umzubringen.

Das Ergebnis ist schockierend: 11 Prozent aller befragten Schüler haben nach eigenen Angaben bereits einen Suizidversuch hinter sich.

Die Auswertung ergab auch einen hohen Zusammenhang zwischen Substanzkonsum und Suizidversuchen. Jedoch waren es nicht illegale Drogen, sondern legale Medikamente, die den stärksten Zusammenhang zeigten. Wenn Jugendliche mindestens einmal in ihrem Leben mit verschreibungspflichtigen Schlaf- und Beruhigungsmitteln in Kontakt kamen, war die Wahrscheinlichkeit für einen Suizidversuch 3,3-mal höher als bei Jugendlichen, die noch nie derartige Medikamente genommen hatten.

Weiterhin gibt die Anzahl der Substanzen die Jugendliche konsumieren ebenfalls einen Aufschluss über das Risiko für Suizidversuche. Das Forscherteam kommt nach Auswertung zu der Schlussfolgerung, dass jede zusätzliche Substanz die Wahrscheinlichkeit für einen Suizidversuch etwa verdoppelt.

Erschreckend viele junge Menschen versuchen sich das Leben zu nehmen oder spielen ernsthaft mit dem Gedanke es zu tun. Es konnte nachgewiesen werden, dass Cannabiskonsum die Wahrscheinlichkeit für die gedankliche Beschäftigung mit Suizid erhöht und nicht umgekehrt. Das höchste Risiko besteht allerdings nicht bei Cannabiskonsum, sondern bei Konsumerfahrung mit verschreibungspflichtigen Schlaf- und Beruhigungsmitteln.

Auf die jährliche Zahl von Suiziden bei Unter-25-Jährigen haben am 10. September 2014 elf Hilfsorganisationen aufmerksam gemacht. Hintergrund war der Welt-Suizid-Präventionstag in Berlin. Bei einer Aktion vor dem Brandenburger Tor ließen sich 600 Menschen auf den Boden fallen und blieben eine Minute lang liegen - bis ihnen jemand wieder auf die Beine half. Ziel sei es, ein Zeichen gegen die Tabuisierung des Themas Selbstmord zu setzen. 600 Menschen unter 25 Jahren nehmen sich jedes Jahr in Deutschland das Leben. Bei Jugendlichen zählt Suizid zu den häufigsten Todesursachen.

In Berlin begingen nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg 2012 rund 330 Menschen Suizid. Die Dunkelziffer wird noch höher geschätzt, weil viele Suizide als Unfälle getarnt werden. Suizid ist nach Angaben des Nationalen Suizid-Präventionsprogramm in vielen Industriestaaten als Todesursache häufiger als Verkehrsunfälle, illegale Drogen und Gewaltverbrechen zusammen.

Mit Angaben aus drugcom.de

Schweiz: Pränatale Tests bedeuten für 9 von 10 «Trisomie 21»-Kinder den Tod

(Jesus.ch) Beim «Marsch fürs Läbe» vom 20. September in Zürich machten die Lebensrechtler öffentlich, dass heute 9 von 10 abgetrieben werden, bei denen vorgeburtliche Tests auf ein Down-Syndrom schliessen lassen. Studien bestätigen nun diese Zahlen.
 

«One of us, Behinderte gehören zu uns!» Das war die Kernbotschaft des diesjährigen «Marsch fürs Läbe» am 20. September 2014 in Zürich. Die über 2'500 Teilnehmenden setzten ein Zeichen für das Lebensrecht ungeborener Kinder und behinderter Menschen. Die Lebensrechtler machten öffentlich, dass heute 9 von 10 aller Kinder abgetrieben werden, bei denen Ärzte durch vorgeburtliche Tests Trisomie 21 diagnostizieren.
Diese Zahlen stimmen. Anita Rauch, Direktorin des Instituts für Medizinische Genetik der Universität Zürich, sagte gemäss Medienberichten: «Laut Studien entscheiden sich über 90 Prozent der Frauen für eine Abtreibung, wenn die vorgeburtliche Untersuchung eine mögliche Behinderung anzeigt.» Es sind nach Schätzungen in der Schweiz pro Jahr 200 Kinder, die wegen des Verdachts auf Down-Syndrom nicht leben dürfen und abgetrieben werden. Dem ist hinzuzufügen, dass über 10'000 weitere Kinder aus anderen Gründen Opfer einer Abtreibung werden.

Wie passen die neuen Erkenntnisse mit der Meldung des Bundesamts für Statistik BFS zusammen, nach der die Zahl der Geburten von Kindern mit Trisomie 21 in den letzten zehn Jahren zugenommen hat? In den Medien wurde die BFS-Nachricht so interpretiert, dass ein Down-Syndrom-Kind heute eher akzeptiert werde als noch vor zehn Jahren. Aber dies ist nicht richtig. Die vermehrten Geburten sind in erster Linie die Folge eines markanten Anstiegs von Trisomie-21-Schwangerschaften, die aber in den meisten Fällen (zu über 90 Prozent) mit einer Abtreibung beendet werden.

Die Statistik des Unispitals Lausanne gibt darüber Aufschluss und gibt einen Hinweis auf die gesamtschweizerische Situation. Im Kanton Waadt war die Zahl der erfassten Trisomie-Fälle im Jahr 2012 dreimal so hoch wie 1989. Auch andere Chromosomenstörungen nahmen beträchtlich zu.

Die Erklärung für diese starke Zunahme liegt hauptsächlich darin, dass Frauen im Schnitt heute deutlich älter sind, wenn sie Kinder bekommen. Die statistische Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen, beträgt mit 25 Jahren 0,1 Prozent, mit 40 Jahren ist sie zehnmal höher. Frauen mit über 40 erwarten ihr erstes und wohl auch letztes Kind. Aus diesem Grund verzichten viele von ihnen auf eine vorgeburtliche Untersuchung. Es gilt demnach Beides: Es werden mehr Kinder mit Trisomie 21 geboren, aber auch viel mehr abgetrieben.


Im Rahmen des «Marsch fürs Läbe» kritisierte der Kinderarzt und Genforscher Holm Schneider (45) die Selektion und Eliminierung ungeborenen Lebens im Mutterleib. Er rief dazu auf, auch ein Kind mit Down-Syndrom willkommen zu heissen. Schneider arbeitet als Professor für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Erlangen. Seit Jahren setzt er sich besonders für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ein. Im Buch «Was soll aus diesem Kind bloss werden?» (2014, Neufeld Verlag) beschreibt er sieben Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom.

Für 88 Prozent ist das Wichtigste im Leben die Familie

Die Ergebnisse seiner neuesten Studie über Ängste und Hoffnungen der Deutschen, stellt der Zukunftsforscher Horst Opaschowski vor: Familie ist und bleibt das Wichtigste im Leben.

88 Prozent der Bevölkerung sehen die Familie als wichtigsten Punkt für Stabilität und Sicherheit im Leben. 84 Prozent sind „Freundschaft zwischen den Generationen“ wichtig. Die Menschen setzen damit große Hoffnungen auf mehr Zusammenarbeit, weg vom Ego-Trip – hin zum Wir-Gefühl.

In Zeiten dauerhafter Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrisen würden sich die Bürger also erst einmal selbst helfen, bilanzierte der 73-jährige Opaschowski, der für seine aktuelle Analyse „So wollen wir leben!“ 1000 Personen ab 14 Jahren von Januar bis April dieses Jahres repräsentativ befragen ließ.

Die Fragen des Wissenschaftlers: Was ist den Deutschen in ihrem Leben heute wichtig, wovor haben sie Angst und worauf hoffen sie in der Zukunft? Letzteres erfülle vor allem die Generationenfamilie als „Wagenburg des 21. Jahrhunderts“. Opaschowski: „Sie gewährt Schutz und sozialen Zusammenhalt.“


Weiterhin sollte es „viel mehr Volksabstimmungen für die Bürger geben“, sagen 78 Prozent der Bevölkerung. „Was die überforderten Politiker nicht schaffen, wollen die Bürger selber richten - im Namen des Volkes und des Grundgesetzes.“

59 Prozent der Deutschen haben derzeit vor allem Angst vor Preissteigerungen. „Die Kluft zwischen der amtlichen und der gefühlten Inflation wächst“, betonte Opaschowski. Zudem machen sich die Menschen um ihre Arbeitsplätze besonders viele Sorgen. Es wird nichts mehr als sicher empfunden, weder der Arbeitsplatz noch das feste Einkommen. Auch Armut und Kriminalität lösen bei den Bürgern Befürchtungen für die Zukunft aus.

2002 empfanden noch 27 Prozent der Menschen die Kluft zwischen Arm und Reich als Konfliktauslöser – heute sorgen sich 39 Prozent darum.

„Ein Nährboden für soziale Probleme und auf Dauer auch ein Gefährdungspotenzial für den sozialen Frieden in Deutschland“, so Opaschowski, der aber zugleich auf die - laut Befragten - größte Gefahr für den sozialen Frieden verwies: den Konflikt zwischen Christen und Muslimen (2002: 30 Prozent, 2014: 46).

Mit Angaben aus Focus online

Kein Klischee: Jungen spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen

(idea) – Jungen spielen am liebsten mit Autos und Mädchen mit Puppen. Dieses Klischee stellt die Theorie des Gender-Mainstreaming in Frage. Sie besagt, dass jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen kann, als Mann oder Frau zu leben. Die Fixierung auf soziale Rollen, etwa als Mutter und Hausfrau, sei auf die Erziehung zurückzuführen und müsse überwunden werden. Aber wissenschaftliche Experimente mit Affen sowie Hirn-Forschungen am Menschen bestätigen angeborene Verhaltensunterschiede zwischen Mann und Frau weitgehend. Die englische Neurowissenschaftlerin Prof. Melissa Hines von der Universität Cambridge hat mit ihrer Kollegin Gerianne Alexander Tests mit Rhesusaffen und Südlichen Grünmeerkatzen durchgeführt. Sie gaben den Tieren „männliche“ Spielzeuge wie Autos, „weibliche“ wie Puppen und neutrale, etwa Bücher oder einen ausgestopften Hund. Zur Überraschung der Forscherinnen spielten die männlichen Affen vornehmlich mit Autos und die weiblichen mit Puppen. Beide Geschlechter interessierten sich auch für die neutralen Gegenstände.

Männliche Affen stürzen sich auf Autos

Hines kann zwar nachvollziehen, warum weibliche Affen mit Puppen spielen, denn diese kümmerten sich vor allem um die Aufzucht der Nachkommen. Schwerer falle jedoch eine Erklärung dafür, warum sich die männlichen Affen auf die Autos stürzen. Vielleicht seien sie fasziniert von der Bewegung der Gegenstände, so Hines. Aus biologischer Sicht führt sie die Unterschiede jedoch auf die Konzentration des männlichen Hormons Testosteron kurz vor und nach der Geburt zurück. Auch Mädchen, die in dieser Zeit höheren Testosteron-Konzentrationen ausgesetzt seien, interessierten sich eher für technisches Spielzeug. Das Team der BBC-Fernsehserie „Horizon“ (Horizont) hat nach Angaben von Moderator Michael Mosley diese Forschungsergebnisse in einem Experiment bestätigt gefunden. In einem Safaripark warfen die Mitarbeiter wahllos Spielzeuge in das Affengehege. Die Reaktionen seien „umwerfend komisch“ gewesen, so Mosley. Die weiblichen Affen hätten die Puppen behutsam an sich genommen, während sich die männlichen um die Autos gebalgt hätten.

Unterschiedliche Nervenverbindungen im Gehirn

Zudem habe ein Online-Test mit 200.000 Personen aus 53 Ländern gezeigt, dass sich Männer in der Regel besser in einer Landschaft orientieren, während Frauen besser Gefühle lesen können. Die Neurowissenschaftlerin Prof. Rubin Gur von der US-amerikanischen Universität von Pennsylvania (Philadelphia) führt die Unterschiede auf verschiedenartige Nervenverbindungen zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil sowie der linken und rechten Hälfte des Gehirns zurück. Männer seien besser in der Lage, das, was sie sehen, mit dem zu verbinden, was sie tun. Frauen könnten hingegen eher verschiedene Tätigkeiten gleichzeitig erledigen und Gefühle deuten.

Bibel widerspricht der Gender-Bewegung

Die Gender-Bewegung, die solche geschlechtsspezifischen Fixierungen verneint, hat in weiten Teilen von Politik, Kirche und Gesellschaft Fuß gefasst. Unter anderem wird damit in Bildungsplänen für staatliche Schulen die Akzeptanz sexueller Vielfalt als Unterrichtsziel begründet. Alle Orientierungen wie lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender und intersexuell seien gleichberechtigt. Nach Auffassung christlicher Kritiker widerspricht aber die Gender-Theorie der biblischen Auffassung, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat.

Betroffenen-Initiative fordert: Sexualkunde darf kein Einfallstor für Pädos sein!

(PM netzwerk B) netzwerkB fordert eine kritische, transparente und differenzierte Diskussion in Politik und Gesellschaft über Inhalte, Möglichkeiten und vor allem auch wieder über die Grenzen des Sexualkundeunterrichtes in den Schulen.

Ein Unterricht, der Kinder und Jugendliche weit über ihre eigene natürliche Phase ihrer jeweiligen Entwicklung hinaus mit erwachsener Sexualität konfrontiert ist kaum zu unterscheiden von sexualisierter Gewalt.

Wir meinen auch es darf nicht sein, dass von Sexualpädagogen verfasste Werke an Schulen zugelassen werden die sich nicht nachdrücklich distanzieren von zweifelhaften Pädagogen wie z.B. einem Herrn Helmut Kentler „Anfang der siebziger Jahre ließ er verwahrloste Jugendliche bei vorbestraften Päderasten unterbringen.“ (FAZ, 14.10. 2014)

Eine zu frühe Konfrontation mit sexuellen Praktiken, Methoden und eventuellen späteren Bedürfnissen verletzt die Kinder in ihrer zu schützenden natürlichen Entwicklung und öffnet zudem Pädokriminellen Tür und Tor.

„Das ist brandgefährlich“, sagte auch die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christina Hennen von der Vereinigung Deutscher Psychotherapeuten gegenüber der FAZ. Eine solche Sexualpädagogik sei der Versuch, die Schamgrenzen von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen. Pädagogen, die die Abhängigkeit der Schüler ausnutzen, könnten so Gehorsam erzwingen.

„Die Kinder werden hier gezielt verwirrt. Dabei brauchen sie gerade in der Persönlichkeitsreifung natürlich Toleranz, aber auch Eindeutigkeit und Strukturen.“ Unter dem Vorzeichen von „Gender“ komme hier zurück, was  schon in der Kinderladenbewegung und der Reformpädagogik als übergriffig erkannt wurde. (FAZ 14.10.2014)

Auf der einen Seite bringen sich derzeit Gruppen am rechten Rand, ultra Religiöse und Weitere verstärkt in diese Themen ein, organisieren unangenehm anmutende Demos, machen sich zum angeblichen Sprachrohr der Eltern und Kinder um ihre menschenverachtenden und intoleranten, teils absurdesten Thesen zu verbreiten. Auf der anderen Seite wird die Idee den gesellschaftlichen Wandel auch in die Schulen mit einzubringen aus unserer Sicht oftmals auf gefährliche und vor allem grenzüberschreitende Weise überzogen.

Die Gegenüberstellung dieser beiden extrem unterschiedlichen „Sammelbecken“ verunmöglicht es derzeit eine kritische und dennoch zeitgemäße Diskussion zu führen, die angesichts der anstehenden Veränderungen an den Schulen und des gebotenen Kinderschutzes dringend von Nöten ist!

Sonntag, 19. Oktober 2014

Presseberichte der Demonstration gegen den Bildungsplan am 19. Oktober in Stuttgart

Meldung des SWR am Sonntag Abend
SWR: Bildungsplan-Gegner machen ihrem Ärger Luft

Stuttgarter Nachrichten: Polizei muss Demonstration sichern

Stuttgarter Zeitung: Polizei muss Demonstration sichern

Rhein-Neckar-Zeitung: Demonstration gegen Bildungsplan unter hohem Polizeiaufgebot

Stuttgarter Zeitung: CDU-Teilnahme ruft Kritik hervor

Christliches Forum: 3000 Menschen demonstrierten heute in Stuttgart gegen grün-roten Bildungsplan

Freie Welt: 3.000 in Stuttgart gegen Bildungsplan 2015

IDEA: Teilnehmerrekord bei Demo gegen Werbung für sexuelle Vielfalt

Polizeibericht aus dem Polizeipräsidium Stuttgart:

Rund 1200 Personen haben am Sonntag (19.10.2014) zum Thema: "Elternrecht wahren! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder im Bildungsplan" in der Stuttgarter Innenstadt teilgenommen. Sie versammelten sich zu einer Kundgebung gegen 14.00 Uhr auf dem Schillerplatz. Zeitgleich wurde von verschiedenen linken Gruppierungen zu Gegendemonstrationen aufgerufen. Diese vereinigten sich zu zwei Versammlungen am Schillerplatz / Planie und Schillerplatz / Dorotheenstraße. Im Vorfeld wurde bei mehreren mutmaßlichen Gegnern der Bildungsplan-Demo, die aus den Räumen Tübingen/ Reutlingen und Pforzheim angereist waren Böller, Quarzhandschuhe und Vermummungsmaterial durch die Einsatzkräfte beschlagnahmt. Gegen fünf Personen mussten Platzverweise ausgesprochen werden. Ein weiterer Platzverweis wurde um 14.40 Uhr gegen eine 40-jährige Frau ausgesprochen, die eine Amtshandlung der Polizei an der Polizeiabsperrung am Schillerplatz massiv störte. An der Polizeiabsperrung Schillerplatz/ Dorotheenstraße sind Einsatzkräfte durch die Gegner der Bildungsplandemo angespuckt worden, von diesen Personen wurden die Personalien festgestellt.
Quelle: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/110977/2858334/pol-s-polizeieinsatz-zur-kundgebung-der-bildungsplangegner






Samstag, 18. Oktober 2014

Neue Phase der Proteste gegen den Bildungsplan in BaWü beginnt

Mathias von Gersdorff

Mit der rigorosen Ablehnung der Petition Gabriel Stängles „Kein Bildungsplan 2015 unter der Ideologie des Regenbogens“ und dem Entschluß des Petitionsteams, sich an den Straßendemonstrationen zu beteiligen bzw. eigene Proteste via Post oder E-Mail zu organisieren, geht die Auseinandersetzung zwischen Gegnern des Bildungsplans und der grün-roten Landesregierung unter Führung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann in eine völlig neue Phase.

Zur Erinnerung: Nachdem der Mannheimer Morgen letztes Jahr über die Absicht der grün-roten Landesregierung berichtete, in einem neuen Bildungsplan ab dem ersten Grundschuljahr fächerübergreifend die Lerneinheit „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ einzuführen, initiierte der Realschullehrer Gabriel Stängle eine Petition gegen diesen Bildungsplan.

Daraufhin begann gegen ihn und sein Team eine wahre Rufmordkampagne. Viele Medien und Politiker versuchten mit Hetzparolen, die Petition und ihre Unterstützer öffentlich zu diffamieren.

Professionell organisierte Proteste auf breiter Basis

Doch die Schlammschlacht war erfolglos: Gabriel Stängle schaffte es, etwa 192.000 Unterschriften zu sammeln, die Ende Januar beim Petitionsausschuß eingereicht wurden.

Die Bildungsplan-Gegner wählten zwei Strategien, um ihr Ziel zu erreichen, daß die „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ aus dem Bildungsplan entfernt wird:

Gabriel Stängles Team und diverse Kirchen und Organisationen, die ihn unterstützt hatten, wählten den Weg der Verhandlungen. Eine zweite Gruppe, zunächst angeführt von Hans Christian und Natalie Fromm, riefen ab Anfang Februar zu Demonstrationen auf dem Stuttgarter Schloßplatz auf.

Die Diffamierungskampagne richtete sich in den Folgemonaten vor allem gegen diese zweite Gruppe:

„Homophober Schloßplatzmob“ war eine der Bezeichnungen der Demonstranten, die sich nur unter massivem Polizeischutz bewegen konnten. Zur dritten Demonstration im April 2014 rief ein großes Aktionsbündnis auf.

Die immer professioneller werdenden Proteste wurden von einer breiten zivilgesellschaftlichen Basis getragen, die friedlich und zivilisiert ihr Ziel verfolgte. Die Befürworter des Bildungsplanes hatten dagegen nichts zu bieten außer Haßtiraden und linksradikale Chaoten, die stets bereit waren, Störungen und Blockaden zu organisieren.

Grün-Rot zeigt Verachtung für den Bürger

Insgesamt entstand so ein enormer und permanenter Druck auf die grün-rote Landesregierung. Ende April entschloß sich Ministerpräsident Kretschmann, die Einführung des Bildungsplanes um ein Jahr zu verschieben. Zudem versprach er inhaltliche Änderungen, ohne konkret zu werden.

Bis zum 8. Oktober war es nun still geworden um das Thema. An diesem Tag lehnte der grün-rot dominierte Petitionsausschuß Stängles Petition ab  – und dies ohne Begründung! Eine ungeheure Manifestation von Arroganz und Verachtung für die Interessen der Bürger.

Wenige Tage danach rief das Team um Stängle die Unterstützer der Petition dazu auf, sich an der „Demo für alle“ am 19. Oktober zu beteiligen. Auch bat er sie, sich schriftlich an die Landtagsabgeordneten zu wenden.


Und die CDU?  –  Schaut sie zu?

Welches könnte das mittelfristige Szenario der Auseinandersetzung zwischen Bildungsplan-Gegnern und grün-roter Landesregierung sein?

Der wichtigste Termin in der Zukunft ist die Landtagswahl im Frühjahr 2016. Das bedeutet, daß der neue Bildungsplan noch in dieser Legislaturperiode fertig sein muß, damit er im Schuljahr 2016/2017 eingeführt werden kann. Grün-Rot scheint entschlossen zu sein, einen Bildungsplan ganz im Sinne der Gender-Theorie einführen zu wollen. Die Mehrheit dafür hätten sie.

Sollten die regierende Koalition diesen Weg wählen, so ist entscheidend, wie sich die CDU zum neuen Bildungsplan positionieren wird: Wird sie ihn im Falle einer Machtübernahme rückgängig machen oder nicht? Das ist die entscheidende Frage.

Die Christdemokraten waren nicht über den „Bildungsplan 2015“ begeistert, doch richtig bekämpfen wollten sie ihn auch nicht. Lediglich Peter Hauck, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag, sprach sich scharf gegen das grün-rote Projekt aus (übrigens auch der FDP-Fraktionsvorsitzende Hans-Ulrich Rülke).

Die CDU in Baden-Württemberg muß noch einen Spitzenkandidaten wählen. Thomas Strobl, neben Guido Wolf einer der beiden Kandidaten, spricht sich aus für „Akzeptanz“, also für Gender in den Schulen, wenngleich nicht so rabiat wie Kretschmann und sein Bildungsminister Andreas Stoch.


Schulpolitik gegen den Willen der Eltern ist nicht möglich

Besonders wichtig für den Verlauf der weiteren Debatte wird sein, wie die Eltern vor Ort, also in den Schulen, auf die Absichten der Landesregierung reagieren.

In Hessen sorgen Eltern mit Schulkindern seit Jahrzehnten dafür, daß die Schulpolitik relativ konservativ ist, obwohl das Bundesland eher liberal gesinnt ist. Hessen zeigt: Es ist nicht möglich, Schulpolitik gegen den Willen der Eltern durchzuziehen.

Eine Partei, die sich darauf einläßt, riskiert, eine dauerhafte Polemik zu entfachen, die sie nicht kontrollieren oder steuern kann. Deshalb sind selbst die Grünen in Hessen vorsichtig mit allzu ideologisch gefärbten Parolen in der Schulpolitik.

Sollte sich ein ähnlicher Widerstand in Baden-Württemberg bilden, hätten Kretschamnn und Stoch keine Chance, einen Bildungsplan nach der Gender-Ideologie durchzusetzen  – und auf eine Wiederwahl noch viel weniger.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Selbstfindung im Netz!? - Psychologen warnen

Psychologen machen die sozialen Medien für einen grassierenden Narzissmus in den jüngeren Generationen verantwortlich. Im Netz kann sich der neue Narzissmus wunderbar austoben. Gerade junge Menschen in unserer wettbewerbsorientierten Gesellschaft, werden früh damit konfrontiert, sich unterscheiden zu müssen.

Wer etwas Besonderes ist, findet statt, existiert, hinterlässt Spuren. Das ist die Logik unserer Zeit. Für Jugendliche wiederum hat das Stattfinden und Bemerkt werden eine ganz andere Dinglichkeit bekommen. Angela Tilmann vom Institut für Medienforschung Köln sagt: „Sie müssen eine eigene Identität ausbilden, und das ist ein Stück Entwicklungsarbeit.“ Nur sorgt der Zeitgeist mit den Möglichkeiten des Internets dafür, dass sie noch nie auf so hohem Level darum kämpfen mussten: Klar, die Youngsters können Filme auf YouTube, Bilder auf Instagram oder Facebook, ihre Taten in Kommentaren , Onlinetagebüchern und Blogs unter die Leute bringen – aber weil das jeder macht, ist es schwieriger geworden , damit noch aufzufallen; die Latte liegt inzwischen hoch. „Im Netz“, sagt Tillmann, kommt es dann zu einer Art Überbietungslogik. Man versucht sich so zu inszenieren, dass man eher wahr genommen wird, als andere.

Früher reichte Small Talk mit der Clique, heute muss man stärkere Kaliber auffahren: Ich-auf-der-Party-Bilder, Ich-Botschaften, Likes und ständige Feedbacksuche in den sozialen Netzwerken. Und: Das Selfie – die perfekte Metapher für eine immer narzisstischer werdende Kultur: „Es ist ein verzweifelter Aufschrei nach Aufmerksamkeit im Stil von: Schaut mich an.“

Das Ego in ständiger Oktoberfeststimmung, leicht besoffen von sich selbst. In dieser Form, sind sich die Narzissmusforscher einig, gab es das noch nie. Der neue Narzissmus kann sich im Netz wunderbar austoben. Überhöhte Selbsteinschätzung, Ichbezogenheit, selbstschmeichelnde Verzerrung der Wahrheit, Betonung von Erfolg, Macht und eigener Großartigkeit, übertriebene Selbstdarstellung, schnell geschlossene oberflächliche Bekanntschaften. Alles das gehört zur narzisstischen Persönlichkeit. Und folgerichtig auch zu Facebook und Co.

Das Gefühl überall der eigene Mittelpunkt zu sein, kann abhängig machen. Aber auch Experten betrachten das Netz als Jahrmarkt der Eitelkeiten – speziell für Heranwachsende. Viele Nutzer orientieren sich an allgemeinen Maßgaben, wie sie glauben, sein zu müssen. Sie hechten der Einzigartigkeit hinterher und bedienen sich dabei an bestimmter Muster und Inszenierungen. Die Selbstporträts zeigen fast immer die gleichen Posen, die schmollmündigen „Duckfaces“, und immer die gleichen Looks. Selbst der „Gefallt mir“-Button, ergaben Untersuchungen, wird nur geklickt, wenn man sich sicher sein kann, dass die „Freunde“ im Netzwerk derselben Meinung sind. Man guckt was gut ankommt und lebt danach.

Psychologen warnen vor Gefallsucht und davor, sein eigenes Leben nur noch mit den Augen anderer zu sehen. Übermäßiges Surfen auf den Profilseiten der anderen kann zu Depressionen führen. Vor allem junge Menschen stellen fest, dass vor allem auf Facebook so viel gelacht, gefeiert, gekuschelt und lieb gehabt wird, dass man schnell das Gefühl bekommt, der Rest der Welt sei schöner, beliebter, wichtiger und glücklicher.

Mit Informationen aus "Psychologie heute"/September 2014

Aggressive Kinder und Jugendliche – Prävention statt Strafe

Kinder, die Gleichaltrige mobben, bis diese nicht mehr in die Schule gehen oder sich das Leben nehmen, Jugendliche, die Passanten in S-Bahnen oder an Bushaltestellen zusammenschlagen, und Halbwüchsige, die sich weder von Eltern noch von der Justiz bändigen lassen – derartige Bilder und Meldungen über junge, hochaggressive Menschen in den Medien sind fast schon alltäglich geworden. Zugleich schocken sie immer wieder von Neuem auf und verunsichern viele Erwachsene im Umgang mit jungen Leuten. Besonders alarmierend scheint die Tatsache, dass Gewalttaten von Jugendlichen immer brutaler werden und die körperlichen Übergriffe zunehmend auch von Mädchen und jungen Frauen ausgehen.

Immer wieder schrecken Meldungen über besonders brutale Jugendliche auf. 2009 schlugen an einem S-Bahnhof in München zwei Jugendliche einen Mann zu Tode, weil er vier Schüler schützen wollte. Oft reichen Kleinigkeiten, damit die Täter ausrasten.

Dies zeigt auch aktuell den Fall aus Brandenburg vom 20. September 2014. Drei junge Männer schlugen am Samstagabend in einer Regionalbahn mit Fäusten auf einen Familienvater ein. Das nur, weil das Opfer die Gruppe gebeten hatte etwas leiser zu sein. Auch die 32-jährige Ehefrau und der 6-jährige Sohn wurden verprügelt. Alle drei Opfer mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Täter flüchteten, nach Angaben der Polizei, am nächsten Bahnhof. Nun haben sich die mutmaßlichen Täter gestellt - einen Tag nach Veröffentlichung von Fahndungsfotos.

Dass externalisierende Verhaltensauffälligkeiten wie Aggressivität, Gewalt und Delinquenz im Kindes- und Jugendalter in den vergangenen Jahrzehnten insgesamt zugenommen haben, lässt sich jedoch nicht ohne Weiteres behaupten, weil dazu unterschiedliche Auffassungen und Indikatoren existieren. Es gibt beispielsweise Studien, die von einer relativen Konstanz, ja sogar von einem leichten Rückgang der Jugendgewalt ausgehen.

Dies zeigt auch die Statistik des ÖPNV. Zwar stiegen die Straftaten im öffentlichen Personennahverkehr 2013 an, etwa in Berlin um fast 11 Prozent. Jedoch gingen die Delikte ‘mit Gewaltcharakter‘ um rund zwei Prozent zurück. Ähnlich auch in anderen Großstädten wie München, wo die Zahl der Straftaten mit Körperverletzung im ÖPNV von 637 auf 562 sank.
„Die Zahlen gehen seit zehn Jahren beständig zurück“, sagt der Wissenschaftler vom Institut für Kriminologie der Universität Heidelberg, Christian Laue.

Doch warum eskalieren manche Situationen deutlich extremer? „Viele Faktoren können eine Rolle Spielen – einen einzelnen Grund gibt es selten, glaubt Thomas Fischer vom Deutschen Jugendinstitut. Zum Beispiel die enthemmende Wirkung von Alkohol, die Dynamik einer Gruppe oder die Erziehung, erklärt Fischer. Wichtig seien ebenso das persönliche Umfeld und der Freundeskreis. Wenn Jugendliche nicht gelernt haben mit Konflikten umzugehen, wissen sie sich oft nur mit Gewalt zu helfen.

Die Experten sind sich einig: Nur bessere Prävention könne helfen, höhere Strafen als Abschreckung nicht. Denn dies funktioniere schon bei Erwachsenen nicht. „Auch Jugendliche überlegen sich nicht vorher, was ihnen drohen könnte – sondern erst danach“, sagt Laue.




Die Ursachen für aggressives Verhalten bei Kindern und Jugendlichen sind vielfältig und oft eng miteinander verbunden. Besondere Aufmerksamkeit sollte das elterliche Erziehungsverhalten bekommen.

Elterliches Fehlverhalten ist gekennzeichnet durch fehlende oder zu wenige positive Faktoren wie zum Beispiel: Wärme, Sensibilität, Einfühlung, Akzeptanz, Bindungssicherheit, Unterstützung prosozialen Verhaltens und eine strukturierte Umgebung. Ebenso durch viele negative Faktoren wie widersprüchliches Handeln, fehlende Routine und Sicherheit, Zurückweisung und Bestrafung, Härte und körperliche Gewalt, negative Rückmeldungen und Anschuldigungen, schlechtes Vorbild, familiäre Zerrüttung und häusliche Gewalt.

Als Umweltfaktoren, die einen negativen, aggressivitätsfördernden Einfluss auf Kinder und Jugendliche haben, gehören unter anderem: Gewaltdarstellungen in den Medien (Videospiele, Fernsehen, Spielfilme), Gewalt- und Missbrauchserfahrungen, gewaltbereite Gleichaltrige und ein ungünstiges Umfeld (unsichere Wohngegend, kriminelle Nachbarn). Ihr Einfluss vergrößert sich, wenn Eltern nicht genug auf ihre Kinder aufpassen und den unerwünschten Umgang nicht verhindern oder einschränken.

Dr. med. Christian Bachmann von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Charité in Berlin stellen in der Fachzeitschrift „Kindheit und Entwicklung“ (4/2010) mehrere Interventionen vor, die nach aktuellem Erkenntnisstand und gemäß strenger Bewertungskriterien als langjährig erprobt, als kontinuierlich weiterentwickelt und lösungsorientiert anzusehen sind. Sie unterscheiden dabei Interventionen im Kindesalter (vier bis zwölf Jahre) und im Jugendalter (zwölf bis 18 Jahre).

Die Interventionen haben allgemein zum Ziel, aggressives Verhalten abzubauen, alternative Verhaltensweisen einzuüben, soziale Kompetenzen zu stärken und eine problematische Entwicklung zu verhindern. Bei Programmen für Kinder steht häufig ein Elterntraining im Vordergrund, mit dem die elterlichen Fähigkeiten zur Anleitung der Kinder und die Eltern-Kind-Beziehungen verbessert werden sollen.

Mit Material aus: GMX/Ärzteblatt.de


Kinder-Koks Ritalin

Umgangssprachliche Szenenamen für Methylphenidat: Kiddy-Coke, Kokain für Arme, Rids, Ritas, Smarties.

Ritalin ist der handelsübliche Name eines Präparats mit dem Wirkstoff Methylphenidat. In Deutschland gilt Methylphenidat als sogenanntes verschreibungspflichtiges Betäubungsmittel, in den USA als Betäubungsmittel der Klasse II - dieselbe Klassifikation wie Kokain, Morphium und Amphetamine. Obwohl Methylphenidat unter bestimmten Umständen beruhigend wirkt und deshalb als "Zappelphilipp-Droge" berüchtigt wurde, ist es gleichzeitig ein potentes Stimulanz, mit dem auf dem Schwarzmarkt gedealt wird.

Ritalin gilt zwar als Medikament, doch können bei seiner Einnahme ernste Nebenwirkungen auftreten wie nervöse Störungen, Schlaflosigkeit, Essstörungen, Herzschlagfrequenzänderungen und Herzbeschwerden. Man kann, wie auch der Hersteller einräumt, davon abhängig werden. Im Juni 2005 veröffentlichte die US Food and Drug Administration, die amerikanische Zulassungsbehörde für Medikamente, eine Reihe von Warnungen, wonach Ritalin und ihm verwandte Substanzen visuelle Halluzinationen, Selbstmordgedanken, psychotisches Verhalten sowie Aggressionen oder gewalttätiges Verhalten auslösen können. Hohe Dosen können zu Krämpfen, Anfällen und zum Tod führen.

Ein Sachverständiger: "Was man den Eltern nicht sagt ist, dass Kinder hin und wieder allein aufgrund der Einnahme der ihnen verschriebenen Medikamente sterben, dass Kinder, die Stimulanzien nehmen, mit doppelt so großer Wahrscheinlichkeit später auf Drogen landen wie Kinder, die keine rezeptpflichtigen Medikamente einnehmen, und dass ein Drittel aller Kinder, die diese Medikamente einnehmen, innerhalb des ersten Jahres Verhaltensstörungen entwickeln.“

Mit Informationen aus "Sag Nein zu Drogen – Sag Ja zum Leben"

Cybermobbing: vernetzt und verletzt

Eine erschreckend hohe Zahl: 20 Prozent der 14- bis 16-Jähringen waren schon Opfer von Cybermobbing im Internet oder über Kurznachrichten. Es macht das Leben vieler Jugendlichen zur Qual. Man kann also sagen, dass ein Viertel der Jugendlichen heute bereits Opfer von Cybermobbing geworden ist. Deswegen müssen wir etwas tun. Denn die schnelle technische Aufrüstung bewirkt, dass diese Form von Mobbing heute bereits in den Grundschulen angekommen ist.

Dr. Catarina Katzer hat sich auf Cyberpsychologie und Medienethik spezialisiert. In einem Dialog mit Angela Sommersberg spricht sie über Möglichkeiten, die Beleidigungen und Verletzungen im Internet zu verhindern.

Die Formen des traditionellen Mobbings - etwa beleidigen, lästern oder verleumden - finden beim Cybermobbing mit technischen Mitteln statt. Also im Internet, in sozialen Netzwerken, über Mail oder "Whats App". Die Täter stellen peinliche Fotos online oder sie legen für das Opfer eine gefälschte Profilseite an, auf der abstruse Hobbys oder Sexvorlieben genannt werden. Cybermobbing geht einfacher und schneller.

Generell sollten Sie Ihrem Kind deutlich machen: Ich verstehe, dass du gerne im Netz bist, aber wenn dort Dinge passieren, die dir Sorgen machen, dann kannst und musst du damit zu mir kommen.

Die Opfer sollten das Mobbing dokumentieren, indem sie Kopien oder Screenshots machen. Dann sollten sie sich beim Anbieter melden und ihn auffordern, die entsprechenden Veröffentlichungen zu löschen. Die Opfer müssen aber auch den Mut haben, sich Hilfe zu suchen. Oft haben sie es allerdings schwer, den richtigen Ansprechpartner zu finden. Eltern beispielsweise überreagieren oft und verhängen eine Facebook- oder gar Internetsperre. Das hilft natürlich gar nicht. Oft suchen die Opfer deswegen Hilfe im Netz, bei Onlineberatungsportalen. Das ist eine gute Möglichkeit, denn hier gibt es Portale, in denen Jugendliche anderen Jugendlichen helfen.

In den skandinavischen Ländern, wo schon seit Jahren mehr Präventionsarbeit geleistet wird, ist Cybermobbing weniger verbreitet. Hier ist es auch wichtig, die Jugendlichen mit einzubeziehen und sie Konzepte ausdenken zu lassen. So entwickeln sie Empathie. Außerdem müssen Jugendliche verstehen, was es heißt, im Netz zu handeln. Viele wissen immer noch nicht, was es bedeutet, ein Bild von sich zu posten, auf dem sie betrunken oder sexy sind. Deswegen brauchen wir ein flächendeckendes Angebot für den richtigen Umgang mit dem Internet an allen Schulformen. Da sehe ich das Bundesfamilienministerium in der Pflicht. Nur so können wir verhindern, dass mehr Kinder zu Cybermobbing-Tätern werden.

Fazit:
Mobbing und Gemeinheiten von Gruppen gegen Einzelne sind so alt wie die Menschheit selbst. Im Web 2.0 hat es sich aber zu einem Problem entwickelt, das mehr als harmloser Nebeneffekt unserer digitalen Welt geworden ist. Wer einmal zum Opfer der Hassattacken wird, hat es schwer, sich gegen die Täter zu wehren. Abgesehen vom persönlichen Ruf, der massiv geschädigt wird, leiden die Betroffenen häufig noch lange unter den psychischen Folgen.

Die Verantwortung liegt daher vor allem bei Mitwissern, Angehörigen und Freunden. Wer Zeuge von Cybermobbing wird, sollte nicht wegsehen, sondern dem Opfer seine Hilfe anbieten. Täter müssen zur Rechenschaft gezogen und mit ihrer Straftat konfrontiert werden.

Mit Auszügen aus Rundschau-online

Studie zu Fernsehkonsum: Deutsche sehen 221 Minuten pro Tag

Laut einer Studie zum weltweiten Fernsehkonsum, die am Mittwoch veröffentlicht wird, sind die Rumänen auf Platz eins. Sie verbringen täglich im Schnitt fast sechs Stunden (340 Minuten) vor dem Fernseher. Es folgen Serbien (306 Minuten), Portugal (298) und die USA (293). Deutschland liegt mit 221 Minuten täglichen TV-Konsums im Mittelfeld – und somit unter dem EU-Durchschnitt.

Die „Television Key Facts“, sei der Beweis dafür, dass Fernsehen noch immer beliebt sei, sagte Marc Schorestene, Geschäftsführer von IP Network, bei der Vorstellung der Studie.

Große Veränderungen sehen die Studienmacher derzeit im Trend zum sogenannten "Social TV", bei dem die Zuschauer über ihr Smartphone oder Tablet an den Sendungen teilhaben können - etwa über Facebook oder Twitter. Diese Interaktivität und Einbeziehung des Zuschauers habe dem Fernsehen laut Schorestene bisher gefehlt.

Gleichzeitig gibt es eine Trendwende zur heimischen Serienproduktion. Diese besetzen laut Studie in zwei Dritteln der jeweiligen Fernsehmärkte die Spitzenpositionen.

Immer mehr Menschen besitzen der Studie zufolge ein Smartphone oder Tablet, das sie beim Fernsehen als "Second Screen" nutzen. Demnach hatten in der EU 2013 fast zwei von drei Personen ein Smartphone (64 Prozent), jeder Siebte ein Tablet (14,2 Prozent). In Deutschland lagen die Werte bei 63,7 (Smartphone) und 17 Prozent (Tablet). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Tablet-Besitzer in der EU verdoppelt.

Weltweit ist die TV-Nutzung in der EU auf Höchstniveau.

Mit Informationen aus Die Welt

DEMO FÜR ALLE in Stuttgart am 19. Oktober 2014, 14:00 Uhr


DEMO FÜR ALLE - "Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!"
am Sonntag, 19. Oktober 2014
in Stuttgart, Schillerplatz
um 14 Uhr

 Bündnispartner:
    
Agens e.V. – www.agens.de
    Bündnis Rettet die Familie e.V. – www.rettet-die-familie.de
    CDL Baden-Württemberg – www.cdl-bw.de
    DVCK – Aktion Kinder in Gefahr – www.aktion-kig.de
    Eltern bestimmen selbst – Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt e.V. – www.eltern-bestimmen-selbst.de
    Evangelischer Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Karlsruhe-Land, Mannheim und Rems-Murr
    Familiennetzwerk e.V. – www.familie-ist-zukunft.de
    Frau2000plus e.V. – www.frau2000plus.net
    Forum deutscher Katholiken – www.forum-deutscher-katholiken.de
    Forum Familiengerechtigkeit – www.familiengerechtigkeit-rv.de
    Gabriele Kuby – www.Gabriele-Kuby.de
    Initiative Familienschutz – www.familien-schutz.de
    Initiative Schützt unsere Kinder – www.zukunft-familie.org
    Kirche in Not Deutschland – www.kirche-in-not.de
    Monopol Familie – www.facebook.com/MonopolFamilie
    Starke Mütter e.V. – www.starke-muetter.com
    Stiftung Familienwerte – www.stiftung-familienwerte.de
    Verantwortung für Familie e.V. – www.vfa-ev.de
    Verband für Familienarbeit e.V. – www.familienarbeit-heute.de