Dienstag, 18. November 2014

Schüler Union Niedersachsen: „Antrag zur sexuellen Vielfalt in Schulen ist eine Farce“

Die Schüler Union (SU) Niedersachsen spricht sich gegen die geplante Umstrukturierung der Lehrpläne zugunsten einer „ominösen sexuellen Vielfalt in Schulen“ aus. Dieses Vorhaben führe laut SU nicht zum gewünschten Ziel, sondern öffne vor allem einer „Übersexualisierung und Perversion“ des Unterrichts die Tür.

Die Fraktionen der SPD und der Grünen im niedersächsischen Landtag wollen einen Antrag durchsetzen, um die Diskriminierung von homo-, bi-, trans- und intersexuellen Kindern und Menschen langfristig zu verhindern. Dafür sollen Kerncurricula aller Jahrgänge überprüft werden und angepasst werden.

„Laut der Rot-Grünen Logik wären selbst Mathebücher, in denen Textaufgaben mit einem ‘normalen heterosexuellen’ Paar und Kindern auftauchen, ohne irgendwelche Aufgaben mit homo- oder bisexuellen Eltern eine offene Diskriminierung. Bereits da muss man sich schon Fragen, wie angemessen sind diese Pläne der Landesregierung“, meint der Landesvorsitzende der niedersächsischen Schüler Union, Benedict Lösser.
Die Begründung für diese tiefgreifenden Veränderungen sind, laut der Regierungsfraktionen, der Auftrag der Schulen die Kinder bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen.
Dafür sollen Lehrer in extra Seminaren gezielt für die Diversität der sexuellen und geschlechtlichen Identitäten sensibilisiert werden. Sexuelle Vielfalt soll in Zukunft in allen Unterrichtsfächern thematisiert werden – unabhängig von der Jahrgangsstufe. Bei der Aufklärung kann die Schule auf Wunsch hin von externen Organisationen unterstützt werden.
Samuel Goldbuch, Pressesprecher der SU, wirft ein: „Dabei ist zu beachten, dass die Lehrer hierbei heraus gebeten werden sollen und somit diese Organisationen ohne Aufsicht durch die Lehrkräfte ihre Programme durchziehen können – und das alles ohne irgendwelche Altersbegrenzungen. Die bekannten Methoden, wie die Präsentation verschiedenster ‘Streichelintensitäten’ oder das Erfinden neuer Sexualpraktiken sind jedenfalls sehr fragwürdig, besonders ohne Aufsicht.“

Lösser ermahnt: „Grundschüler bereits mit verschiedensten sexuellen Orientierungen zu konfrontieren wird die Kinder wohl eher überfordern und verwirren, anstatt sie zu toleranteren Menschen zu erziehen. Außerdem können einige angestrebte Projekte durchaus zu sexuellen Übergriffen führen.“ und führt weiter aus: „Das gesamte Vorhaben ist eine einzige Farce. Wir sehen darin eine absolute Perversion und Übersexualisierung des Unterrichts, insbesondere in den Grundschulen. Es muss eine eindeutige Privatsphäre der Schüler geben! Die Landesregierung muss endlich aufhören alle gesellschaftlichen Felder durch ihre ideologisierte Politik zu nivellieren!“

Selbstverständlich sei es richtig und notwendig, weiter gegen Mobbing in allen Bereichen vorzugehen. Allerdings müssten bei Gesetzesentwürfen die Mobbing in der Schule entgegnen wirken sollen, insbesondere die Eltern berücksichtigt werden. „Die Landesregierung sollte aufpassen, dass sie die Eltern in ihren Plänen nicht gezielt umgeht, sondern auf dem Weg mitnimmt“, schließt Goldbuch ab.

Deutschland: Tausende Menschen leben wie Sklaven

Laut EU-Studie werden jährlich in Deutschland 25.000 Mädchen und Frauen Opfer von Menschenhandel. Immer wieder werden junge Frauen mit falschen Versprechungen aus ihren Heimatländern nach Europa geschleust, werden mit Schlägen, Vergewaltigungen und Drogen gefügig gemacht – werden wie Sklaven verkauft und zur Prostitution gezwungen.

Ein Beispiel nennt Margarete Muresan, Mitarbeiterin des international organisierten katholischen Frauenverband INVia: Linda, 14 Jahre, ein Waisenkind aus Nigeria, die Verwandten sind arm, glaubte den Versprechungen eines Landsmannes, der ihr eine Schulausbildung in Berlin versprach.

„Kaum war sie hier, wurde Linda zur Prostitution gezwungen, als sie sich weigerte und sagte, sie wäre noch Jungfrau, wurde sie vergewaltigt“, erzählt Muresan. Dann bekam das Mädchen einen falschen Pass, der sie volljährig machte. Ein Jahr lang musste sie Männer bedienen. Bei einer Razzia wurde sie befreit.

Auch die Schulden der Frauen für falsche Papiere und die Schleusung nach Deutschland nehmen die Menschenhändler als Druckmittel. Sie verlangen im Schnitt 40.000 Euro und dafür müssen die Mädchen jahrelang diese Pein ertragen, um das Geld zurückzuzahlen.

„Wir achten auf Misshandlungen und sprechen die Frauen darauf an. Doch die Gewalt im Rotlichtgewerbe ist enorm hoch und die Angst der Frauen meist zu groß. Das wirksamste Mittel, um die Mädchen zum Schweigen zu bringen, heißt Angst“, sagt der Kriminaldirektor und Leiter des Dezernats Organisierte Kriminalität in Berlin.

Der Gesetzgeber macht es sich nicht zum ersten Mal sehr leicht. „Menschenhandel ist ein Kontrolldelikt, man muss genau hinschauen, um die Fälle zu entdecken“, sagt Staatsanwältin Leonie Freifrau von Braun. „Seit Prostitution nicht mehr sittenwidrig ist, hat man das Milieu sich selbst überlassen. Jeder Imbissbuden-Besitzer muss sich einer Menge Kontrollen unterwerfen, während ein Bordellbetreiber keiner Erlaubnispflicht unterliegt.“

„Mit der Bestrafung von Freiern von Zwangsprostituierten werden wir den Menschenhandel zumindest teilweise austrocknen können“, sagte dazu Thomas Strobl (CDU). „Unsere Rechtsordnung muss klar und deutlich machen: Ein solches Verhalten geht gar nicht.“

Mit Auszügen des Berliner Kurier

Immer mehr Psychosen und Schizophrenie durch Cannabis-Konsum

Trotz der Risiken erwägt man Liberalisierung
Dass der Konsum von Cannabis nicht gesund ist, weiß wohl jeder. Dass es zu einer Psychose oder gar zu Schizophrenie führen kann, ist weit weniger bekannt. Forscher und Ärzte warnen vor allem davor, früh mit dem Kiffen anzufangen. Denn in der Pubertät kommt es zu Umbauprozessen im Gehirn, die durch Cannabis beeinflusst werden.

In Berlin ist das Problem besonders verbreitet. Einer Studie der Fachstelle für Suchtprävention (2014) zufolge hat beispielsweise mehr als zwei Drittel der jungen Menschen zwischen 16 und 27 Jahren schon Cannabis konsumiert - fast jeder dritte Konsument tut es mehrmals pro Woche oder täglich. Das ist mehr als in anderen Bundesländern und auch in anderen Großstädten.

Je jünger eine Person und je höher der Konsum, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie irgendwann Stimmen hört oder Verfolger sieht.

"Wenn man regelmäßig Cannabis zu sich nimmt, steigt das Risiko, eine Schizophrenie zu entwickeln, um den Faktor drei", erklärt Professor Peter Falkai von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde in Berlin. Das gelte vor allem für junge Menschen, denn bei ihnen ist das Gehirn noch nicht ausgereift. Wer Verwandte hat, bei denen eine Psychose oder eine Schizophrenie festgestellt wurde, der sollte unbedingt die Finger von Cannabis lassen, sagt Ehrenreich.

Viele schizophren Erkrankte litten an einem Gefühl von Leere und spürten wenig Freude. Wenn sie etwas kiffen, fühlten sich einige von ihnen erst mal besser. Das Kiffen fördere aber die Halluzinationen und Wahnvorstellungen bis hin zu Selbstmordgedanken.

THC-Gehalt ist bedenklich angestiegen

Die Cannabispflanze enthält mehr als 60 sogenannte Cannabinoide. Delta-9-Tetrahydrocannabinol – kurz THC – und gilt als die stärkste Wirksubstanz. Insgesamt sei die THC-Dosis im verkauften Haschisch oder Marihuana im Vergleich zu den frühen 70er Jahren deutlich gestiegen, sagt Professor Heinz Häfner vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit. Deswegen sei auch mit schlimmeren gesundheitlichen Folgen zu rechnen.

Auch wird Marihuana längst nicht mehr in freier Natur gezüchtet, sondern mit UV-Kunst-Licht, Bewässerungsanlagen und exakt temperierter Luftfeuchtigkeit in Lagerhallen oder Wohnungen. Diese neuen High-Tech-Anbaumethoden der Dealer verändern die Eigenschaften der Pflanzen.

Folge: Das getrocknete Hasch hat einen höheren THC-Gehalt (Tetrahydrocannabinol). Genauer gesagt: In einem Gramm waren damals ein bis drei Prozent THC, heute liegt er bei etwa 12 bis 16 Prozent.

Mit Angaben aus RP.online und Die Welt

Erste DEMO FÜR ALLE am 22. November 2014 14 Uhr in HANNOVER!

Erste DEMO FÜR ALLE am 22.11.2014 14-16.30 Uhr in Hannover/Steintor

Motto: Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!

Diese Demo ist sehr wichtig: 

Die Rot-Grüne Regierung plant in Niedersachsen ähnlich wie in Baden-Württemberg sexuelle Vielfalt und geschlechtliche Identität fächerübergreifend und verbindlich in den Lernplan zu implementieren

Bündnispartner:

    Agens e.V. – www.agens.de
    Bündnis Rettet die Familie e.V. – www.rettet-die-familie.de
    CDL Baden-Württemberg – www.cdl-bw.de
    DVCK – Aktion Kinder in Gefahr – www.aktion-kig.de
    Eltern bestimmen selbst – Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt e.V. – www.eltern-bestimmen-selbst.de
    Evangelischer Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Karlsruhe-Land, Mannheim, Rems-Murr und Stuttgart
    Familiennetzwerk e.V. – www.familie-ist-zukunft.de
    Frau2000plus e.V. – www.frau2000plus.net
    Forum deutscher Katholiken – www.forum-deutscher-katholiken.de
    Forum Familiengerechtigkeit – www.familiengerechtigkeit-rv.de
    Gabriele Kuby – www.Gabriele-Kuby.de
    Initiative Familienschutz – www.familien-schutz.de
    Initiative Schützt unsere Kinder – www.zukunft-familie.org
    Kirche in Not Deutschland – www.kirche-in-not.de
    Monopol Familie – www.facebook.com/MonopolFamilie
    Starke Mütter e.V. – www.starke-muetter.com
    Stiftung Familienwerte – www.stiftung-familienwerte.de
    Verantwortung für Familie e.V. – www.vfa-ev.de
    Verband für Familienarbeit e.V. – www.familienarbeit-heute.de
    Zukunft Europa e.V. –  www.ZwieZukunft.de

Hanf für Grünen-Chef Özdemir

Von Olympia bis zur Drogenpolitik reichten die Themen auf dem Landesparteitag der Grünen. Die Zustimmung zu einer Berliner Olympia-Bewerbung knüpft die Partei an eine Menge Bedingungen.

Sie fordern ein Konzept des Senats, dass die Bevölkerung nicht erst mit einer Abstimmung über eine Bewerbung beteiligt wird. Olympische und Paralympische Spiele müssten nicht nur ökologisch und sozial, sondern auch finanziell zu leisten sein. Dafür erwarten die Grünen eine Berechnung des Senats.

Ohne eine „tiefgreifende Reform“ des IOC können sich die Grünen keine Berliner Bewerbung vorstellen. Ob die Grünen-Fraktion die Resolution der SPD und CDU doch noch unterzeichnet, ist offen. Die Resolution wird in den Ausschüssen beraten.

Özdemir machte sich auf dem Berliner Landesparteitag erneut für die Legalisierung von Cannabis stark. Vorher musste er sich lautstarken Protest aus den eigenen Reihen gefallen lassen: Grünen-Mitglieder kamen mit schwarzen und grünen Luftballons in den Saal, die sie als Protest gegen "schwarz-grüne Träumereien" und den Asylkompromiss im Bundesrat platzen ließen.

Am Ende seiner Rede bekam Özdemir eine Cannabis-Pflanze geschenkt. Ein Delegierter spielte damit auf Özdemirs Video zur „“Ice Bucket Challenge“ an bei der sich im Sommer Menschen eisiges Wasser über den Kopf schütteten. Auf dem Balkon neben dem Grünen-Chef war damals auf seinem Film eine Hanf-Pflanze zu sehen gewesen.

Wer kann diesen Politiker noch ernst nehmen? Der Besitz einer solchen Pflanze ist Zeichen genug für die umnebelten Pläne der Grünen.

Christiane Jurczik

"Sick Selfies": Nutzer lechzen im Web nach Mitleid

Kränkliches Portrait nicht selten zur Vortäuschung falscher Tatsachen

New York (pte003/14.10.2014/06:10) - Sogenannte "Sick Selfies" werden immer öfter in sozialen Netzwerken gepostet, wobei die Nutzer in einer schlechten gesundheitlichen Verfassung gezeigt werden - oder sich zumindest zur Vortäuschung eines Krankenstands krank aussehen lassen. Oftmals werden die Fotos im eigenen Bett aufgenommen oder etwa mit einem gezeigten Arzneimittel und einer symbolischen Tasse Tee kombiniert. Das Internet-Unternehmen vouchercloud http://vouchercloud.net hat jüngst eine Studie zu diesem Phänomen durchgeführt.

Mehr Aufmerksamkeit

Bei der von Vouchercloud durchgeführten Studie wurden 2.300 Internetnutzer zwischen dem 18. und 45. Lebensjahr zu ihren Interessen beim Selfie-Posting befragt. 19 Prozent der Interviewten gaben daraufhin an, dass sie im Krankenstand gelegentlich Sick Selfies online stellen. Beinahe die Hälfte der Studienteilnehmer beichtete sogar, manchmal bloß vorgetäuschte Sick Selfies zu posten.

Die Gründe dafür fielen bei der Nachfrage dann relativ identisch aus. Zum einen erhofften sich 15 Prozent der Selfie-Poster möglichst viel Sympathie von Freunden und Kollegen. Darüber hinaus ist das Posten eines unvorteilhaften Sick Selfies für neun Prozent der Befragten auch eine Maßnahme, um in sozialen Netzwerken mehr Aufmerksamkeit zu bekommen und sich die Zeit zu vertreiben.

Verwendung als Beweis

Da es durch Gruppenzwang heutzutage oft gang und gäbe ist, auch Arbeitskollegen oder sogar den eigenen Chef in seine Freundesliste zu setzen, sind auch diese potenzielle Ziele der Sick Selfies. Einige Befragte aus der Studie erhoffte sich von ihrem Vorgesetzten nämlich auch mehr Verständnis für ihren Fehltag, wenn sie während ihrer Abwesenheit ein Selfie gepostet hatten und darauf krank aussahen.

Facebook-Nutzung beschwört Fressattacken herauf/Jugend von cleveren Marketing-Strategien großer Konzerne umgarnt

(Pressetext - Sabrina Manzey/pte20141027016) Übermäßige Facebook-Nutzung erhöht den Konsum von Junk-Food wie Pizza, Burger und ungesunder Tiefkühlkost. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der University of Sydney http://sydney.edu.au , in der das Marketing-Verhalten großer Konzerne in sozialen Netzwerken analysiert wurde.

"Menschen sind sich nicht darüber bewusst, wie ungesund Fast-Food ist. Die Werbung suggeriert mit mageren Models und Sportlern etwas anderes. Da übersieht man leicht, dass ein Doppel-Cheeseburger mit Pommes und Soße sowie einer großen Cola leicht 1.500 Kalorien hat - dabei aber keine sättigenden Ballaststoffe", erklärt Diät- und Ernährungsberater Sven-David Müller auf Anfrage von pressetext.

Internationales Warnsignal

In der für das "American Journal of Public Health" http://ajph.aphapublications.org durchgeführten Untersuchung wurden 27 Facebook-Seiten der beliebtesten Lebensmittel- und Getränkemarken analysiert. Zwar legten die Forscher ihren Schwerpunkt auf australische Facebook-Nutzer, jedoch sind die Ergebnisse auch international relevant und ebenso auf andere Länder übertragbar. "Die Transfettsäuren aus dem minderwertigen Fett erhöhen Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko. Zudem erhöht das viele Salz den Blutdruck", so Müller.

Vor allem der signifikant hohe Anteil geteilter Werbe-Inhalte von Energy-Drinks, die sehr viel Zucker enthalten, unterstreicht markant, wie beliebt diese Getränke unter jungen Erwachsenen sind. Das Ergebnis zeigt, dass gerade der hohe soziale Faktor in Netzwerken zum vermehrten Konsum ungesunder Lebensmittel führt. Immer wieder lenkt geschicktes Marketing das Denken vieler junger User, indem Unternehmen das Kaufverhalten mit der Assoziation von Junk-Food auf positive Ereignisse lenken.

Erfolgreiche Interaktivität

Soziale Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter und Co werden gerade wegen ihres hohen Anteils an Interaktivität der User für Marketing-Kampagnen vieler Unternehmen eingesetzt. Auch die Junk-Food-Industrie macht sich diesen Vorteil zunutze. Geteilte Inhalte vermarken sich durch den sozialen Aspekt gut, denn wenn der befreundete User das Produkt mag, kann es für die eigene Person ja auch nicht schlecht sein.

Nicht nur das simple Teilen von Inhalten ist für die Anbieter von Junk-Food wirtschaftlich interessant. Oft ist mit dem "Like" ein Gewinnspiel verbunden. User nehmen mit einem einfachen Kommentar unter der Werbezeige an einer Preisauslosung teil. Durch Likes oder Postings wird das Produkt auf der Timeline von befreundeten Usern angezeigt. Sie werden somit darauf aufmerksam und die Spirale setzt sich fort.



Freitag, 14. November 2014

CDU-Generalsekretär Dr. Peter Tauber antwortet auf Aktion von "Kinder in Gefahr"


Die Postkarte an Dr. Peter Tauber enthielt folgenden Text:

Sehr geehrter Herr Dr. Tauber,

„Bündnis 90/Die Grünen“ unternehmen seit Jahren einen erbitterten Feldzug gegen die Ehe, die Familie und die christlichen Werte in Deutschland:
•    Die Grüne Jugend will die Ehe abschaffen.
•    Bündnis90/Grüne wollen das Ehegesetz für homosexuelle Paare öffnen.
•    Der grüne Ministerpräsident Baden-Württembergs, Winfried Kretschmann, will Unterricht ab dem ersten Grundschuljahr über „Sexuelle Vielfalt“ einführen.
Trotz dieses Wahnsinns mehren sich die Stellungnahmen von C-Politikern, die für eine schwarz-grüne Koalition auf Bundesebene werben.
 

Dazu sage ich:
Keine Koalition mit den Grünen auf Kosten der Ehe, der Familie und der christlichen Werte und Prinzipien in der Politik!


Denn ein christliches Deutschland braucht eine christliche Politik. Ansonsten hat Deutschland keine Zukunft und die CDU noch viel weniger.

Dienstag, 11. November 2014

Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung: Eindeutige Grenzüberschreitung in der Sexualpädagogik

Quelle: www.christinefenzl.com (Wikipedia)
Eine bestimmte Richtung „überschreite eindeutig die persönlichen Grenzen von Mädchen und Jungen“, sagte der unabhängige Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung Johannes-Wilhelm Rörig, am 7. Oktober 2014 in einem Interview der katholischen Nachrichtenagentur (KNA) in Berlin.

Beispielsweise, wenn Mädchen und Jungen in der Schule aufgerufen werden, vor Mitschülern über Sexualerfahrungen zu sprechen oder gemeinsame körperliche Erkundungsübungen zu machen. Über die neuen Formen der Sexualkunde wird zurzeit in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen diskutiert.

Kindern und Jugendlichen sollte Sexualpädagogik altersgemäß und entwicklungssensibel Wissen über Sexualität vermitteln. Sie darf Mädchen und Jungen nicht verwirren oder verstören. Schamgefühl und Intimität der Kinder und Jugendlichen müssen jederzeit respektiert werden. Das Schamgefühl ist ein wichtiger Schutz für Mädchen und Jungen vor sexuellen Übergriffen und signalisiert ihnen, wann Grenzen verletzt werden, erklärt Rörig.

Ferner müsse im Unterricht „klar zwischen der Sexualität von Kindern und Jugendlichen und der Sexualität von Erwachsenen unterschieden werden“. Sexualpädagogik sollte das Thema nicht restlos ausleuchten und auch nicht über alle denkbaren Details und sexuellen Praktiken und Vorlieben der Erwachsenensexualität informieren.

Sexualpädagogik sollte die Vermittlung des positiven Werts der Sexualität deutlich machen. Dazu gehört auch das Thema eines verantwortungsvollen Umgangs mit der eigenen Sexualität, Respekt vor dem anderen, Vertrauen und Beziehungsfähigkeit. Sexualpädagogik sollte auf kindliche Neugierde oder Fragen und Unsicherheiten eine Antwort haben. Sie darf nicht zu einer Gefahrenabwehrpädagogik werden, in der nur noch die “schlimmen“ Themen besprochen werden wie HIV oder ungewollte Schwangerschaft, so Rörig.

Zusätzlich dürfen Kinder und Jugendliche bei zunehmender Sexualisierung durch Werbung und digitale Medien nicht alleine gelassen werden. Es sei enorm wichtig, dass Mädchen und Jungen wegen der Gefahr, ein Übermaß von sexualisierten Botschaften durch die neuen Medien zu erfahren, ein achtsamer Umgang mit Sexualität aufgezeigt wird. Experten berichten mir, dass sexuelle Übergriffe unter Jugendlichen und Kindern immer wieder auch als Nachahmungstat, durch die Konfrontation mit pornografischen Inhalten, stattfinden. Ein Grund liegt darin, dass die Kinder und Jugendlichen in ihrer Entwicklung mit solchen Inhalten oft völlig überfordert sind, erwähnt Rörig abschließend.

Mit Informationen aus kath.net

Wichtige Links zu Gender, Gender Mainstreaming, Sexualkunde in den Schulen usw.

Seit Wochen häuften sich die kritischen Stellungnahmen zu den jüngsten Entwicklungen der "Sexuellen Revolution": Gender, Gender Mainstreaming und die Sexualisierung der Kinder in den Schulen. Wir verlinken zu einer Auswahl von Veröffentlichungen zu diesen Themen:

Missbrauchsbeauftragter der Bundesregierung kritisiert neue Sexualpädagogik: "Das Schamgefühl ist ein wichtiger natürlicher Schutz"


FAZ:  Lehrpläne - Aufklärung oder Anleitung zum Sex?

FAZ: Sexualaufklärung in Schulen: Unter dem Deckmantel der Vielfalt 

FAZ: Das gute Recht der Eltern

Bernd Saur, Vorsitzender des Philologenverbands Baden-Württemberg, im Focus: Schamlos im Klassenzimmer

Professor Manfred Spieker warnt vor "Gender"

Alexander Kissler (Cicero): Gender Gap/Gleichstellung ist männerfeindlich

Jan Fleischhauer (Spiegel) kritisiert Sexualkunde

Gespräch mit Engül Köhler von Gabriel Stängles Petitionsteam gegen den "Bildungsplan 2015"

Wie wir aus unseren Kindern und Enkeln “verklemmte ” oder “sexuell überzogene” Menschengeschöpfe machen

Pornografisierung der Schule

Birgit Kelle: Etwas mehr Schärfe, bitte!

Mathias von Gersdorff: Bildungsplan: Proteste gehen in neue Phase


Modelabel vermittelt falsche Idealmaße für Teenager

Das Modelabel ‘Brandy Melville‘ taucht in einer Liste der aktuellen „Up-Trending Brands for Teen Girls“ auf Platz 1 auf. Aber bei Brandy Melville gibt es nur zwei Kleidergrößen: Größe S und ein minimal größeres “One Size“. Dies entspricht einer gefährlichen Botschaft: Entweder du passt in unsere Klamotten oder du bist zu dick! Denn wer nicht reinpasst, gehört bei Brandy Melville nicht dazu.

Während schon Kleidung in Größe M eher selten zu finden ist, wird Größe L völlig ignoriert. Wer Brandy Melville tragen will, muss schlank sein – extrem schlank. Das einseitige Schönheitsideal des Labels kennt nur einen Stereotypen in seiner Kommunikation: auffällig dünn, langbeinig, blond und mit heller Haut.

Das gesamte Sortiment ist eine Ausgeburt der Mager-Hölle. “Body-Blaming“ nennt manch einer dieses Vorgehen – oder eben “freie Marktwirtschaft“.

Wir haben es hier mit einem perfiden Markenkonzept zu tun, das ganz offensichtlich an Perversion grenzt, wenn nicht sogar an Körperverletzung. Die höchstwahrscheinlich 14-Jährigen, haben schon genug pubertäre Konflikte mit sich selbst auszutragen. Schließlich ist jedem bekannt, dass Jugendliche allesamt zu einer etwas verschobenen Selbstwahrnehmung und großen Unsicherheiten neigen. Die Mädchen erhalten eine fatale Botschaft in Bezug auf ihr Selbstwertgefühl - alles was zählt, sind deine Körpereigenschaften.

Und als seinen all die geposteten Magermädchen in den Medien noch nicht genug, zeigen endlose Twitter-Meldungen, wie: „Ich wünschte ich hätte ihre Größe“ (Instagram-Account), wie real der Druck ist, der durch das Konzept zusätzlich auf die oft minderjährigen Kundinnen ausgeübt wird.

Mit Informationen aus Vogue online

Eine extrem gefährliche Droge breitet sich aus

Die neue Modedroge „Wizard“ überschwemmt den australischen Markt. Schon kleine Mengen können tödlich sein. Dem Medienbericht web.de zufolge, hat die Droge bereits mehrere Menschenleben gefordert. Ein Opfer sei gestorben, nachdem es immer wieder gegen Bäume und Strommasten gelaufen sei. Für einen Teenager in Sydney endete der Sprung von einem Balkon tödlich – er glaubte, er könne fliegen.

Wizard werde in Pillenform oder als Blättchen verkauft und wird deshalb von den Konsumenten oft mit LSD oder Ecstasy verwechselt. Australischen Behörden zufolge gehöre „Wizard“ zu einer Gruppe neuer, sehr gefährlicher und immer häufiger konsumierter tödlicher Drogen, die derzeit den australischen Markt überfluten. Sie könnten Halluzinationen, Psychosen, extreme Aggressivität, Herzrasen, Krämpfe, Schwindel sowie Nerven- und Organschäden hervorrufen.

Auch in Europa sind Drogen mit diesem Wirkstoff schon aufgetaucht. So berichtet die Suchthilfe Wien im März 2013, dass sie beim Test von drei vermeintlichen LSD-Trips die bis dato unbekannte Substanz entdeckt habe, die bereits mehrfach in verschiedenen europäischen Ländern aufgetaucht sei.

Schon ein Millionstel Gramm des Wirkstoffs 25I-NBOMe, der 2003 von einem Deutschen im Rahmen seiner Doktorarbeit entdeckt wurde, seien tödlich. Eine richtige Dosierung mit bloßem Auge ist unmöglich.

Einsame Menschen flüchten auf Facebook

Milwaukee/Wien (pte002/16.10.2014/06:05) - Das Gefühl der Einsamkeit lockt Menschen auf Facebook, wo sie mehr Zeit verbringen, als nicht einsame Nutzer, so das Ergebnis einer neuen Studie. Hayeon Song, Professorin an der University of Wisconsin-Milwaukee http://uwm.edu , hat das bei der Analyse bereits existierender Analysen festgestellt. Demnach versuchen einsame oder schüchterne Menschen den Mangel an sozialen Fähigkeiten und Netzwerken online zu kompensieren.

Gruppenkontakt relevant

"Wir Menschen sind soziale Wesen, wir brauchen den Kontakt zur Gruppe - diese muss nicht groß sein, aber sie muss vorhanden sein", erklärt Psychologe und Psychotherapeut Dominik Rosenauer http://dominikrosenauer.com im Gespräch mit pressetext. "Facebook bietet die Möglichkeit, Bekanntschaften zu halten, neue zu knüpfen oder auch alte Bekannte wiederzufinden."

Schon seit Jahren versuchen Forscher die Frage zu beantworten, ob die Internetnutzung Menschen vereinsamen lässt oder einsame Menschen das Internet vermehrt nutzen. Die Studie von Song und ihrem Team bestätigt Letzteres: Je einsamer sich die User fühlen, desto intensiver nutzen sie Facebook. Das Social Network ist nicht schuld an der Einsamkeit - aber es hilft auch nicht dabei, diese zu reduzieren, auch wenn sich Menschen dadurch besser vernetzt fühlen.

Chats an sich nicht schlechter

"Das Internet bietet eine Art von Kommunikation - es ist einfach eine andere Form von Kommunikation, aber keine schlechtere, als zum Beispiel ein persönliches Gespräch zu führen. Genauso wie WhatsApp oder Telefonieren keine schlechteren Kommunikationsmittel sind", erläutert Rosenauer.

Er betont aber auch die positiven Seiten der Online-Kommunikation für schüchterne Nutzer: "Ich biete selbst ein Trockentraining im Chatroom für meine Klienten an. Sie können sich dort online begegnen und ausprobieren, wie andere auf ihr Verhalten reagieren. Das lässt Menschen die Scheu vor 'echten' Interaktionen verlieren."


Lebensrechtler-Demo am 14. November in Stuttgart

Wo: Vor dem Stuttgarter Rathaus
Wann: Am 14. November 2014 um 16:30 bis max. 19:00

In Stuttgart formiert sich Widerstand gegen eine neue Abtreibungsklinik. Sie wird von dem Arzt Friedrich Stapf eingerichtet, der nach eigenen Angaben in seiner bisherigen Praxis jährlich mehr als 2000 Abtreibungen vornimmt. Sein bisheriger Mietvertrag endet Anfang Januar. Nach längerer Suche nach einem Ersatz ist er im Stuttgarter Norden fündig geworden. Es handelt sich um das  sogenannte „Maybach-Center“.
 

Um dort eine neue Abtreibungsklinik einrichten zu können, muss das anvisierte Gebäude, das Stapf mieten will, von einem Ausschuß des Stuttgarter Stadtrates umgewidmet werden zu einer neuen Nutzung.
 

Dagegen haben sich bisher nur drei AfD-Stadträte von Stuttgart ausgesprochen.

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) Landesverband Baden-Württemberg und der Pforzheimer Kreis (informeller Zusammenschluß von AfD-Christen) rufen deshalb zu einer Demonstration auf:

"Unser Ziel ist, daß der Stadtrat das Gebäude nicht umwidmet. Der Stadtrat möge nicht bagatellisieren,dass hier Deutschlands größter Abtreiber einziehen will, der allein in München schon an die 100.000 ungeborene Babys in seiner dortigen Praxis auf dem Gewissen hat.

Wir wollen, daß Frauen in Not wirksame Hilfe zukommt, die nicht in einer Tötung ihrer Kinder bestehen kann.

Eine Demonstration findet statt am 14.11. ab 16.30 bis etwa höchstens 19.00 Uhr in Stuttgart vor dem Rathaus.

Voraussichtliche Redner:
- Dr. Friederike Hoffmann-Klein, Bundesvorstand der CDL
- Martina Kempf, Sachbuchautorin zum Lebensrecht
- Stadträte von Stuttgart, die sich gegen die Klinik aussprechen

Britisches Parlament für Verbot von Abtreibung wegen Geschlecht

(KAP) Das Unterhaus des britischen Parlaments hat am Dienstag mit großer Mehrheit für ein Verbot von geschlechtsbedingten Abtreibungen gestimmt. Wie die Zeitung "Daily Telegraph" berichtet, stimmten die Abgeordneten in erster Lesung mit 181 gegen eine Stimme für ein entsprechendes Gesetz.

Die Initiative geht auf die konservative Abgeordnete Fiona Bruce zurück. Sie betonte, es gehe dabei nicht um eine Änderung des Abtreibungsgesetzes von 1967, sondern um eine genauere Differenzierung dessen.

Eine zweite Lesung ist für Jänner vorgesehen. Wegen der Wahlen im Frühjahr wird die Gesetzreform Beobachtern zufolge vorher nicht in Kraft treten können. Bei entsprechend hoher Unterstützung könnte sie jedoch nach den Wahlen erneut ins Parlament eingebracht werden.

Im Oktober 2013 hatte die Staatsanwaltschaft von England und Wales geschlechtsbedingte Abtreibungen in einem Gutachten für legal erklärt. Hintergrund war der Fall zweier Ärzte, die in britischen Kliniken geschlechtsbedingte Abtreibungen durchgeführt hatten. Der Leiter der Behörde, Keir Starmer, befand, das aktuelle Gesetz verbiete nicht "explizit" Föten aufgrund des "falschen" Geschlechts abzutreiben. Somit wurden die betreffenden Ärzte nicht strafrechtlich verfolgt.

Die katholische Bischofskonferenz von England und Wales forderte daraufhin eine Präzisierung des Gesetzes im Sinne eines umfassenden Lebensschutzes. Die Lobbyorganisation "Christian Legal Centre" reagierte empört auf Starmers Gutachten. Sie sprach von einem für die meisten Engländer "abscheulichen" Fehlurteil.


Dienstag, 4. November 2014

Internetsucht wirkt ähnlich wie Drogensucht

(Gesundheitsstadt Berlin) Im Gehirn von Internetsüchtigen kommt es zu ähnlichen Veränderungen wie bei Drogenabhängigen. Das konnten Forscher nun im CT sichtbar machen. Experten fordern, Internetsucht ernster als bisher zu nehmen.

Neue Techniken bringen auch neue Krankheiten mit sich. Das zeigt auch das Beispiel Internetsucht. Seit einigen Jahren tritt bei immer mehr Menschen ein Verhalten auf, das als "pathologischer Computer- oder Internetgebrauch" bezeichnet wird. Es zeichnet sich durch eine exzessive Computer- und Internetnutzung aus, die bis hin zu einem Abhängigkeitsverhalten reichen kann. Besonders häufig kommt dabei die Online-Computerspielsucht vor, also die Abhängigkeit von Spielen, die im Internet angeboten werden und dort auch gespielt werden. Aktuelle internationale Studien stufen je nach Definition zwischen 1,6 und 8,2 Prozent der Internetnutzer als "abhängig" ein. Die meisten Betroffenen sind Jugendliche oder junge Erwachsene.

Da immer noch umstritten ist, ab wann wirklich von einer "Internetsucht" zu sprechen ist, befassen sich verschiedene Studien mit dem Thema. Nun hat eine Untersuchung chinesischer Forscher bestätigt, dass übermäßiges Internet-Spielen zu Kontrollverlust und zwanghaftem Verhalten führen kann und dass die neuronalen Veränderungen dabei mit denen von Drogensüchtigen vergleichbar sind.
Verminderte Aktivität im präfrontalen Cortex

Die Forscher untersuchten die Probanden mit einer PET (Positronen-Emissions-Tomographie). Vor einer PET wird den Probanden eine schwach radioaktive Substanz, ein Tracer, in die Blutbahn gespritzt. Der Tracer gelangt dann ins Gehirn, wo er sich an bestimmte Strukturen heftet. So können Veränderungen im Aufbau und in der Aktivität des Gehirns sichtbar gemacht werden.

Die Forscher beobachteten mit Hilfe der PET die Hirnaktivität von 26 jungen Erwachsenen beim Internet-Spielen. Ein Teil der Probanden galt als internetabhängig, der andere Teil nicht. Bei beiden Versuchsgruppen beobachteten die Forscher eine zu erwartende gesteigerte Aktivität in dem Bereich des Gehirns, der die visuellen Reize des Videospiels verarbeitet. Gleichzeitig ist es bei den Internet-Abhängigen jedoch zu einer verminderten Aktivität im Temporallappen und im präfrontalen Cortex gekommen. Letzterer ist für die Steuerung vernünftiger Handlungen zuständig. Störungen in diesem Bereich seien typisch für ein Suchtverhalten, wie es auch bei Drogenabhängigen gefunden werde, so die Studienautoren.
Internetsucht ernst nehmen

Zudem konnten die Forscher feststellen, dass bei den Internetsüchtigen die Zahl der Andockstellen für den Botenstoff Dopamin vermindert war. Diese Kombination aus Dopamin-Rezeptormangel und verminderter Hirnaktivität in den präfrontalen Entscheidungszentren ist ein typisches Merkmal der Drogensucht; es lässt sich auch beispielsweise bei Methamphetamin-Süchtigen nachweisen. Das lässt darauf schließen, dass die neuronalen Mechanismen bei Drogensucht und Internetabhängigkeit ähnlich sind. Zwar handelt es sich bei der aktuellen Forschungsarbeit nur um eine kleine Studie, doch sie bestätigt Ergebnisse, die auch andere Untersuchungen ergeben haben.

Die Einschätzung, ab wann eine Internetsucht vorliegt, ist auch deshalb so schwierig, weil die reine Nutzungszeit kein belastbares Kriterium ist. Es müssen noch andere Faktoren hinzukommen, um von einer Sucht zu sprechen. Dazu gehört, dass das Spielen derart exzessiv betrieben wird, dass andere Anforderungen des täglichen, sozialen und beruflichen Lebens vernachlässigt werden. Zudem müssen die Betroffenen unfähig sein, trotz Einsicht in die Schädlichkeit ihres Tuns die Internetnutzung zu begrenzen. Einige Experten fordern schon länger, exzessive Internetabhängigkeit als Erkrankung genauso ernst zu nehmen wie beispielsweise Glücksspielsucht oder Drogensucht.