Dienstag, 28. Oktober 2014

CDU-Nordwürttemberg gegen "Gender"

(idea) – Die „Gender-Ideologie“ bekommt politischen Gegenwind. Sie besagt, dass jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen kann, als Mann oder Frau zu leben. Die Fixierung auf soziale Rollen, etwa als Mutter und Hausfrau, sei auf die Erziehung zurückzuführen und müsse überwunden werden. Die Ideologie hat bei Feministinnen sowie in Politik und Kirche viele Anhänger. Beispielsweise richtete die EKD in Hannover ein Zentrum für Genderfragen ein. 

Gegen diese Gleichmacherei wendet sich jetzt eine wichtige Stimme in der CDU. 

Der Parteitag des Bezirksverbandes Nordwürttemberg beschloss am 25. Oktober in Stuttgart, die „Gender-Forschung” und ihre Schlussfolgerungen abzulehnen. Er wendet sich unter anderem gegen die Gründung weiterer universitärer Lehrstühle zum Thema Gender in Baden-Württemberg und gegen Mittelzuweisungen des Bundes für derartige Einrichtungen. Umbenennungen wie „Studentenwerk” in „Studierendenwerk” sollen „mangels Mehrwert für irgendjemanden“ unterbleiben. 

Außerdem fordert der Parteitag seine Mitglieder auf, im Schriftverkehr und in Publikationen den männlichen Oberbegriff beizubehalten, also etwa „Studenten” statt „Studierende” zu schreiben. Vorsitzender des Bezirksverbandes ist der Bundestagsabgeordnete Steffen Bilger (Ludwigsburg), der der pietistischen Bewegung nahe steht. Er ist auch Vorsitzender des Kuratoriums der Bundeszentrale für politische Bildung mit Sitz in Bonn. 

In Bayern rumort es ebenfalls. Mitte Oktober verließ der Bezirksvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CSU (EAK) München, Jürgen Steffan, die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern. Als Begründung nannte er unter anderem den wachsenden Einfluss der „Gender-Ideologie“.

Suchtforschung: Internetsucht kommt selten allein

(Ärztezeitung) Die Internetabhängigkeit befindet sich auf dem Vormarsch. Und häufig leiden die Betroffenen unter weiteren Erkrankungen.

BOCHUM. Menschen, die internetabhängig sind, leiden oft unter Begleiterkrankungen wie depressiven Störungen, Angsterkrankungen und ADHS, heißt es in einer Mitteilung der Ruhr-Universität Bochum.

Dr. Bert te Wildt und Kollegen erforschen dieses Phänomen an der LWL-Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Die Bochumer Mediziner haben hierzu das sogenannte Komorbiditätsprofil von 25 Internetabhängigen erhoben. Jeder Patient wies mindestens eine Begleiterkrankung auf.

Te Wildt und Kollegen untersuchten zum Vergleich auch 25 Alkoholabhängige. Das Komorbiditätsprofil sah ganz ähnlich aus. Allerdings litt nur jeder zweite dieser Patienten an einer weiteren Erkrankung.

"Die Ergebnisse verdeutlichen die große Bedeutung der Komorbidität für die Internetabhängigkeit", wird te Wildt in der Mitteilung zitiert.

Er betont auch: "Das ist natürlich keine Einbahnstraße, die Erkrankungen bedingen sich gegenseitig." In einer weiteren Studie fand er jedoch Hinweise, dass die Internetsucht bei einem Teil der Betroffenen auf ähnlich gelagerte Persönlichkeitsstrukturen zurückzuführen sein könnte

Volksfront in Berlin gegen Weihnachten: Aus “Weihnachtsmarkt“ wird “Kreuzberger Wintermarkt“

Für die Linken ganz böse: Der Weihnachtsmarkt
Christiane Jurczik

In der Berliner Bergmannstraße im Stadtteil Kreuzberg ist ein Weihnachtsmarkt geplant. Nur soll es dort nichts Weihnachtliches geben und das merkwürdigste dabei ist die Namensgebung: “Kreuzberger Wintermarkt“. Warum? Was ist an Weihnachtsmarkt zur Weihnachtszeit nicht in Ordnung?

Der Wintermarkt in der Bergmannstraße folgt einem Trend, der in Kreuzberg sogar politisch vorgegeben wird. Weihnachtsmärkte auf öffentlichen Straßen und Plätzen sind nicht erwünscht, weil sie religiöse Symbole zeigen. So will es die große politische Mehrheit aus Grünen, Linken, Piraten und SPD, berichtet die BZ am 24.09.2014.


Der Bergmann-Markt wird auf privatem Grund stehen. Er dürfte ein Weihnachtsmarkt sein. Ihm wird das Weihnachtliche ganz freiwillig genommen. Und auch das ist ein Trend: In Friedrichshain-Kreuzberg wird es in diesem Advent noch weitere Märkte geben, die sich vom Christfest abkoppeln, z.B. den „Kultur-Wintermarkt“ in der Prinzenstraße 35–38 und den “Naschmarkt” in der Markthalle am Marheinekeplatz. Diese sinnfreien Bezeichnungen sind eine infame Ignoranz aller Christen und ihrer damit verbundenen Symbole und Werte.

Obwohl der neue Markt in der Winterzeit liegt (24. November bis 30. Dezember) soll er nicht an Weihnachten erinnern. Kein Engel, kein Stern, kein Hirte, kein Kind, kein Baum und schon gar keinen Weihrauch. Angeboten werden ausschließlich Produkte die aus der Region stammen. Für die Kinder gibt es ein kleines Karussell und weiter sind Märchenlesungen geplant – am besten aus 1001 Nacht. Für Erwachsenen gibt es eine Weihnachtsbeleuchtung, oh, Entschuldigung: Es muss natürlich ‘Winterbeleuchtung‘ heißen…

Ines Schilgen, die Sprecherin des neuen Wintermarktes, begründet die Bezeichnung so: „Dieser Markt spricht auch die Menschen an, die auf Weihnachtsrummel nicht so viel Wert legen.“ Aha, das ist natürlich verständlich und leuchtet jedem Hinterfragendem ein.

Das Schlimme daran ist, dass kein Moslem eine Umbenennung gefordert hat, sondern die eigenen Volksvertreter und Politiker mit dem Wintermarkt ihren Hass auf den christlichen Glauben ausleben und Moslems und Andersgläubige nur als Mittel zum Zweck nutzen.

Polizeigewerkschaft GdP eindeutig gegen jede Freigabe von Cannabis

Der Ruf nach einer Entkriminalisierung von Cannabis sorgt bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für Skepsis.

Als Berufsvertretung der Polizisten, die tagtäglich auf der Straße mit den Problemen des Drogenkonsums und der Drogenkriminalität zu tun haben, setzt sich die GdP zwar für eine Versachlichung der teilweise hitzig geführten Debatte ein, ist aber klar gegen eine Freigabe von Cannabis.

„Anstatt sich Gedanken um eine Legalisierung zu machen, sollte es ein Hauptanliegen der Politik sein, die Drogenprävention zu verbessern”, sagt GdP-Pressesprecher Rüdiger Holecek. Mit einer Freigabe sieht er massive Probleme auf die Gesellschaft zukommen.

Zwar würde, wie bei jeder Legalisierung einer Straftat, die statistisch erfasste Kriminalität logischerweise sinken, dafür geht Holecek von einer Zunahme der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss aus. Außerdem befürchtet man bei der GdP, dass nach einer Legalisierung mehr Menschen Haschisch rauchen würden.

Gerade die Werbemöglichkeiten eines legalisierten Rauschgiftmarktes sorgen bei der Gewerkschaft für Bauchschmerzen. Zumindest theoretisch könnten sich die Produzenten und Händler offener Marketingmethoden bedienen und so Absatz und Konsum ankurbeln.

„Mit einer Steigerung des Rauschgiftkonsums ist in jedem Fall zu rechnen – mit allen gesundheitlichen und sozialen Folgen”, erklärt der GdP-Sprecher.

Quelle: Polizei

Polizeipräsident von Münster füe Legalisierung weicher Drogen/CDU protestiert

(PM MdL Gregor Golland) Am 22. Oktober 2014 sollte der Verein „LEAP Deutschland“ (Law Enforcement Against Prohibition) gegründet werden. Der Verein setzt sich für die Legalisierung sog. weicher Drogen wie Cannabis ein.

Als Vorsitzender war Hubert Wimber vorgesehen, der Polizeichef von Münster ist (er gehört der grünen Partei an).

Sein Engagement wurde Medienberichten zufolge vom Innenministerium untersagt. Daraufhin kam es zwar nicht zur Vereinsgründung, allerdings wurde der Termin in das nächste Jahr verschoben. Der Münsteraner Polizeipräsident wird im Mai 2015 pensioniert.

„Das ist ein skurriler Vorgang“, kommentiert der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland (siehe Foto) das Verhalten des Polizeipräsidenten. Dieser habe sich an Recht und Gesetz zu halten.

„Ein Polizeipräsident muss ein Vorbild gerade auch für unsere Kinder und Jugendlichen sein und nicht den Konsum von weichen Drogen verharmlosen“, erklärt der CDU-Parlamentarier.

Den Vorgang nutzt der Abgeordnete nun, um die grundsätzliche Position der Landesregierung zur Legalisierung von weichen Drogen zu erfahren. In einer parlamentarischen Kleinen Anfrage erkundigt er sich auch, ob der Polizeipräsident von Münster für den Landesinnenminister noch tragbar ist.



Erg.: CDU Münster kritisierte bereits 2013 den Polizeichef:

Im Mai vorigen Jahres meldeten die "Westfälischen Nachrichten":

"Mit Befremden hat die CDU Münster auf die jüngsten Vorschläge von Polizeipräsident Hubert Wimber zur staatlichen Abgabe von Drogen reagiert. „Einerseits will er, dass der Staat sich aus polizeilichen Aufgaben zurückzieht, andererseits will er die Abgabe von Drogen zur neuen staatlichen Aufgabe machen“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder laut einer Pressemitteilung.

Wimber rede wie die Piratenpartei einem leichtfertigen Umgang mit Drogen das Wort. „Wimbers grüne Parteifreunde in der Landesregierung verschärfen einerseits das Nichtraucherschutzgesetz, und er fordert die Legalisierung von weichen Drogen“, so Rickfelder. Wie man jungen Menschen dies vermitteln solle, erschließe sich vermutlich nur grünen Parteistrategen, heißt es weiter in der Pressemitteilung der CDU."

Hirnblutung durch Headbanging

Headbanging wird hauptsächlich von Anhängern der Metal-Musik praktiziert. Beim Haedbangen wird der Kopf im Takt der Musik schnell vor- und zurück, seitwärts, im Kreis oder Achterform bewegt.

Doch die heftige Bewegung des Kopfes kann schwere gesundheitliche Beschwerden bis hin zur Hirnblutung auslösen. Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) berichtet in dem renommierten Fachmagazin „The Lancet“ über einen Patienten, der nach dem Besuch eines Konzerts der Metal-Band Motörhead, Gehirnblutungen erlitt.

Der 50 Jahre alte Mann kam in die neurochirurgische Abteilung der MHH, nachdem er über zwei Wochen unter kontinuierlich stärker werdenden Kopfschmerzen litt. Seine Krankengeschichte war unauffällig. Er hatte keine Stöße oder Schläge gegen den Kopf erlitten, war in keinen Unfall verwickelt und hatte keinerlei Substanzen eingenommen, die im Zusammenhang mit den Beschwerden stehen könnten. Eine Computertomographie des Gehirns zeigte eine Blutung zwischen Hirnoberfläche und Schädelknochen, die zunehmend auf das Gehirn drückte und so die Schmerzen verursachte.

Schleudertrauma, Halswirbelbrüche, Gefäßverletzungen und Hirnblutungen


Das schnelle Kopfschütteln bei Heavy-Metal-Konzerten ist ein gefährliches Ritual. Wer über mehrere Stunden den Kopf heftig hin und her bewegt, kann sich damit nicht zu unterschätzende Schäden zufügen. Zu den üblichen Folgen des Headbanging zählen zum Beispiel das Schleudertrauma, Gefäßverletzungen im Kopf oder der Bruch von Halswirbeln.

Über den Patienten der MHH berichten die Mediziner weiter, dass nach der Diagnose der Hirnblutung für Druckentlastung gesorgt wurde, indem sie den Schädel des Patienten chirurgisch öffneten – die angesammelte Flüssigkeit konnte Abgeleitet werden. Nachdem das Hämatom vollständig beseitigt war, entdeckten die Ärzte zudem eine Hirnzyste, welche möglicherweise dazu beigetragen hat, dass beim Headbanging die Hirnblutungen einsetzen.

iPhone-vernarrte Jugend verzichtet auf Facebook

Foto-Networks besonders beliebt - Apple-Smartphone als Statussymbol

Minneapolis/Hamburg (pte002/10.10.2014/06:05) - US-amerikanische Jugendliche wenden sich immer mehr von Facebook ab - dafür lieben sie die iPhones von Apple heiß. Diese und weitere Ergebnisse bringt die neueste "Taking Stock With Teens"-Studie von Piper Jaffray http://piperjaffray.com ans Licht. Zwischen Frühling und Herbst des laufenden Jahres musste Facebook in den USA einen Rückgang von 27 Prozent auf nunmehr lediglich 45 Prozent regelmäßige jugendliche Nutzer verkraften.

"In Amerika zeigen sich solche Entwicklungen immer schneller. Im deutschsprachigen Raum ist Facebook nach wie vor beliebt, aber es zeichnet sich bereits ab, dass der Nachwuchs ausbleibt, also jüngere Nutzer nicht mehr so stark nachrücken", erklärt Philipp Ikrath, Leiter des Hamburger Departments des Instituts für Jugendkulturforschung, gegenüber pressetext.

Fotobasierte Portale boomen

Instagram ist bei den US-Jugendlichen beliebter geworden, Twitter, Pinterest, Tumblr und Reddit konnten ihre Nutzerzahlen stabil halten. Ikrath beschreibt die Situation im deutschsprachigen Raum: "Auf Fotos basierende Plattformen wie Tumblr und Instagram gewinnen an Popularität, aber auch die Video-Plattform Vine. WhatsApp übernimmt zudem auch vermehrt Community-Funktionen für Jugendliche."

Zwei Drittel der befragten Jugendlichen besitzen ein iPhone, weitere 73 Prozent geben an, dass ihr nächstes Handy ein Apple-Handy wird. "Das iPhone ist einfach ein Statussymbol, in diesem Punkt unterscheiden sich amerikanische und europäische Jugendliche nicht. Mit dem iPhone gehört man zur vernetzten digitalen Elite und zeigt sich stilbewusst", betont Ikrath.

Antidigitaler Lebensstil im Trend

"Die größte Veränderung, die man bei Jugendlichen sieht, ist ein distanzierterer und reflektierterer Umgang mit den sozialen Medien. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit Facebook aufgewachsen sind, als es noch neu war, haben sich da noch relativ unkritisch hineingestürzt", erläutert Ikrath. "Es ist noch kein Massenphänomen, aber vor allem bei bildungsnäheren Jugendlichen nimmt ein antidigitaler Lebensstil zu, sie sehen nicht mehr die Notwendigkeit, Social Media zu verwenden, um dazuzugehören."


Donnerstag, 23. Oktober 2014

Thomas Strobl kritisiert grün-roten Bildungsplan und schielt gleichzeitig auf Schwarz-Grün

Mathias von Gersdorff

„Grün-Rot steht vor einem Scherbenhaufen, den sie selbst angerichtet hat“ ist die Überschrift der neuesten Pressemitteilung Thomas Strobls, Landesvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg und Kandidat für die CDU-Spitzenkandidatur für die Landtagswahl im Frühjahr 2016.

Er wirft Ministerpräsident Winfried Kretschmann nichts Geringeres vor, einen Kulturkampf angezettelt zu haben.

Diese Stellungnahme geschieht zu einem Zeitpunkt, als alle Augen auf die CDU gerichtet sind und sich jeder fragt, wann die Landes-CDU endlich ein deutliches Wort zum grün-roten Bildungsplan abgeben würde. Nach der brutalen Ablehnung von Stängles Petition durch den Petitionsausschuss, nach der Demonstration gegen den Bildungsplan in Stuttgart am 19. Oktober 2014 und nach den deutlichen Worten Bernd Sauers zur Frühsexualisierung der Kinder in den Schulen, konnte die CDU nicht länger schweigen, wenn sie nicht völlig planlos erscheinen wollte.

Zuvor hatte es zwar Stellungnahmen gegeben, doch von eher untergeordneten Stellen. Am Gewichtigsten war das Grußwort des Fraktionsvorsitzenden Peter Hauck zur Demonstration gegen den Bildungsplan am 28. April 2014. Ein zweites Schreiben, auf der Demo am 19. Oktober verlesen, war schon wesentlich schwächer. Hauck kritisierte darin zwar den Bildungsplan als solches, ging aber kaum auf die Inhalte ein.

Strobl spricht nun von einem „Scherbenhaufen“. Das klingt zwar drastisch, von einer „Akzeptanz Sexueller Vielfalt“ hat er sich aber nicht ausdrücklich distanziert. Strobl ist einer der CDU-Politiker, die sich mehr Gleichstellung zwischen Ehe und homosexuellen Partnerschaften wünschen. Um seinen Standpunkt zu bekräftigen, zitiert er einen führenden Homo-Aktivisten: „selbst der Organisator des Christopher Street Days in Stuttgart, Christoph Michl, hatte gemahnt, dass Grün-Rot bei der Gleichstellung von Schwulen und Lesben über das Ziel hinausschieße.“

Damit hält sich Strobl also alle Möglichkeiten offen.

Ganz wollte er die Tür für „Sexuelle Vielfalt“ an den Schulen nicht zu schließen. Ebenso wenig wollte er Winfried Kretschmann allzu sehr anrempeln. Strobl strebt nämlich eine Schwarz-Grüne Koalition nach der Landtagswahl an.

Inzwischen müsste es auch Winfried Kretschamnn dämmern, dass der Bildungsplan seines SPD-Bildungsministers Andreas Stoch ein Klotz am Bein ist, vor allem im Hinblick auf den bald beginnenden Wahlkampf. Auch Kretschmann dürfte gegenüber Schwarz-Grün nicht abgeneigt sein.

Zudem ist wohl inzwischen jedem klar, dass Stoch ein kopfloser Radikalinski ist, der sich mit seinem verkorksten Bildungsplan auf ein Himmelsfahrtkommando bis zur nächsten Landtagswahl begeben hat. Mit seiner Hybris befördert er den Niedergang der Regierungskoalition.

Festzuhalten bleibt: Strobls Presseerklärung kann mitnichten als eine militante Stellungnahme der CDU-BW gegen die kritischen Elemente im Bildungsplan angesehen werden. Elternverbände und sonstige Gegner des Bildungsplanes müssen weiterhin auf der Hut bleiben.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Vorsitzender des Philologenverbandes: Frühsexualisierung an Schulen ist „Vergewaltigung der Kinderseele“

(Junge Freiheit) Der Vorsitzende des Philologenverbandes in Baden-Württemberg, Bernd Sauer, hat die Frühsexualisierung an Schulen scharf angegriffen. Die Kinder müßten vor Übergriffen durch „entfesselte, offensichtlich komplett enttabuisierte Sexualpädagogen“ geschützt werden, forderte Sauer in einem Gastbeitrag für den Focus.

So würde versucht, unter dem Deckmantel der „Sexualpädagogik“ Themen wie „Spermaschlucken, Dirty Talking, Oral- und Analverkehr und sonstige Sexualpraktiken“ in den Klassenzimmern zu diskutieren. Sauer bezeichnete dies als „staatlich sanktionierte Vergewaltigung der Kinderseele“.

Nicht Aufgabe des Staates

Zwar müsse es auch eine altersgemäße Aufklärung über „nicht heterosexuell basierte“ Partnerschaften geben, dabei dürfe das Elternrecht bei der Sexualerziehung jedoch nicht gebrochen werden. „Es kann doch nicht Aufgabe des Staates sein, Schulkinder zwangsweise auf solch schlüpfriges Terrain zu führen“, kritisierte Sauer.

„Dildo, Taschenmuschi, Vibrator, Handschellen, Aktfotos und Vaginalkugeln“ hätten im Unterricht genausowenig zu suchen wie „Lederpeitsche und Fetische wie Windeln, Lack und Latex“. Dies sprenge eindeutig die Grenze dessen, was Kindern zugemutet werden dürfe, empörte sich der 60 Jahre alte Pädagoge.

Suchtexperte bei der WHO: Konsum von Cannabis sehr schädlich für Körper und Psyche

In den Augen vieler Jugendlicher und junger Erwachsener ist das Rauchen von Cannabis ein relativ harmloses Vergnügen. Dass dies so nicht ganz stimmt, stellte jetzt der Brite Professor Wayne Hall, Suchtexperte bei der WHO, fest. In der Fachzeitschrift Addiction fasste er die Erkenntnisse aus 20 Jahren Cannabis-Forschung zusammen.

Unfallgefahr: Eine tödliche Überdosis an Cannabis gebe es zwar nicht, so Wayne. Allerdings verdopple sich das Risiko, beim Autofahren einen Unfall zu bauen, nach dem Konsum von 

Cannabis. Kommt auch noch Alkohol hinzu, erhöhte sich die Gefahr eines Unfalls noch weiter.

Schwangerschaft: Während einer Schwangerschaft könne sich zudem durch Cannabis das Geburtsgewicht des Babys leicht verringern, so der Professor vom King's College in London.
 

Abhängigkeit: Darüber hinaus besteht Wayne zufolge auf lange sich gesehen die Gefahr, abhängig zu werden. So entwickelt einer von sechs Jugendlichen, die regelmäßig Cannabis rauchen, Anzeichen einer Abhängigkeit sowie einer von zehn erwachsenen Konsumenten.
 

Psyche: Durch regelmäßigen Cannabis-Konsum verdoppelt sich das Risiko für Schizophrenie und Psychosen, insbesondere bei Menschen, in deren Familie schon einmal psychotische Störungen aufgetreten sind.
 

Körper: Wer regelmäßig Cannabis rauche, laufe eher Gefahr, an einer chronischen Bronchitis zu erkranken, resümiert Wayne. Im mittleren Lebensalter scheine sich zudem die Gefahr für einen Herzinfarkt zu erhöhen.
 

Lebensumfeld: Forschungsergebnisse deuten zudem darauf hin, dass Jugendliche, die regelmäßige Cannabis rauchen, häufiger einen geringeren Bildungsstand haben als ihre Altersgenossen und eher zu anderen verbotenen Drogen greifen. Unklar sei jedoch, ob es hier tatsächlich einen kausalen Zusammenhang gebe, so Wayne.

Junge Union: SED-Erben dürfen keinen Regierungschef stellen!

(PM Junge Union) Anlässlich der Ankündigung der thüringischen SPD-Führung, in Koalitionsverhandlungen mit der „Linken“ einzutreten, erklären der Bundesvorsitzende der Jungen Union, Paul Ziemiak, und der Landesvorsitzende der Jungen Union Thüringen, Stefan Gruhner MdL:

„Die SED-Fortsetzungspartei ,Die Linke‘ darf in Deutschland keinen Regierungschef stellen. 25 Jahre nach dem Mauerfall dürfen im Osten unseres Landes nicht wieder die Verwalter des ,DDR‘-Erbes an die Macht kommen. Die Entscheidung der SPD-Spitze, mit der SED-Fortsetzungspartei eine Koalition einzugehen, kann nur als Signal für die nächste Bundestagswahl gewertet werden. Die Basis der SPD steht nun in der Pflicht, durch ein klares Nein bei der Mitgliederbefragen zu verhindern, dass Thüringen und ab 2017 dann ganz Deutschland von den verblendeten Alt-Kommunisten der ,Linken‘ in den Bankrott getrieben werden.

Das unwürdige Gezerre bei den Sondierungsgesprächen zwischen SPD und ,Linken‘ um die Frage, ob die ,DDR‘ ein Unrechtsstaat gewesen sei, belegt einmal mehr die Ignoranz und Verblendung der SED-Erben. Mit einer Partei, die die brutale Diktatur in Ostdeutschland nicht als Unrecht bezeichnet, darf es keine Form der Zusammenarbeit geben. Dass die Generalsekretärin der SPD dementiert, dass es sich bei der geplanten Zusammenarbeit mit der ,Linken‘ um die Weichenstellung für eine Koalition der SPD mit der SED-Fortsetzungspartei auf Bundesebene handelt, ist unglaubwürdig!

Es ist fast zynisch, dass die Ankündigung der SPD, sich politisch mit den Erben der SED-Diktatur einzulassen, kurz vor dem 25. Jahrestag des Mauerfalls getätigt wird. Den Opfern des unmenschlichen Regimes, das unser Land gewaltsam trennte, muss dies wie Hohn erscheinen. Ein Vierteljahrhundert nach dem Fall des kommunistischen Bollwerks darf die Geschichte nicht in Vergessenheit geraten. Die Erinnerung an die Opfer der brutalen sozialistischen Diktatur in der ,DDR‘ muss erhalten und an künftige Generationen weitergegeben werden. Die unmenschliche Unterdrückung durch den Überwachungsstaat muss als Mahnung bleiben.

Die CDU unter Führung von Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht MdL ist als klare Siegerin aus der Landtagswahl hervorgegangen. Die Wähler haben damit ein klares Zeichen gesetzt für eine solide Politik und gegen eine Regierung der SED-Erben. Die Junge Union appelliert an die Mitglieder der Thüringer SPD, sich klar gegen Koalitionsverhandlungen mit der ,Linken‘ auszusprechen und damit ein Zeichen zu setzen für Demokratie und gegen Geschichtsklitterung. “

Hohe Gefahr von Selbsttötung durch Medikamentenkonsum

Studien weisen darauf hin, dass der Konsum von psychoaktiven Substanzen das Risiko für einen Suizid erhöht. Unter jungen Erwachsenen ist Drogenkonsum weit verbreitet. Was weniger bekannt ist: Unter den 15- bis 20-Jährigen ist die Selbsttötung die zweithäufigste Todesursache. 2010 haben sich in Deutschland 189 Jugendliche und junge Erwachsene dieser Altersgruppe umgebracht. Das sind 4,5 junge Menschen auf 100.000. Männliche Jugendliche sind dreimal häufiger betroffen als Mädchen.

Wie hoch das Suizidrisiko ist, wenn Jugendliche Drogen konsumieren, wurde im Rahmen einer europaweiten Schülerbefragung untersucht. Über 45.000 Jugendliche im Alter zwischen 15 und 16 Jahren haben an der ESPAD-Studie (European School Survey Project on Alcohol and other Drugs) teilgenommen. Schwerpunkt war die Ermittlung des Alkohol- und Drogenkonsums in dieser Altersgruppe. Parallel wurden die Schülerinnen und Schüler danach gefragt, ob sie schon mal versucht haben sich umzubringen.

Das Ergebnis ist schockierend: 11 Prozent aller befragten Schüler haben nach eigenen Angaben bereits einen Suizidversuch hinter sich.

Die Auswertung ergab auch einen hohen Zusammenhang zwischen Substanzkonsum und Suizidversuchen. Jedoch waren es nicht illegale Drogen, sondern legale Medikamente, die den stärksten Zusammenhang zeigten. Wenn Jugendliche mindestens einmal in ihrem Leben mit verschreibungspflichtigen Schlaf- und Beruhigungsmitteln in Kontakt kamen, war die Wahrscheinlichkeit für einen Suizidversuch 3,3-mal höher als bei Jugendlichen, die noch nie derartige Medikamente genommen hatten.

Weiterhin gibt die Anzahl der Substanzen die Jugendliche konsumieren ebenfalls einen Aufschluss über das Risiko für Suizidversuche. Das Forscherteam kommt nach Auswertung zu der Schlussfolgerung, dass jede zusätzliche Substanz die Wahrscheinlichkeit für einen Suizidversuch etwa verdoppelt.

Erschreckend viele junge Menschen versuchen sich das Leben zu nehmen oder spielen ernsthaft mit dem Gedanke es zu tun. Es konnte nachgewiesen werden, dass Cannabiskonsum die Wahrscheinlichkeit für die gedankliche Beschäftigung mit Suizid erhöht und nicht umgekehrt. Das höchste Risiko besteht allerdings nicht bei Cannabiskonsum, sondern bei Konsumerfahrung mit verschreibungspflichtigen Schlaf- und Beruhigungsmitteln.

Auf die jährliche Zahl von Suiziden bei Unter-25-Jährigen haben am 10. September 2014 elf Hilfsorganisationen aufmerksam gemacht. Hintergrund war der Welt-Suizid-Präventionstag in Berlin. Bei einer Aktion vor dem Brandenburger Tor ließen sich 600 Menschen auf den Boden fallen und blieben eine Minute lang liegen - bis ihnen jemand wieder auf die Beine half. Ziel sei es, ein Zeichen gegen die Tabuisierung des Themas Selbstmord zu setzen. 600 Menschen unter 25 Jahren nehmen sich jedes Jahr in Deutschland das Leben. Bei Jugendlichen zählt Suizid zu den häufigsten Todesursachen.

In Berlin begingen nach Angaben des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg 2012 rund 330 Menschen Suizid. Die Dunkelziffer wird noch höher geschätzt, weil viele Suizide als Unfälle getarnt werden. Suizid ist nach Angaben des Nationalen Suizid-Präventionsprogramm in vielen Industriestaaten als Todesursache häufiger als Verkehrsunfälle, illegale Drogen und Gewaltverbrechen zusammen.

Mit Angaben aus drugcom.de

Schweiz: Pränatale Tests bedeuten für 9 von 10 «Trisomie 21»-Kinder den Tod

(Jesus.ch) Beim «Marsch fürs Läbe» vom 20. September in Zürich machten die Lebensrechtler öffentlich, dass heute 9 von 10 abgetrieben werden, bei denen vorgeburtliche Tests auf ein Down-Syndrom schliessen lassen. Studien bestätigen nun diese Zahlen.
 

«One of us, Behinderte gehören zu uns!» Das war die Kernbotschaft des diesjährigen «Marsch fürs Läbe» am 20. September 2014 in Zürich. Die über 2'500 Teilnehmenden setzten ein Zeichen für das Lebensrecht ungeborener Kinder und behinderter Menschen. Die Lebensrechtler machten öffentlich, dass heute 9 von 10 aller Kinder abgetrieben werden, bei denen Ärzte durch vorgeburtliche Tests Trisomie 21 diagnostizieren.
Diese Zahlen stimmen. Anita Rauch, Direktorin des Instituts für Medizinische Genetik der Universität Zürich, sagte gemäss Medienberichten: «Laut Studien entscheiden sich über 90 Prozent der Frauen für eine Abtreibung, wenn die vorgeburtliche Untersuchung eine mögliche Behinderung anzeigt.» Es sind nach Schätzungen in der Schweiz pro Jahr 200 Kinder, die wegen des Verdachts auf Down-Syndrom nicht leben dürfen und abgetrieben werden. Dem ist hinzuzufügen, dass über 10'000 weitere Kinder aus anderen Gründen Opfer einer Abtreibung werden.

Wie passen die neuen Erkenntnisse mit der Meldung des Bundesamts für Statistik BFS zusammen, nach der die Zahl der Geburten von Kindern mit Trisomie 21 in den letzten zehn Jahren zugenommen hat? In den Medien wurde die BFS-Nachricht so interpretiert, dass ein Down-Syndrom-Kind heute eher akzeptiert werde als noch vor zehn Jahren. Aber dies ist nicht richtig. Die vermehrten Geburten sind in erster Linie die Folge eines markanten Anstiegs von Trisomie-21-Schwangerschaften, die aber in den meisten Fällen (zu über 90 Prozent) mit einer Abtreibung beendet werden.

Die Statistik des Unispitals Lausanne gibt darüber Aufschluss und gibt einen Hinweis auf die gesamtschweizerische Situation. Im Kanton Waadt war die Zahl der erfassten Trisomie-Fälle im Jahr 2012 dreimal so hoch wie 1989. Auch andere Chromosomenstörungen nahmen beträchtlich zu.

Die Erklärung für diese starke Zunahme liegt hauptsächlich darin, dass Frauen im Schnitt heute deutlich älter sind, wenn sie Kinder bekommen. Die statistische Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit Trisomie 21 zu bekommen, beträgt mit 25 Jahren 0,1 Prozent, mit 40 Jahren ist sie zehnmal höher. Frauen mit über 40 erwarten ihr erstes und wohl auch letztes Kind. Aus diesem Grund verzichten viele von ihnen auf eine vorgeburtliche Untersuchung. Es gilt demnach Beides: Es werden mehr Kinder mit Trisomie 21 geboren, aber auch viel mehr abgetrieben.


Im Rahmen des «Marsch fürs Läbe» kritisierte der Kinderarzt und Genforscher Holm Schneider (45) die Selektion und Eliminierung ungeborenen Lebens im Mutterleib. Er rief dazu auf, auch ein Kind mit Down-Syndrom willkommen zu heissen. Schneider arbeitet als Professor für Kinderheilkunde am Universitätsklinikum Erlangen. Seit Jahren setzt er sich besonders für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen ein. Im Buch «Was soll aus diesem Kind bloss werden?» (2014, Neufeld Verlag) beschreibt er sieben Lebensläufe von Menschen mit Down-Syndrom.

Für 88 Prozent ist das Wichtigste im Leben die Familie

Die Ergebnisse seiner neuesten Studie über Ängste und Hoffnungen der Deutschen, stellt der Zukunftsforscher Horst Opaschowski vor: Familie ist und bleibt das Wichtigste im Leben.

88 Prozent der Bevölkerung sehen die Familie als wichtigsten Punkt für Stabilität und Sicherheit im Leben. 84 Prozent sind „Freundschaft zwischen den Generationen“ wichtig. Die Menschen setzen damit große Hoffnungen auf mehr Zusammenarbeit, weg vom Ego-Trip – hin zum Wir-Gefühl.

In Zeiten dauerhafter Finanz-, Wirtschafts- und Gesellschaftskrisen würden sich die Bürger also erst einmal selbst helfen, bilanzierte der 73-jährige Opaschowski, der für seine aktuelle Analyse „So wollen wir leben!“ 1000 Personen ab 14 Jahren von Januar bis April dieses Jahres repräsentativ befragen ließ.

Die Fragen des Wissenschaftlers: Was ist den Deutschen in ihrem Leben heute wichtig, wovor haben sie Angst und worauf hoffen sie in der Zukunft? Letzteres erfülle vor allem die Generationenfamilie als „Wagenburg des 21. Jahrhunderts“. Opaschowski: „Sie gewährt Schutz und sozialen Zusammenhalt.“


Weiterhin sollte es „viel mehr Volksabstimmungen für die Bürger geben“, sagen 78 Prozent der Bevölkerung. „Was die überforderten Politiker nicht schaffen, wollen die Bürger selber richten - im Namen des Volkes und des Grundgesetzes.“

59 Prozent der Deutschen haben derzeit vor allem Angst vor Preissteigerungen. „Die Kluft zwischen der amtlichen und der gefühlten Inflation wächst“, betonte Opaschowski. Zudem machen sich die Menschen um ihre Arbeitsplätze besonders viele Sorgen. Es wird nichts mehr als sicher empfunden, weder der Arbeitsplatz noch das feste Einkommen. Auch Armut und Kriminalität lösen bei den Bürgern Befürchtungen für die Zukunft aus.

2002 empfanden noch 27 Prozent der Menschen die Kluft zwischen Arm und Reich als Konfliktauslöser – heute sorgen sich 39 Prozent darum.

„Ein Nährboden für soziale Probleme und auf Dauer auch ein Gefährdungspotenzial für den sozialen Frieden in Deutschland“, so Opaschowski, der aber zugleich auf die - laut Befragten - größte Gefahr für den sozialen Frieden verwies: den Konflikt zwischen Christen und Muslimen (2002: 30 Prozent, 2014: 46).

Mit Angaben aus Focus online

Kein Klischee: Jungen spielen mit Autos, Mädchen mit Puppen

(idea) – Jungen spielen am liebsten mit Autos und Mädchen mit Puppen. Dieses Klischee stellt die Theorie des Gender-Mainstreaming in Frage. Sie besagt, dass jeder Mensch unabhängig von seinem biologischen Geschlecht wählen kann, als Mann oder Frau zu leben. Die Fixierung auf soziale Rollen, etwa als Mutter und Hausfrau, sei auf die Erziehung zurückzuführen und müsse überwunden werden. Aber wissenschaftliche Experimente mit Affen sowie Hirn-Forschungen am Menschen bestätigen angeborene Verhaltensunterschiede zwischen Mann und Frau weitgehend. Die englische Neurowissenschaftlerin Prof. Melissa Hines von der Universität Cambridge hat mit ihrer Kollegin Gerianne Alexander Tests mit Rhesusaffen und Südlichen Grünmeerkatzen durchgeführt. Sie gaben den Tieren „männliche“ Spielzeuge wie Autos, „weibliche“ wie Puppen und neutrale, etwa Bücher oder einen ausgestopften Hund. Zur Überraschung der Forscherinnen spielten die männlichen Affen vornehmlich mit Autos und die weiblichen mit Puppen. Beide Geschlechter interessierten sich auch für die neutralen Gegenstände.

Männliche Affen stürzen sich auf Autos

Hines kann zwar nachvollziehen, warum weibliche Affen mit Puppen spielen, denn diese kümmerten sich vor allem um die Aufzucht der Nachkommen. Schwerer falle jedoch eine Erklärung dafür, warum sich die männlichen Affen auf die Autos stürzen. Vielleicht seien sie fasziniert von der Bewegung der Gegenstände, so Hines. Aus biologischer Sicht führt sie die Unterschiede jedoch auf die Konzentration des männlichen Hormons Testosteron kurz vor und nach der Geburt zurück. Auch Mädchen, die in dieser Zeit höheren Testosteron-Konzentrationen ausgesetzt seien, interessierten sich eher für technisches Spielzeug. Das Team der BBC-Fernsehserie „Horizon“ (Horizont) hat nach Angaben von Moderator Michael Mosley diese Forschungsergebnisse in einem Experiment bestätigt gefunden. In einem Safaripark warfen die Mitarbeiter wahllos Spielzeuge in das Affengehege. Die Reaktionen seien „umwerfend komisch“ gewesen, so Mosley. Die weiblichen Affen hätten die Puppen behutsam an sich genommen, während sich die männlichen um die Autos gebalgt hätten.

Unterschiedliche Nervenverbindungen im Gehirn

Zudem habe ein Online-Test mit 200.000 Personen aus 53 Ländern gezeigt, dass sich Männer in der Regel besser in einer Landschaft orientieren, während Frauen besser Gefühle lesen können. Die Neurowissenschaftlerin Prof. Rubin Gur von der US-amerikanischen Universität von Pennsylvania (Philadelphia) führt die Unterschiede auf verschiedenartige Nervenverbindungen zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil sowie der linken und rechten Hälfte des Gehirns zurück. Männer seien besser in der Lage, das, was sie sehen, mit dem zu verbinden, was sie tun. Frauen könnten hingegen eher verschiedene Tätigkeiten gleichzeitig erledigen und Gefühle deuten.

Bibel widerspricht der Gender-Bewegung

Die Gender-Bewegung, die solche geschlechtsspezifischen Fixierungen verneint, hat in weiten Teilen von Politik, Kirche und Gesellschaft Fuß gefasst. Unter anderem wird damit in Bildungsplänen für staatliche Schulen die Akzeptanz sexueller Vielfalt als Unterrichtsziel begründet. Alle Orientierungen wie lesbisch, schwul, bisexuell, transsexuell, transgender und intersexuell seien gleichberechtigt. Nach Auffassung christlicher Kritiker widerspricht aber die Gender-Theorie der biblischen Auffassung, dass Gott den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat.

Betroffenen-Initiative fordert: Sexualkunde darf kein Einfallstor für Pädos sein!

(PM netzwerk B) netzwerkB fordert eine kritische, transparente und differenzierte Diskussion in Politik und Gesellschaft über Inhalte, Möglichkeiten und vor allem auch wieder über die Grenzen des Sexualkundeunterrichtes in den Schulen.

Ein Unterricht, der Kinder und Jugendliche weit über ihre eigene natürliche Phase ihrer jeweiligen Entwicklung hinaus mit erwachsener Sexualität konfrontiert ist kaum zu unterscheiden von sexualisierter Gewalt.

Wir meinen auch es darf nicht sein, dass von Sexualpädagogen verfasste Werke an Schulen zugelassen werden die sich nicht nachdrücklich distanzieren von zweifelhaften Pädagogen wie z.B. einem Herrn Helmut Kentler „Anfang der siebziger Jahre ließ er verwahrloste Jugendliche bei vorbestraften Päderasten unterbringen.“ (FAZ, 14.10. 2014)

Eine zu frühe Konfrontation mit sexuellen Praktiken, Methoden und eventuellen späteren Bedürfnissen verletzt die Kinder in ihrer zu schützenden natürlichen Entwicklung und öffnet zudem Pädokriminellen Tür und Tor.

„Das ist brandgefährlich“, sagte auch die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Christina Hennen von der Vereinigung Deutscher Psychotherapeuten gegenüber der FAZ. Eine solche Sexualpädagogik sei der Versuch, die Schamgrenzen von Kindern und Jugendlichen aufzubrechen. Pädagogen, die die Abhängigkeit der Schüler ausnutzen, könnten so Gehorsam erzwingen.

„Die Kinder werden hier gezielt verwirrt. Dabei brauchen sie gerade in der Persönlichkeitsreifung natürlich Toleranz, aber auch Eindeutigkeit und Strukturen.“ Unter dem Vorzeichen von „Gender“ komme hier zurück, was  schon in der Kinderladenbewegung und der Reformpädagogik als übergriffig erkannt wurde. (FAZ 14.10.2014)

Auf der einen Seite bringen sich derzeit Gruppen am rechten Rand, ultra Religiöse und Weitere verstärkt in diese Themen ein, organisieren unangenehm anmutende Demos, machen sich zum angeblichen Sprachrohr der Eltern und Kinder um ihre menschenverachtenden und intoleranten, teils absurdesten Thesen zu verbreiten. Auf der anderen Seite wird die Idee den gesellschaftlichen Wandel auch in die Schulen mit einzubringen aus unserer Sicht oftmals auf gefährliche und vor allem grenzüberschreitende Weise überzogen.

Die Gegenüberstellung dieser beiden extrem unterschiedlichen „Sammelbecken“ verunmöglicht es derzeit eine kritische und dennoch zeitgemäße Diskussion zu führen, die angesichts der anstehenden Veränderungen an den Schulen und des gebotenen Kinderschutzes dringend von Nöten ist!