Dienstag, 30. September 2014

SPD-Politiker sinnieren über Freigabe von Cannabis

Mathias von Gersdorff

Wohl um den Grünen das Thema zu entreißen, beginnen manche SPD-Politiker über eine Novellierung des Betäubungsmittelgesetz, insbesondere über die Freigabe von Cannabis, nachzudenken.

Vorreiter ist die Frankfurter SPD. Das Drogenproblem ist in der Stadt am Main seit Jahrzehnten besonders groß. Die Szenen, die sich in der Taunusanlage abspielten, also mitten im Bankenviertel, waren bundesweit bekannt. Schließlich reagierte die Stadt Ende der 1990er Jahre mit dem „Frankfurter Weg“. Es wurden sogenannte Fixerstuben eingerichtet, in denen unter hygienischen Bedingungen Heroin oder das Ersatzmittel Methadon verabreicht wurde. Dadurch sollte die Zahl der Drogentoten reduziert und der Konsum aus der Illegalität herausgeholt werden. In Wahrheit resignierte die Politik gegenüber dem zugespitzten Drogenproblem.

Ähnlich argumentiert nun die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD im Frankfurter Stadtverordnetenhaus, Renate Wolter-Brandecker, hinsichtlich der Freigabe von Cannabis. Auf einer von ihrer Partei organisierten Podiumsdiskussion in Frankfurt am 29. September 2014 erklärte sie, Konsum von Cannabis sei zunächst nicht problematisch. Das Ausprobieren gehöre zur Jugendzeit, wie etwa Alkohol. Sie plädiert für die staatliche Ausgabe.
Eigentlich sollte das eine „Expertendiskussion“ sein. De facto war es eine Propagandaveranstaltung für die Freigabe von Cannabis.

Sekundiert wurde Wolter-Brandecker von Heino Stöver, Professor für sozialwissenschaftliche Suchtforschung. Seiner Meinung nach hätte der Staat nicht das Recht, sich in den Rausch der Bürger einzumischen. Eine Mehrheit im Saal quittierte das mit lautstarker Zustimmung. Diese Stimmung ausnutzend, stand die anwesende Frankfurter SPD-Bundestagsabgeordnete Ulli Nissen auf und verkündete voller Pathos, sie träte für die längst fällige Liberalisierung ein.

Der Suchthelfer Ulrich Claussen hatte kaum Chancen, den Zuhörern die Risiken des Konsums zu erläutern.

Und das sind nicht wenige. Inzwischen sind mehr Menschen von Cannabis als von Opiaten abhängig. Der Konsum führt nicht nur zu Herz-Kreislaufproblemen, sondern zu einer Störung der Affektregulierung, was Depressionen und Suizid zur Folge haben kann. Konsumenten von Cannabis haben erhebliche Schwierigkeiten einen Schulabschluss zu bekommen.

Oft wird Cannabis mit Alkohol verglichen. Ein absurder Vergleich, denn Alkohol wird im Gegensatz zu Cannabis von der großen Mehrheit nicht konsumiert, um sich zu berauschen.

Die Grünen zeigen sich erstaunlich hilflos gegenüber den Vorstoß der Sozialdemokraten. Die Grüne Stadtverordnete, Rosemarie Heilig, immerhin Gesundheitsdezernentin, wollte sich nicht zu den Vorschlägen der SPD äußern. Die FAZ spottete: „Wer eine Frankfurter Stadträtin einmal so richtig leiden sehen will, sollte sich mit Rosemarie Heilig verabreden und der Grünen Politikerin eine Frage stellen: „Was bitte halten sie von einer Cannabis-Freigabe?“ Der Stadtverordnete der Grünen Matthias Münz beklagte: „Eine parteipolitische Veranstaltung zu diesem Zeitpunkt zeugt nicht von großer Sachkenntnis, sondern lediglich von dem aktionistischen Versuch, sich das Thema anzueignen“.

Sicherlich trifft das Letztere zu. Im Frühjahr 2016 findet in Hessen die nächste Kommunalwahl statt. Denkbar wäre, dass SPD und Grüne sich nun in Vorschlägen zur Liberalisierung von Drogen zu übertrumpfen versuchen, um die Stimmen der Drogenkonsumenten an sich zu ziehen.

Neue Studie zu Drogenkonsum in Frankfurt

Die aktuelle Drogenstudie der Frankfurter Goethe-Universität hat ergeben, dass Jugendliche im Alter zwischen 15 und 18 Jahren mehr Cannabis rauchen. Aber sie trinken weniger Alkohol und rauchen weniger Zigaretten.

Illegale Drogen wie Kokain, Speed und Ecstasy spielen bei den Schülern eine geringe Rolle. Noch unbeliebter als Heroin ist bei den Jugendlichen Crystal Meth. Auch mit als „Badesalzen“ gehandelten Substanzen berauschender Wirkung experimentierten die Wenigsten.

Nur jeder zwölfte Jugendliche trinkt, nach den vorgestellten Zahlen, mindestens zehn Mal im Monat Alkohol, nicht mal jeder Siebte raucht täglich mehr als fünf Zigaretten. Die 1500 anonym Befragten haben zudem später mit dem Trinken und Rauchen angefangen als ihre Altersgenossen bei der ersten Studie im Jahr 2002. Der Anteil der Befragten, die täglich rauchen, verringerte sich 2013 gegenüber dem Vorjahr von 27 auf 21 Prozent. Der Anteil derer, die im vergangenen Monat Alkohol getrunken hatten, reduzierte sich von 70 auf 62 Prozent.
28 Prozent der für die jüngste Drogentrendstudie befragten Jugendlichen nehmen auch mal einen ganzen Monat keine Drogen. Zehn Prozent leben komplett abstinent.

Einen klareren Anstieg beim Drogenkonsum gibt es nur bei Cannabis. 42 Prozent gaben an, schon einmal gekifft zu haben. Das sind mehr als noch vor einigen Jahren. Drei Prozent der Befragten konsumieren täglich Cannabis, jeder Fünfte einmal im Monat.

Als Gründe für ihren Drogenkonsum gaben weniger Jugendliche als früher „Neugier“ an. Häufiger genannt wurde dagegen der Wunsch, den Alltag zu vergessen und abzuschalten.

Mit Angaben der Frankfurter Rundschau

Baden-Württemberg: Petitionsausschuss diskutiert Stängle-Petition gegen "Bildungsplan 2015"

(Junge Freiheit) Der baden-württembergische Petitionsausschuß wird sich voraussichtlich am 8. Oktober mit dem Protest gegen den Bildungsplanentwurf befassen. Rund 200.000 Bürger haben sich an einer Internet-Petition beteiligt, die Werbung für „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ in den allgemeinbildenden Schulen verhindern soll.

Sie befürchten „eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung“. Nach dem Willen der grün-roten Landesregierung sollen Schüler von der ersten bis zur zwölften Klasse erfahren, daß es neben der Ehe von Mann und Frau andere Formen des Zusammenlebens gibt. Dabei geht es um die Interessen von LSBTTI-Menschen (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle).

Kritiker bleiben mißtrauisch

Bei der Übergabe der von dem Realschullehrer Gabriel Stängle verfaßten Petition Ende Januar hatte die Vorsitzende des Ausschusses, Bea Böhlen (Grüne), angekündigt, den Kritikern noch vor der parlamentarischen Sommerpause eine Rückmeldung zu geben, was aber nicht geschah. Nach der Beratung im Petitionsausschuß werden dem Landtag ein Bericht und eine Beschlußempfehlung vorgelegt.

Unterdessen hat das Kultusministerium die umstrittenen Leitprinzipien des Bildungsplans in sogenannte Leitperspektiven umgewandelt und „Bildung für Toleranz und Akzeptanz von Vielfalt“ als neue Querschnittsaufgabe für alle Fächer benannt.

Allerdings haben sowohl Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) als auch Kultusminister Andreas Stoch (SPD) wiederholt betont, daß sie dem Thema „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ weiterhin einen sehr hohen Stellenwert einräumen. Es könne auch über andere Wege, beispielsweise Fortbildungen und Verordnungen, umgesetzt werden. Deshalb bleiben die Kritiker mißtrauisch. Es bestehe nach wie vor die Gefahr einer Verschleierungstaktik, heißt es auf ihrer Internetseite „bildungsplan2015.de“.

Beschämendes Pop-Konzert in Sydney: Kanye West fordert Rollstuhlfahrer zum Aufstehen auf

Den Beweis, für die Auswüchse von Größenwahn, lieferte gerade US-Rapper Kanye West. Bei einem seiner Konzerte sollte das Publikum aufstehen – darunter auch ein Rollstuhlfahrer. Dass der nicht aufstehen kann, wollte West nicht glauben.

Dem Rapper passte es nicht, dass in Sydney nicht alle seine Fans für ihn aufstehen wollten, also forderte er das Publikum lautstark auf, sich von ihren Plätzen zu erheben und unterbrach sogar seine Show. Dass zwei seiner Zuschauer im Rollstuhl waren, bemerkte der Musiker nicht und brüllte sie an, warum sie noch immer sitzen.

"Ich kann diese Show nicht machen, wenn nicht jeder aufsteht. Sofern ihr keine Behinderung habt und einen speziellen Parkausweis und all den Scheiß, müsst ihr aufstehen", so West zu seinen Fans.

Eine Person im Publikum hob seine Beinprothese in die Luft und durfte sitzenbleiben, berichtet die ‘Daily Mail Australia‘. Eine andere Person wollte, beziehungsweise konnte nicht aufstehen. Dass diese Person jedoch im Rollstuhl saß, wollte West scheinbar nicht wahrhaben und schickte daher einen Ordner nach unten, um sicherzustellen, dass die Person auch wirklich ein Handicap hat. Als die Bestätigung kam, ging das Konzert weiter.


Bewegung vor Schulbeginn tut ADHS-Kindern gut

(Aponet) Lange stillzusitzen und konzentriert zu lernen, ist für viele Grundschüler eine Herausforderung. Bewegung kann beim Stressabbau helfen, die Konzentrationsfähigkeit steigern und die Lernbereitschaft fördern. Einer Studie aus den USA zufolge könnten besonders ADHS-Kinder von einer täglichen Sporteinheit vor der Schule profitieren. 

Mit einer halben Stunde Ausdauertraining vor Schulbeginn verringerten sich Symptome des Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei gefährdeten Kindern, und zwar sowohl in der Schule als auch zu Hause. Dies berichten die Forscher von der Michigan State University und der University of Vermont in der Fachzeitschrift Journal of Abnormal Child Psychology. Damit bestätigt die Arbeit Ergebnisse früherer Studien, nach denen ADHS-Kinder von körperlicher Aktivität profitieren können. Wie Forscher der Michigan State Universität zuvor schon zeigen konnten, fördert eine Runde Bewegung zudem ganz allgemein die Gehirnfunktionen sowie die Rechen- und Lesefähigkeiten von Grundschülern.

Die Wissenschaftler hatten hierfür rund 200 Grundschulkinder über einen Zeitraum von zwölf Wochen beobachtet. Ihr Ziel war es herauszufinden, wie sich eine halbe Stunde Bewegung vor Unterrichtsbeginn im Vergleich zu einer gleich langen Einheit, bei der die Schüler etwas im Klassenraum sitzend taten, auf die Kinder auswirkte. Ihr spezielles Interesse galt dabei Kindern mit einem erhöhten Risiko für eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). So richteten die Forscher ihr Augenmerk insbesondere auf Anzeichen der Erkrankung, wie Unaufmerksamkeit, Stimmungsschwankungen sowie Probleme, mit anderen Kindern klarzukommen. Obwohl noch längst nicht alle Fragen beantwortet seien, liefere ihre Studie Schulen einen weiteren guten Grund, Bewegung gezielt in den Schulalltag zu integrieren, so die Forscher.

DEMO FÜR ALLE in Stuttgart am 19. Oktober 2014, 14:00 Uhr



DEMO FÜR ALLE - "Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder!"
am Sonntag, 19. Oktober 2014
in Stuttgart, Schillerplatz
um 14 Uhr

 Bündnispartner:
    
Agens e.V. – www.agens.de
    Bündnis Rettet die Familie e.V. – www.rettet-die-familie.de
    CDL Baden-Württemberg – www.cdl-bw.de
    DVCK – Aktion Kinder in Gefahr – www.aktion-kig.de
    Eltern bestimmen selbst – Echte Wahlfreiheit durch Erziehungsgehalt e.V. – www.eltern-bestimmen-selbst.de
    Evangelischer Arbeitskreis der CDU-Kreisverbände Heilbronn, Karlsruhe-Land, Mannheim und Rems-Murr
    Familiennetzwerk e.V. – www.familie-ist-zukunft.de
    Frau2000plus e.V. – www.frau2000plus.net
    Forum deutscher Katholiken – www.forum-deutscher-katholiken.de
    Forum Familiengerechtigkeit – www.familiengerechtigkeit-rv.de
    Gabriele Kuby – www.Gabriele-Kuby.de
    Initiative Familienschutz – www.familien-schutz.de
    Initiative Schützt unsere Kinder – www.zukunft-familie.org
    Kirche in Not Deutschland – www.kirche-in-not.de
    Monopol Familie – www.facebook.com/MonopolFamilie
    Starke Mütter e.V. – www.starke-muetter.com
    Stiftung Familienwerte – www.stiftung-familienwerte.de
    Verantwortung für Familie e.V. – www.vfa-ev.de
    Verband für Familienarbeit e.V. – www.familienarbeit-heute.de
 

Internet: Jeder siebte Jugendliche ist schon gemobbt worden

(Datensicherheit.de) Jeder siebte Jugendliche (14 Prozent) im Alter von 10 bis 18 Jahren ist im Internet gemobbt worden. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM hervor. In absoluten Zahlen entspricht das rund einer Million Fälle. „Mobbing im Internet ist unter Jugendlichen ein verbreitetes Phänomen. 

Die Folgen können dramatisch sein und bis zum Suizid reichen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. In den unterschiedlichen Altersgruppen variieren die Werte laut Umfrage leicht: Unter den 10- bis 12-Jährigen sind bereits 9 Prozent Opfer von Cybermobbing oder Beleidigungen geworden. Unter den 13- bis 15-Jährigen sind es 16 Prozent und unter den 16- bis 18-Jährigen 15 Prozent. Mädchen sind mit einem Anteil von 15 Prozent etwas häufiger betroffen als Jungen mit 13 Prozent.

Im Zusammenhang mit Mobbing im Internet machen die Jugendlichen weitere unangenehme Erfahrungen. So geben 10 Prozent der Jugendlichen von 10 bis 18 Jahren an, dass über sie im Internet Lügen verbreitet worden sind. Bei den 16- bis 18-Jährigen liegt der Anteil sogar bei 16 Prozent. 4 Prozent der 10- bis 18-Jährigen sagen, dass jemand peinliche Fotos von ihnen im Internet veröffentlicht hat (16 bis 18 Jahre: 9 Prozent). 


Das Spektrum der Gehässigkeiten im Web reicht von subtilen Formen wie dem Ausschluss aus bestimmten Chat-Gruppen bis zur Gründung so genannter Hass-Webseiten, die nur dem Ziel dienen, eine bestimmte Person zu beleidigen oder schlecht zu machen. Rohleder: „Im Gegensatz zu Hänseleien in der Schule können sich die Betroffenen dem Cybermobbing kaum entziehen. Die Angriffe verfolgen sie über Smartphone und Computer an fast jeden Ort.“

Donnerstag, 25. September 2014

Neue Studie zu Cannabis-Konsum: Schlechte Chancen für einen Schulabschluss

Man kann von Cannabis abhängig werden. Es gibt in Deutschland etwa 2,5 Millionen Konsumenten. Wegen einer Cannabis-Abhängigkeit sind bundesweit etwa 30.000 Menschen in Behandlung. Würde man eine Dunkelziffer mit einrechnen, könnte man von etwa 100.000 abhängigen sprechen. In der internationalen Fachliteratur wird zum Teil von höheren Suchtraten ausgegangen. Bis zu zehn Prozent der Konsumenten werden demnach abhängig von Cannabis.

Über das Ergebnis einer Studie aus Australien und Neuseeland über die langfristigen Folgen von Cannabis-Konsum berichtet Spiegel online: Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren, die täglich Cannabis konsumieren, schaffen deutlich seltener einen Hochschul-Abschluss: Ihre Chance ist 60 Prozent niedriger als die von Jugendlichen, die nicht kiffen.
Das Risiko, andere Drogen zu nehmen, ist hingegen bei Jugendlichen, die täglich kiffen, achtmal so groß, die Gefahr eines Suizidversuches siebenmal so groß wie bei Nicht-Konsumenten.

Die Forscher überprüften ob es einen Zusammenhang zwischen dem Cannabis-Konsum in der Jugend und sieben zuvor definierten Punkten gab: dem High-School-Abschluss, dem akademischen Grad, einer Cannabis-Abhängigkeit, dem Konsum anderer Drogen, Suizid-Versuchen, Depressionen und dem Empfang von Sozialhilfe.

Ebenso die Umstände, wie etwa der sozioökonomische Status der Familie, psychiatrische Erkrankungen oder der Wohnort diese Endpunkte verzerren können, berücksichtigten die Wissenschaftler bei ihren Analysen außerdem 53 verschiedene mögliche Einflussfaktoren. Es zeigte sich, dass der Cannabis-Konsum lediglich auf die Häufigkeit von Depressionen und die Abhängigkeit von Sozialhilfe keinen Einfluss zu haben scheint. Der Zusammenhang mit den anderen Faktoren sei jedoch eindeutig.

In Deutschland konsumierten 1,3 Prozent der Jugendlichen zwischen 12- und 17-Jahren im Jahr 2012 regelmäßig Cannabis, das heißt, sie hatten die Droge innerhalb von zwölf Monaten mehr als zehnmal genommen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die 2014 vorgestellt wurde. 5,6 Prozent hatten mindestens einmal innerhalb eines Jahres Cannabis genommen. Jungen konsumierten der Umfrage zufolge deutlich häufiger als Mädchen. Bei den 18- bis 25-Jährigen kifften fast vier Prozent regelmäßig.

Es sind vor allem die jungen Konsumenten, die Eltern, Lehrern, Ärzten und den Verantwortlichen in der Politik Sorgen bereiten. Die aktuelle Analyse bescheinigt diese Angst. "Das Gehirn von Jugendlichen ist verletzlich und anfällig für die Effekte von Cannabis", schreiben die Autoren. "Unsere Resultate deuten darauf hin, dass Cannabis-Konsum bei Jugendlichen mit einem erhöhten Risiko einer nachteiligen Entwicklung verbunden ist."

CDU/CSU gegen Aufweichung des Inzest-Verbots – Kritik am Dt. Ethikrat

Kinder brauchen Schutz für eine ungestörte Entwicklung

(PM CDU/Christliches Forum) Der Deutsche Ethikrat hat sich heute mehrheitlich für eine weitgehende Straflosigkeit von inzestuösen Handlungen zwischen Geschwistern ausgesprochen, deren strafrechtliche Verfolgung in § 173 StGB geregelt ist.

Hierzu erklärt die rechtspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Elisabeth Winkelmeier-Becker:

“Die Abschaffung des § 173 StGB, der den Beischlaf unter Verwandten als strafrechtliches Vergehen einordnet, bzw. die Abschaffung der Strafbarkeit des Inzests unter Geschwistern wäre ein falsches Signal.

Der Wegfall der Strafandrohung gegenüber inzestuösen Handlungen innerhalb von Familien würde dem Schutz der unbeeinträchtigten Entwicklung von Kindern in ihren Familien zuwider laufen. 

Die Diskussion darf nicht nur die Fälle erwachsener Verwandter in den Blick nehmen, die außerhalb familiärer Strukturen beiderseits freiwillig und selbstbestimmt zueinander gefunden haben; hier bieten die Ausgestaltung als bloßes Vergehen und die Praxis der Strafverfolgung hinreichende Möglichkeiten zu einem angemessenem Vorgehen.

Es geht zu allererst um den Schutz heranwachsender Kinder und Jugendlicher, die in ihrem familiären Umfeld möglichen Übergriffen anderer, in ihrer Persönlichkeit bzw. ihrem Status innerhalb des familiären Gefüges überlegenen Familienmitgliedern nicht mit dem notwendigen Selbstbewusstsein entgegentreten können.

Fast immer geht Inzest mit der Abhängigkeit eines Partners und äußerst schwierigen Familienverhältnissen einher.

Wir begrüßen deshalb besonders, dass sich mehrere Mitglied des Deutschen Ethikrates in einem Sondervotum u.a. auch aus den genannten Gründen gegen eine die Strafbarkeit einschränkende Änderung des § 173 StGB ausgesprochen hat.”

Hintergrund:
Anlass für die Befassung des Deutschen Ethikrates ist eine Entscheidung des  Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte vom 12.4.2012, mit der die Beschwerde eines Mannes aus Leipzig, der mit seiner Schwester vier Kinder gezeugt hatte, gegen das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26.2.2008 zur Strafbarkeit des Geschwisterinzests zurückgewiesen wurde.

Ethik-Rat: Inzest-Verbot aufheben

(Junge Freiheit) Der deutsche Ethikrat hat sich für eine Legalisierung des einvernehmlichen Geschlechtsverkehrs zwischen Geschwistern ausgesprochen. „Die Mehrheit des Deutschen Ethikrates ist der Auffassung, daß das Strafrecht nicht das geeignete Mittel ist, ein gesellschaftliches Tabu zu bewahren“, heißt es in einer Stellungnahme des Gremiums.

Das Strafrecht habe nicht die Aufgabe, „für den Geschlechtsverkehr mündiger Bürger moralische Standards oder Grenzen durchzusetzen, sondern den Einzelnen vor Schädigungen und groben Belästigungen und die Sozialordnung der Gemeinschaft vor Störungen zu schützen“.

CDU kritisiert den Vorstoß

Im Falle einvernehmlichen Inzests unter volljährigen Geschwistern könne weder die Befürchtung negativer Folgen für die Familie noch die Möglichkeit der Geburt von Kindern aus solchen Inzestbeziehungen ein strafrechtliches Verbot rechtfertigen. „Dies gilt auch bei einvernehmlichem Inzest, wenn einer der Partner noch unter 18 Jahren alt ist.“

Kritik an dem Vorstoß kam von der Union. „Der Wegfall der Strafandrohung gegenüber inzestuösen Handlungen innerhalb von Familien würde dem Schutz der unbeeinträchtigten Entwicklung von Kindern in ihren Familien zuwider laufen“, sagte die rechtspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, Elisabeth Winkelmeier-Becker.

Fast immer gehe Inzest mit der Abhängigkeit eines Partners und äußerst schwierigen Familienverhältnissen einher, gab die CDU-Politikerin zu bedenken. Mehrere Mitglieder des Ethikrates hatten in einem Sondervotum für die Beibehaltung der Strafbarkeit plädiert. Das Gremium versteht sich als unabhängiger Sachverständigenrat. Die 26 Mitglieder werden von Bundestag und Bundesrat vorgeschlagen und vom Bundespräsidenten ernannt.

Dienstag, 23. September 2014

Studie: Studentinnen beschäftigen sich 10 Stunden mit dem Smartphone jeden Tag

Dass sich junge Menschen gern mit ihren Smartphones beschäftigen, dürfte wenig überraschen. Wie exzessiv die tägliche Nutzung tatsächlich ist, hat jedoch selbst die Forscher erstaunt, die dazu eine Studie durchgeführt hatten.

Sage und schreibe zehn Stunden pro Tag beschäftigen sich US-amerikanische Studentinnen durchschnittlich mit ihren Smartphones. Das ergab die Umfrage eines spanisch-US-amerikanischen Forscherteams, an der 164 College-Studenten in den USA teilgenommen hatten. Die männlichen Studenten kamen immerhin auf acht Stunden Handynutzung täglich. Zu den Hauptaktivitäten mit dem Handy zählten das Schreiben von Textnachrichten, mit durchschnittlich rund eineinhalb Stunden pro Tag, das Verschicken von Mails mit fast 50 Minuten und die Kontrolle von Facebook-Einträgen mit knapp 40 Minuten täglich. Junge Männer verschickten zwar die gleiche Anzahl von E-Mails, hielten sich damit aber weniger lange auf als Frauen. Nicht das Surfen im Internet oder Spiele zeigten das größte Suchtpotenzial, sondern soziale Netzwerke wie Instagram oder Pinterest, bei denen Bilder, Fotos oder Videos verbreitet werden. Dies berichten die Forscher um James Roberts von der Baylor Universität in der Fachzeitschrift Journal of Behavioral Addictions. 

Auf dem Prüfstand waren insgesamt 24-Handy-Aktivitäten, darunter Telefonieren, das Verfassen von Textnachrichten, das Lesen von Büchern oder Nachrichten, Musikhören, die Teilnahme an verschiedenen sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter, das Ein- oder Verkaufen auf bestimmten Plattformen und vieles mehr. Darüber hinaus sollten die Studienteilnehmer unter anderem zu Aussagen Stellung nehmen, wie "ich werde unruhig, wenn ich mein Handy nicht sehen kann" oder "ich glaube, dass ich immer mehr Zeit mit meinem Handy verbringe".

Eine exzessive, wenn nicht gar zwanghafte Handy-Nutzung könnte die Lernleistung von Schülern und Studenten negativ beeinflussen, glauben die Forscher. Sie könnten einen Fluchtmechanismus vom Klassenraum darstellen und Konflikte mit Lehrenden und Familie begünstigen. Bei Aktivitäten, die zur häufigen Handy-Nutzung verführen, wandle sich das Mobiltelefon von einem hilfreichen Instrument zu einem, das das eigene Wohlbefinden sowie das von anderen beeinträchtigen könne, so die Wissenschaftler.

Sexting und Pornografie: Immer mehr Jugendliche zeigen sich freizügig im Netz

Immer mehr Jugendliche verschicken via Handy oder Computer sehr freizügige Fotos von sich. Sexy sein, um jeden Preis, das ist ein neuer Trend, für den es sogar schon einen Fachbegriff gibt: "Sexting"(Wort aus “Sex“ und “Texting“).

Schnell sind mit der Handy-Kamera Fotos in sexy Posen und spärlichen Klamotten gemacht. Genauso schnell sind die Bilder verbreitet – per Facebook, Twitter oder WhatsApp. Von dort aus kann das Foto ungeahnte Wege gehen. Die Teenager verschicken die erotischen Bilder und Videos von sich an jemand anderen, häufig an ihre Freundin oder Freund. Allerdings bleiben die intimen Fotos oft nicht in den Smartphones der Verliebten, sondern gelangen auch an andere Jugendliche – wie bei einem Kettenbrief. Der ursprüngliche Absender kann nicht mehr kontrollieren, wer die Bilder sieht oder wo sie eingestellt werden.

Der Hang zum Narzissmus ist groß. Viele wollen beim Schaulaufen im Netz dabei sein. Vorbilder gibt es millionenfach zu sehen. Die Fotos ihrer Lieblingsstars genügen: Rihanna, Miley Cyrus, Justin Bieber, und andere junge Idole machen vor, wie es geht und zeigen sich, in jeder nur erdenklichen Pose, freizügig oder nackt. Dafür werden sie dann auch noch mit Preisen und Auszeichnungen öffentlich geehrt…

Erpressung kann eine der Folgen sein

Was als intimer Liebesbeweis begann, endet für die betroffenen Teenager manchmal in öffentlicher Bloßstellung mit fatalen Folgen. „Im schlimmsten Fall werden die Jugendlichen in der Schule gemobbt. Manchmal kann es auch zu Erpressungen kommen, nach dem Motto: Wenn du nicht machst, was ich will, gelangen die Bilder an noch mehr Leute“.

Cybermobbing hat inzwischen mehrere Jugendliche in den Selbstmord getrieben. Doch nicht nur Spott und Schadenfreude sind Risiken für die jungen Menschen. Europaweit steigen die Kinderporno-Anzeigen gegen Minderjährige. In Deutschland hat das Bundeskriminalamt für 2013 in der Kriminalstatistik 4.144 Straftaten im Zusammenhang mit “Besitz und Verschaffung von Kinderpornografie“ registriert. Es sind 27,9 Prozent mehr als im Jahr davor und der höchste Wert seit fünf Jahren. Dazu kommen 2.471 Fälle der “Verbreitung von Kinderpornografie“.

Nicht zuletzt lockt Bildmaterial von Kindern und Jugendlichen Pädophile an. Sie wissen genau wie sich ihre Opfer medial verhalten und nutzen Messenger Apps aus um Bilder zu präsentieren und auszutauschen. Anonyme Chats wie zum Beispiel die KiK App macht es den Tätern leicht unerkannt zu bleiben. Von der scheinbar harmlosen Internet Bekanntschaft können Aufforderungen nach erotischen Bildmaterial und Erpressungsversuche folgen.

Was kann man dagegen tun?

„Wird ein erotisches Bild zum Beispiel unerlaubt auf Facebook hochgeladen, sollte man schnell handeln, bevor es kopiert oder noch stärker verbreitet wird“, sagt die Berliner Rechtsanwältin Friederike Lemme von der Arbeitsgemeinschaft Informationstechnologie im Deutschen Anwaltsverein (DAV). Lemme zu Folge haben Betroffene Unterlassungsansprüche gegen diejenigen, die solche Fotos unerlaubt zum Beispiel in sozialen Netzwerken einstellen.

Mit Informationen aus GMX

Steigende Internetsucht bei Jugendlichen/Vier von Zehn Jugendlichen surfen unbegrenzt im Internet

Eine Gefahr für jeden achten Jugendlichen: Surfen ohne Limit. Wie aus einer neuen Studie des Forschungsinstituts Forsa hervorgeht, weisen 13 Prozent aller Minderjährigen zwischen 12 und 17 Jahren Anzeichen von Online-Abhängigkeit auf.

Für die Umfrage hat Forsa im Juli rund 1000 Eltern von 12- bis 17-Jährigen zu deren Mediennutzung befragt.

Vier von zehn Jugendlichen surfen laut Studie allerdings ohne Zeitlimit im Netz. Fast 30 Prozent der Eltern gaben an, nicht mit ihren Kindern darüber gesprochen zu haben, welche Inhalte sie sich ansehen dürften.

Ob jemand tatsächlich schon abhängig ist, bemessen Experten nicht anhand der Stunden, die der Betroffene im Internet verbringt, sondern daran, ob bereits negative Folgen durch den exzessiven Medienkonsum eingetreten sind. Süchtige vernachlässigen oft ihre Körperpflege, die Ernährung und ihre Gesundheit. Manchmal sogar bis zu lebensbedrohlichen Zuständen. Sie haben Probleme mit der Gesundheit, leiden unter Kopf- und Rückenschmerzen, haben Probleme in der Familie, in der Partnerschaft, in der Freizeit. Sie werden schlecht in der Schule oder an ihrem Arbeitsplatz. Viele verlieren ihren Job, verwahrlosen, isolieren sich. Sie versinken in der Sucht nach der Computerwelt wie andere nach Alkohol oder Drogen. Und sie werden genauso aggressiv, wenn sie keinen neuen Stoff bekommen.

Gerade einmal 30 Prozent der Jungen und nur ein Fünftel der Mädchen bewegten sich eine Stunde oder länger am Tag.

Prävention beginnt im Kinderzimmer

Der Kinder- und Jugendpsychiater Christoph Möller hat täglich mit internetabhängigen Jugendlichen zu tun. Er ist Chefarzt im Kinder- und Jugendkrankenhaus "Auf der Bult" in Hannover. Die Prävention müsste nach Möllers Überzeugung frühzeitig in den Familien beginnen. Der Mediziner sieht keinen Sinn darin, Vorschulkinder und Grundschüler an Computer heranzulassen. "Medienkompetenz beginnt mit Medienabstinenz. Kinderzimmer gehören komplett bildschirmmedienfrei", betont er. Je länger Jungen und Mädchen vor der Flimmerkiste sitzen, desto schlechter seien ihre Schulleistungen.

Mit Angaben aus Wirtschaftsblatts (Österreich)

Die Gewerkschaft der Polizei lehnt Freigabe von Cannabis ab

Die Forderung nach einer Entkriminalisierung von Cannabis sieht die GdP (Gewerkschaft der Polizei) mit Skepsis. Als Berufsverband der Polizisten, die tagtäglich auf der Straße mit den Problemen des Drogenkonsums und der damit verbundenen Drogenkriminalität zu tun haben, setzt sich die GdP zwar für eine Versachlichung der geführten Diskusionen ein, ist aber klar gegen eine Freigabe von Cannabis. 

„Anstatt sich Gedanken um eine Legalisierung zu machen, sollte es ein Hauptanliegen der Politik sein, die Drogenprävention zu verbessern“, sagt GdP-Pressesprecher Rüdiger Holecek.

Kritiker der Legalisierung befürchten, dass liberalere Regeln zum Umgang mit Cannabis auch Konsequenzen für die Ausbreitung anderer Drogen hätten. Sie meinen, Cannabisprodukte seien zwar weiche Drogen, gelten aber als Einstieg für härtere Sachen. 


Keine der neueren Studien hätte Cannabisprodukten wie Haschisch oder Marihuana eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausgestellt. Im Gegenteil: Die Experten sind sich einig, dass Dauerkonsum zu ernsthaften körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen führen könne. Tatsächlich haben Marihuana und Haschisch heute nichts mehr mit der ehemaligen Ökodroge der sechziger und siebziger Jahre zu tun. Moderne Cannabisprodukte werden mittlerweile mit High-Tech-Methoden angebaut. Das professionelle Vorgehen der Produzenten verändert die Eigenschaften der Pflanze. Betrug der Anteil von THC (Tetrahydrocannabinol) in einem Gramm Hasch 1970 etwa ein bis drei Prozent, liegt der Anteil, heute bei etwa 12 bis 16 Prozent. Michaela Heyer vom LKA (Landeskriminalamt) sagte zu diesem Thema: "Der THC-Gehalt wird durch die optimierten Innenraum-Anlagen hochgetrieben. Deshalb sehen unsere Experten die Pflanzen nicht mehr als weiche Droge."

Auch Suchtexperten warnen vor den Cannabis-Wirkstoffen. Durch den Konsum könnten geistige Abwesenheit, Depressionen oder sogar Psychosen entstehen. Besonders Jugendliche seien stark gefährdet, wenn sie früh mit dem Konsum beginnen würden.

Mit einer Freigabe sieht Holecek massive Probleme auf die Gesellschaft zukommen. Folgerichtig befürchtet er eine Zunahme der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss und weiterhin würden mehr Menschen Haschisch rauchen. „In jedem Fall ist mit einer Steigerung des Rauschgiftkonsums zu rechnen – mit allen gesundheitlichen und sozialen Folgen“.

Mit Angaben des VDP

Medien prägen massiv die Freizeit der Deutschen

Am 29.08.2014 wurde in Berlin, die seit 1993 regelmäßig durchgeführte Studie „Freizeit-Monitor 2013“, vorgestellt. Für diese Studie wurden 3000 Personen ab 14 Jahren zu ihrem Freizeitverhalten, den Freizeitaktivitäten und der tatsächlichen freien Zeit pro Tag befragt.

Im Durchschnitt haben die Deutschen Drei Stunden und 56 Minuten Freizeit pro Tag - bei Familien sind es weniger als drei Stunden, Ruheständler haben über fünf Stunden zur freien Verfügung. Diese Zeit verbringen 97 Prozent (mindestens einmal pro Woche) mit Fernsehen – zwei Drittel sogar täglich. Somit bleibt das Fernsehen die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Deutschen. Nur bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen hat sich das Internet an die Spitze gesetzt. Auf dem zweiten und dritten Rang der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen folgen in diesem Jahr Radiohören (90 Prozent) und von zu Hause aus Telefonieren (87 Prozent). Insgesamt prägen Medien die Freizeit der Deutschen.

Die häufigsten Freizeitbeschäftigungen haben bei Menschen unter 30 Jahren mit Medien zu tun – Internet, Social Media und Musik hören. "Internet, E-Mail und Computer sind im Zehn-Jahres-Vergleich auch insgesamt die eindeutigen Gewinner. Die meisten bleiben am Feierabend zu Hause, lassen sich unterhalten oder berieseln, ruhen sich aus oder pflegen Kontakte am Telefon und online. Außerhäusliche Aktivitäten finden deutlich seltener statt“, sagte Studienleiter Ulrich Reinhardt.


Bei Jüngeren wie Älteren gilt, dass sie kaum noch Freizeit außer Haus verbringen. Immerhin 71 Prozent gehen mindestens einmal im Monat spazieren, gut die Hälfte unternimmt etwas mit Freunden, fährt Rad oder treibt Sport. Die junge Generation nutzt den PC viermal, das Internet sogar fünfmal häufiger als die ältere Generation. Im Gegensatz dazu unternehmen die Älteren doppelt so oft einen Spaziergang oder plaudern mit den Nachbarn.

Im Jahresvergleich zeigt sich, dass regenerative Aktivitäten schon heute öfter ausgeübt werden als noch vor wenigen Jahren. Dagegen hat sich der Kontakt zu den Mitmenschen nur online bzw. am Telefon erhöht. Gleichzeitig aber erkennen viele Deutsche auch, dass der virtuelle Kontakt eher eine Ergänzung statt eine Alternative zum persönlichen Treffen ist.

Quelle: Stiftung für Zukunftsfragen

Bildgalerie des "Marsch für das Leben" am 20. September 2014 in Berlin

Niedriges Durchschnittsalter der Teilnehmer

5000 Teilnehmer


Gespräche am Rand dr Marsches


Der Marsch war unübersehbar

Viele junge Menschen sind für die Ungeborenen



Linksradikale Femilistinnen




Massiver Polizeinsatz machte den Marsch überhaupt möglich

Linksradikale Störer mischten sich unter den Teilnehmern




Sämtliche Fotos von Anette Schultner