Dienstag, 26. Juli 2016

Widerstand gegen Schwesigs sozialistisches Familiengeld wächst

Mathias von Gersdorff

Erfreulicherweise reagierte die Union gegen das geplante neue Familiengeld von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (wir berichteten hier). Dieses sieht eine Subventionierung der Ehepaare mit 300 Euro monatlich vor, falls sich beide Partner gemeinsam die Haushaltsarbeit teilen und dementsprechend in gleichen Teilen weniger (auf dem Arbeitsmarkt) arbeiten.

Eine solche steuerliche Maßnahme ist ein unzulässiges Eingreifen des Staates in das Familienleben. Wie die Ehepartner ihr Familienleben organisieren, ist ihre Sache. Sie sollen frei entscheiden, wieviel jeder oder jede arbeitet. Der Staat verletzt grob das Subsidiaritätsprinzip, wenn er in dieser massiven Art und Weise das Leben im ehelichen Haushalt beeinflussen will. Das Projekt Schwesigs erinnert in fataler Weise an die alten Projekte in der  untergegangenen sozialistischen Welt, die den Familien mit allen Mitteln die Kinder entreißen wollten, um sie entsprechend der sozialistischen Staatsdoktrin prägen zu können.

Deshalb ist es erfreulich, dass sich Widerstand gegen Schwesig erhoben hat.

Die CSU lehnt das Projekt komplett ab und fordert mehr finanzielle Freiheit für die Familien über den Weg von Steuererleichterungen.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sieht in Schwesigs Papier ein vorgezogenes Wahlkampfprojekt, das nicht vom Bundesfamilienministerium hätte erarbeitet werden dürfen. Schwesigs Vorstoß ist in keiner Weise durch den Koalitionsvertrag gedeckt.

Auch die Frauenunion, eine der liberalsten Gruppen der Christdemokraten, lehnt das Projekt ab: „Was Ministerin Schwesig plant, ist ein zielloses Ausschütten von Geld“, sagte die Vorsitzende Annette Widmann-Mauz der „Rheinischen Post“. „Ich halte es zudem für problematisch, einen staatlich bestimmten Stundenumfang vorzugeben, wie viel beide Elternteile arbeiten sollen, damit sie vom Familiengeld profitieren.“

Schwesigs Papier hat praktisch keine Chancen, vom Bundestag angenommen zu werden. Möglicherweise kommt es nicht einmal zu einer Debatte.

Dennoch wird man in Alarmbereitschaft versetzt, denn Schwesigs Papier zeigt, wie stark die SPD mittlerweile gewillt ist, die Familie (und die Kinder) zu verstaatlichen.

Psycho-aktive Substanzen werden im Internet gezielt an Minderjährige angeboten

(PM des rheinlandpfälzischen Jugendministeriums und der Kommission für Jugendmedienschutz KJM) „Beach Party“, „Crazy Monkey“ oder „Unicorn Magic Dust“ – mit coolen Namen und jugendaffiner Aufmachung werden psycho-aktive Substanzen im Internet verherrlicht. Getarnt als Kräutermischungen oder Badesalze sind die gefährlichen Stoffe auch für Minderjährige frei erhältlich. Das rheinland-pfälzische Jugendministerium und die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) weisen anlässlich der Vorstellung des aktuellen Berichts von jugendschutz.net auf die Gefährlichkeit der sogenannten Legal Highs und deren große Relevanz für den Jugendschutz hin.

Legal Highs werden im Internet als Alternativen zu verbotenen Substanzen wie Ecstasy verkauft. Die Online-Shops sind über Suchmaschinen leicht zu finden. Sie bewerben ihre Produkte oft über soziale Netzwerke oder bieten dort kostenlose Proben an. „Der Konsum der Stoffe birgt hohe Gesundheitsrisiken und kann sogar zum Tod führen“, erklärt die rheinland-pfälzische Jugendstaatssekretärin

Dr. Christiane Rohleder. „Es ist unverantwortlich, wenn Jugendliche gezielt mit  gefährlichen Substanzen geködert werden. Hier leistet jugendschutz.net wichtige Arbeit, indem es darauf hinwirkt, dass solche Angebote aus dem Netz genommen werden. Ich begrüße es ausdrücklich, dass der Bund mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Verbreitung neuer psychoaktiver Stoffe ebenfalls aktiv gegen Legal Highs und ähnliche Rauschmittel vorgeht.“

Andreas Fischer, Vorsitzender der KJM, kritisiert die Verherrlichung von Legal Highs in Online-Shops und im Social Web. „Häufig sind diese Online-Shops sehr jugendaffin gestaltet und erwecken den Eindruck, dass das Leben durch Rauschmittel bereichert wird. Wenn Jugendliche im Internet zum Drogenkonsum animiert und die negativen Folgen verharmlost oder verschwiegen werden, kann die Entwicklung dieser Jugendlichen schwer gefährdet werden.“ Die KJM habe bereits auf Basis der Recherchen von jugendschutz.net erste Aufsichtsverfahren gegen deutsche Anbieter von Webshops eingeleitet, die Legal Highs zur Alltags- und Stressbewältigung anpreisen. Die KJM begrüße auch das aktuelle Gesetzesvorhaben des Bundes, wodurch der Vertrieb neuer psychoaktiver Stoffe verboten wird.

Schülerin wegen Beleidigung eines Lehrers auf Facebook verurteilt

Eine 14-jährige Förderschülerin, die auf ihrem Profil in Facebook ein Foto ihres Lehrers mit dem Zusatz „“Behinderter Lehrer ever“ postete, wurde vom Amtsgericht Düsseldorf am 7. Juni 2016 verurteilt.

Nun muss sie 20 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Die Schülerin wurde wegen Beleidigung verurteilt. „Diese beginnt da, wo es nicht mehr um sachliche Kritik, sondern bloß um die Diffamierung eines anderen geht.

Außerdem hatte die Schülerin das verwendete Foto heimlich geknipst, was eine eindeutige Verletzung des Persönlichkeitsrechts darstellt.

Pornographie an der Spitze der Jugendschutz-Verstöße im Internet

Jugendschutz.net, die gemeinsame Stelle der Länder zur Überprüfung von Angeboten im Internet hat im Jahr 2015 30.685 Internetangebote überprüft und dabei 6120 Verstoße festgestellt.

Mit 26 Prozent bezogen sich die Meisten auf Pornographie. In 19 Prozent wurde sexuelle Ausbeutung von Kindern gezeigt.

Jugendschutz.net reagierte auf ca. 10.000 Hinweise von Internetnutzern. Am stärksten wuchs das Hinweisaufkommen im Bereich der sexuellen Ausbeutung von Kindern.

Feminismus fürchtet kulturelle Hegemonie der Lebensrechtler

Mathias von Gersdorff

Das Bündnis „Sexuelle Selbstbestimmung“ hat sich am Wochenende 8./9. Juli 2016 getroffen, um die Aktionen gegen den Marsch für das Leben“, welches am 17. September 2016 in Berlin stattfindet, zu planen und zu organisieren.

Damit dokumentieren die Abtreibungsaktivisten, welche Bedeutung sie dem Marsch und den deutschen Lebensrechtlern zu messen: „Die Diskussion über das Recht auf Schwangerschaftsabbruch wird seit einiger Zeit von konservativen bis rechtsradikalen Kräften besetzt.“ Bzw.: „In Deutschland ist in den letzten Jahren der Druck seitens Lobbygruppen und Parteien gestiegen, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch einzuschränken.“

Abtreibungsaktivisten konstatieren seit Jahren eine zunehmende Hegemonie der Lebensrechtler in der Öffentlichkeit über das Thema Abtreibung und Lebensrecht in Deutschland:

•    Im Buch „§ 218 – feministische Perspektiven auf die Abtreibungsdebatten“ schildert Katja Krolzik-Mattei, wie die Abtreibungsaktivisten zunehmend in Apathie und Perspektivlosigkeit verfallen.
•    Im selben Buch wird festgestellt, dass den Lebensrechtlern die „Deutungshoheit über die Abtreibung in der öffentlichen Debatte überlassen worden ist“. Dies wirke sich inzwischen auf die Jugend aus, die sich „zunehmend an traditionellen Werten orientiert“.
•    Im Buch „Deutschland treibt sich ab“ beklagt die Abtreibungslobby, dass SOS LEBEN besonders aktiv ist: „Besonders aktiv auf dem Feld ist die Aktion SOS LEBEN der DVCK, […] Die DVCK ist auch auf europäischer Ebene aktiv.“
•    Kirsten Achtelik, eine ultralinke Journalistin, schreibt im Buch „Selbstbestimmte Norm“: „Die Abtreibungsgegner*innen sind keine marginale Gruppe. Sie verfügen über eigene Medien und Verlage, betreiben Lobbyarbeit …“

Für manche mag das erstaunlich klingen, ist es aber nicht: Seit etlichen Jahren ist die Präsenz der Lebensrechtler in der öffentlichen Debatte rund um das Thema Abtreibung und Lebensrecht stärker als die der Abtreibungsaktivisten.

Diese Debatte besitzt heute sicherlich nicht die Intensität früherer Zeiten wie etwa Anfang der 1990, als der Paragraph 218 im Zuge der Wiedervereinigung neu im Bundestag verhandelt werden musste. Doch sie findet in ruhigerer Form statt und in diesem Szenario gelingt es den Lebensrechtlern besser ihre Anhänger zu mobilisieren.

Die Tatsache, dass die Lebensrechtler die Hegemonie in der Debatte um das Lebensrecht haben, wird von Abtreibungsaktivisten als äußerst bedrohlich empfunden: „Es ist deshalb an der Zeit, diesen reaktionären Kräften entgegenzutreten und ihren zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Einfluss zu stoppen“ erklärt das Bündnis „sexuelle Selbstbestimmung“ in ihrer jüngsten Resolution.

Entsprechend des Konzepts der marxistischen Kulturrevolution des Theoretikers Antonio Gramsci, ist es wichtiger, die kulturelle Hegemonie zu gewinnen, als ein parlamentarischer Kampf. Denn die Politik und damit die Gesetze sind Folge der kulturellen Änderungen, so Gramscis Konzept. Sollten also die Lebensrechtler zunehmend und langfristig das Thema in der öffentlichen Diskussion bestimmen, so wird die Gesetzgebung früher oder später restriktiver werden so die Befürchtung der Abtreibungslobby.

Um ihre Basis zu mobilisieren bzw. zu erweitern, wollen die Abtreibungsaktivisten nun versuchen, die Streichung des § 218 StGB zu erreichen. Das Unterfangen dürfte aufgrund der recht deutlichen Urteile des Bundesverfassungsgerichts nahezu unmöglich sein. Dennoch rechnen sie wohl, dadurch wieder eigene Impulse der Debatte über das Lebensrecht zu geben.

Gegenwärtig treten Abtreibungsaktivisten nur dann in Erscheinung, wenn sie Demonstrationen der Lebensrechtler stören oder gar blockieren wollen.

Am 17. September 2016 werden sich die linken Chaoten aber wohl aufteilen müssen, denn auch gegen TTIP und CETA wird zu Großdemonstrationen in sieben deutschen Städten aufgerufen.

Fernsehkonsum nimmt zu

Internet ist seit Jahren im Fokus des öffentlichen Interesses. Das bedeutet aber nicht, dass andere Medien unwichtig geworden sind. Ganz im Gegenteil, zumindest in der Schweiz.

In der deutschsprachigen Schweiz stieg der tägliche Fernsehkonsum im ersten Semester 2016 im Vergleich zum vorherigen Semester um 12 Minuten auf 131. In der westlichen Schweiz ist der Konsum um 12 Minuten auf 153 Minuten gestiegen.

Ebenso stiegen die Tagesreichweiten auf 66,9% in der Westschweiz 68,3 Prozent und in der italienischsprachigen Schweiz auf 77,8 Prozent.

Rund ein Fünftel der Fernsehnutzung fällt auf zeitversetzte TV-Nutzung. Diese Form des Fernsehens wird vor allem vom jüngeren Publikum favorisiert.

Dienstag, 19. Juli 2016

90 Prozent der Babys mit der Diagnose Kleinwuchs werden abgetrieben!

Pilar Herzogin von Oldenburg
Als ich heute früh mein Twitterkonto besuchte, sprang mir gleich folgende Nachricht entgegen:

90 Prozent der Babys mit der Diagnose Kleinwuchs werden abgetrieben!

Als Kleinwuchs bezeichnet man heute, was man früher Minderwuchs oder Zwergwuchs nannte. Der medizinische Fachausdruck ist Nanosomie.

Ich konnte es nicht fassen, dass man diese Menschen einfach tötet, bloß weil sie nach der Geburt nicht die gewünschte Größe erreichen werden.

Bei weiteren Recherchen im Internet fand ich einen Artikel in Wikipedia. Hier las ich, dass im alten Ägypten kleinwüchsige Menschen eine besonders hohe Stellung hatten!

Kurz: Im alten Ägypten, einer heidnischen Kultur, zählten diese Menschen mehr als in unserer modernen Zeit, in der vermeintlich der Kampf gegen Diskriminierungen und für die Menschenrechte eine so große Rolle spielt.

Der moderne Lebensstil ist nur deshalb möglich, weil bestimmte Gruppen von Menschen – vor allem die Ungeborenen, aber nicht nur sie – gänzlich ihrer Grundrechte beraubt werden.

Wir sind aber gegenüber dieser Situation nicht machtlos.

Wir dürfen nicht vergessen: Der Zeitgeist wird nicht von Gesetzen oder von Politikern gemacht, sondern von den Menschen selbst, also von uns!

Wir können die moderne nihilistische und zerstörerische Gesinnung verändern, wenn wir aktiv werden, uns öffentlich äußern und uns organisieren.

Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere Aktion SOS LEBEN bekannter zu machen und viele einzuladen, an ihr teilzunehmen.

Beispielsweise können Sie Freunden und Bekannten diesen Link zuschicken, damit sie sich in unserer Aktion anschließen:

http://www.dvck.org/sosunt/

Sie können uns auch helfen, wenn Sie diesen Link über Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke verbreiten: http://www.dvck.org/sosunt/

Das wichtigste ist, die ungeborenen Kinder sichtbar zu machen!

Ein Kind ist ein Kind von Anfang an! Zusammen können wir Abtreibung stoppen!

Mit Gottes Hilfe werden wir vorankommen. Sie und ich zusammen. Für die Kleinsten unter uns.

Mit freundlichen Grüßen
Pilar Herzogin von Oldenburg

Grüne wollen Steuerbelastungen von Familien massiv erhöhen

Mathias von Gersdorff

Das neue Steuerkonzept von „Bündnis 90/Grüne“ sieht erhebliche Mehrbelastungen für Ehe und Familie vor.

Eine der wichtigsten Forderungen ist die Abschaffung des Ehegattensplittings. Durch diesen werden die Einkommen von Mann und Frau addiert und in gleichen Anteilen besteuert. Aufgrund der Steuerprogression entsteht ein Steuervorteil für das Ehepaar, falls die Einkommen der beiden unterschiedlich sind.

Der Vorteil ist am größten, wenn nur einer verdient. Dieser Zustand ist aber für die Grünen die allerschlimmste der Todsünden und muss mit allen staatlichen Mitteln bekämpft werden.

Die Grünen agitieren schon seit vielen Jahren gegen das Ehegattensplitting, weil dieser „eine gleichberechtigte Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit“ behindere.

Auch ein Familiensplitting lehnen die Grünen ab. Bestenfalls wollen sie Kinder gezielt fördern – im Grunde eine verdeckte Verstaatlichung der Kinder.

Die Grünen verheimlichen also gar nicht, dass sie via Steuerrecht das Familienleben beeinflussen wollen. Dass laut Grundgesetz (und gesunder Menschenverstand) das Ehepaar alleine entscheiden soll, wie es sein Leben organisiert, interessiert den Grünen nicht, denn sie hegen einen ideologisch motivierten Hass gegen Ehe und Familie.

Darüber hinaus wollen die Grünen die Einkommenssteuer erhöhen. Ehen würden also noch zusätzlich belastet werden.

Seit Jahren mahnt das Bundesverfassungsgericht an, die Familien müssten steuerlich entlastet werden. Auch das ist den Grünen egal. Ihr Ziel ist die finanzielle Schwächung der Familien und damit ihre höhere Abhängigkeit vom Staat. Dieser kann dann einfacher das Familienleben entsprechend seinen ideologischen Vorstellungen beeinflussen.

Auch die Erbschaftssteuer, die besonders für Familien wichtig ist, soll erhöht werden. Die Grünen halten es für ungerecht, dass Eltern ihren eigenen Kindern etwas überlassen, denn für sie gehören die Kinder dem Staat und nicht den Eltern.

Diese Steuerpläne sind ein Angriff auf die Familie und auf die Freiheit, aber auch auf die Wirtschaftskraft Deutschlands, denn sie leidet, wenn die Familien geschwächt werden.

Beflaggung - Manuela Schwesig macht sich zur LSBTIQ-Aktivistin

Mathias von Gersdorff

Obwohl die Beflaggungsvorschriften öffentlicher Gebäude es ausdrücklich verbieten, hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig am 12. Juli 2016 die Fahne der LSBTIQ-Bewegung – die Regenbogenfahne - vor dem Ministeriumsgebäude gehisst.

Auf diese Weise will Manuela Schwesig ihre Identifikation mit den politischen Zielen der Homo-Bewegung signalisieren.

Diese demagogische Maßnahme verstößt nicht nur gegen die Beflaggungsvorschriften des Bundes, sondern auch gegen die Grundregeln des Rechtsstaates: Es ist widersinnig, dass ein Bundesminister, also ein Mitglied der exekutiven Gewalt, so offen und dezidiert für die politischen Ansichten einer bestimmten politischen Gruppierung Stellung bezieht und dazu noch sein eigenes Ministerium verwendet, als ob es sein Privatbesitz wäre.

Der Staat ist zur Neutralität verpflichtet. Ein Kabinettsmitglied, das systematisch gegen diese Neutralität verstößt, wie es Manuela Schwesig tut, ist für das Amt nicht geeignet. Offensichtlich hat eine solche Person ihre öffentliche Funktion und die mit ihr verbundenen Verantwortungen nicht verinnerlicht.

Konkreter Anlass für die Beflaggung des Bundesfamilienministeriums mit der Regenbogenfahne ist der gerade stattfindende „Christopher Street Day“ in Berlin, eine Art Homosexuellen-Parade, anhand welcher die Homo-Lobby ihre politischen Forderungen in der Öffentlichkeit artikuliert.

Nun, solche Art Veranstaltungen finden in der Bundeshauptstadt täglich statt. Es lässt sich nicht begründen, wieso der Staat Propaganda für bestimmte Lobbygruppen unternimmt und für andere nicht.

Das ist der Grund, wieso die Beflaggungsvorschriften die Beflaggung mit nichthoheitlichen Flaggen verbietet.

Das Verhalten Manuela Schwesigs zeigt ein gestörtes Verhältnis zum freiheitlichen Rechtsstaat. Die Grundidee des Rechtsstaates ist, dass alle Menschen dieselben Rechte besitzen, auch im politischen Leben. Schwesig privilegiert aber bestimmte Gruppen und scheint gar nicht zu begreifen, dass sie damit die Neutralität des Staates verletzt und damit zur Bildung eines weltanschaulichen Staates beiträgt.

Millennials in den USA mehrheitlich Pro-Life

In den Vereinigten Staaten hat sich in den letzten Jahrzehnten ein gewaltiger Gesinnungswechsel vollzogen, was das Recht auf Leben und die Abtreibung angeht.

Anfang der 1970er Jahre war die Mehrheit der „jungen Erwachsenen“, also der Personen im Alter zwischen 18 und 31 Jahren, für eine liberale Abtreibungsregelung.

Die heute lebenden jungen Erwachsenen, üblicherweise Millennials genannt, sind mehrheitlich – 53 Prozent -  gegen Abtreibung oder nur in ganz besonderen Einzelfällen dafür.

Diese Ergebnisse lieferte eine Umfrage unter Studenten, die von den „Students for Life of America (SFLA)“ in Auftrag gegeben worden ist.

Die Resultate bestätigen die Ergebnisse einer etwas älteren Studie der „General Social Survey (GSS)“.

Eine Änderung in der Einstellung junger US-Amerikaner bezüglich Abtreibung lässt sich seit dem Jahr 2000 feststellen. Die Studien der GSS haben systematisch einen Wandel in dieser Hinsicht festgestellt.

Über die Gründe gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Lifenews.com gibt zu bedenken, dass das Thema Abtreibung in den letzten 20 Jahren an medialer Präsenz gewonnen hat. Es gab sogar einige Hollywood-Filme mit klarer Pro-Life Botschaft.

Einen mentalen Unterschied hat auch der große Fortschritt der Ultraschall-Technologie bewirkt. Das Wissen über die Entwicklung des ungeborenen Kindes im Mutterleib ist in den letzten Jahrzehnten rasant angestiegen.

MdB Johannes Singhammer kündigt Rückzug an

(ALfA) Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU) will nicht mehr für den Deutschen Bundestag kandidieren. Der Münchner Rechtsanwalt, der mehr als 22 Jahre dem Bundestag angehörte und in Berlin in sämtlichen bioethischen Fragen stets Positionen vertrat, die auch von Lebensrechtlern geteilt werden können, teilte in einem am Mittwoch veröffentlichten Brief an die „lieben Parteifreunde“ seines Münchner Wahlkreises mit, er wolle ab 2017 wieder mehr Zeit für seine Familie haben. Die katholische Nachrichtenagentur KNA, die darüber zuerst berichtete, nannte den 63-jährigen Vater von sechs Kindern jetzt „einen der profiliertesten katholischen Parlamentarier in Deutschland“.

Demo für Alle am 24. Juli in München

Weckruf-Demo in München: Stoppt Gender und Sexualpädagogik der „Vielfalt“ in Bayerns Schulen!

Wann: Sonntag, den 24. Juli 2016, um 14 Uhr
Wo: Elisenstraße 1 (Justizpalast) in München

Dienstag, 12. Juli 2016

Ehe und Familie im Aufwind – trotz Politik


Mathias von Gersdorff

Rein nach den letzten Statistiken zu urteilen, gibt es gute Nachrichten, was Ehe und Familie betrifft:

•    28.822 Ehen wurden im Jahr 2015 in Hessen geschlossen, ein neuer Anstieg seit dem Tiefpunkt im Jahr 2008.
•    Im gleichen Jahr wurden 12.384 Ehen geschieden. Zu viele, aber immerhin ein neuer Rückgang seit dem Höhepunkt im Jahr 2006.
•    Bundesweit stiegen die Eheschließungen 2015 im Vergleich zu 2014 um 3,6 Prozent auf 400.115.

Diese Zahlen zeigen folgendes:

Trotz des jahrzehntelangen ideologischen Angriffs auf Ehe und Familie, entscheiden sich viele Menschen in Deutschland für Ehe und Familie.

Kein Wunder:

Nur Ehe und Familie – und nicht der Staat – sind in der Lage, menschliche Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Geborgenheit und menschliche Nähe ausreichend zu befriedigen.

Nur Ehe und Familie können das leisten, weil sie am ehesten der Natur des Menschen entsprechen.

Jahrtausende haben sich die Menschen aller Kulturen an dieser offensichtlichen Wahrheit orientiert.

Erst seit wenigen Jahrzehnten, vor allem seit Ausbruch der sog. 1968er-Revolution, meinen linksorientierte Kräfte, einen ideologischen Krieg gegen Ehe und Familie führen zu müssen:

•    Familien sollen finanziell immer stärker vom Wohlwollen des Staates abhängig werden.
•    Die moralischen Grundlagen für die Entstehung solider Familien werden durch schamzerstörende Schulsexualerziehung, durch Frühsexualisierung und durch ein Dauerbombardement von Pornographie in nahezu allen Medien systematisch demoliert.

Weil dieser Angriff immer noch nicht ausreicht, um Ehe und Familie endgültig auszulöschen, haben sich manche die absurde und irrsinnige Gender-Ideologie ausgedacht.

Diese negiert bekanntlich die Bedeutung der biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau oder hält sie zumindest für bedeutungslos.

Entsprechend dieser bizarren Ideologie ist die Ehe reine Willkür und überflüssig, denn die Ehe setzt ja voraus, dass es Männer und Frauen gibt und dass sich diese ergänzen.

Ich bin überzeugt, dass Ehe und Familie diesen ideologischen Angriff überleben werden.

Doch bevor es zu einer Wende zum Besseren kommt, können Aktivisten wie Bundesministerin Manuela Schwesig oder die Grünen noch viel Schaden anrichten.

Aus diesem Grund ist eine außerparlamentarische Kraft, die die Familie in diesem ideologischen Krieg verteidigt, so wichtig.

Deshalb möchte ich Sie bitten, unsere Aktion KINDER IN GEFAHR bekannter zu machen und viele einzuladen, dabei mitzumachen.

Beispielsweise können Sie Freunden und Bekannten diesen Link zuschicken, damit sie sich in unserer Aktion eintragen können:

http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_fbt.html

Sie können uns auch helfen wenn Sie diesen Link über Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke zu verbreiten:


http://www.aktion-kig.de/kampagne/frage_web_fbt.html

Demo für Alle am 24. Juli in München/Hintergrundinfos


Weckruf-Demo in München: Stoppt Gender und Sexualpädagogik der „Vielfalt“ in Bayerns Schulen!

Wann: Sonntag, den 24. Juli 2016, um 14 Uhr
Wo: Elisenstraße 1 (Justizpalast) in München


Hintergrundinformation:  Gender-Lehrplan in Bayerns Schulen?

Mathias von Gersdorff

Von der großen Öffentlichkeit unbemerkt, ist man in Bayern dabei, einen Lehrplan einzuführen, der eine regelrechte Gender-Sexualerziehung vorsieht.

Die „Süddeutsche Zeitung“ – sicher kein konservatives Blatt – ist hocherfreut und berichtet am 11. März 2016: „Der Sexualkundeunterricht im Freistaat ist in der Moderne angekommen. . . . Das Thema Geschlechterrollen und Identitätssuche war bisher auf die klassische Familie und Homosexualität beschränkt. Im neuen Konzept wird diesem Themenkomplex ein eigenes Kapitel gewidmet und mit einem Imperativ an die Lehrer belegt: >Die Vielfalt der Lebensformen und die Themen Hetero-, Homo-, Bi-, Trans- und Intersexualität werden dabei vorurteilsfrei von der Lehrkraft angesprochen.<“

Über die neuen „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ berichtet die „Augsburger Allgemeine“ auch am 11. März 2016: „Die CSU-Staatsregierung will unterschiedliche Aspekte der sexuellen Orientierung und Identität ab der achten Klasse im Unterricht künftig stärker thematisieren. . . . Die Schüler lernen, die eigene sexuelle Orientierung zu achten und „Diversität“ zuzulassen.“

Die „Bayerische Staatszeitung“ weist darauf hin, dass alle Kinder zu dieser Indoktrination gezwungen werden sollen: „Dass im Unterricht ausdrücklich Themen wie Homo-, Bi-, Trans- oder Intersexualität von den Lehrkräften „vorurteilsfrei angesprochen“ werden sollen, ist in der Tat neu an bayerischen Schulen. Davor drücken kann sich künftig keiner, weder Lehrer, noch Schüler oder Eltern. Denn die Richtlinien sind verbindlich. „„Der Unterricht im Klassenverband ist eine Pflichtveranstaltung, der sich keiner entziehen kann – egal aus welchem Elternhaus“, betonte Ellegast.“ Wolfgang Ellegast ist Ministerialrat im Bildungsausschuss des Landtages.

Der „Bayerische Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV)“ begrüßte das Papier aus dem Kultusministerium: „Es ist positiv, dass darin vor allem auch der Vielfältigkeit menschlicher Sexualität wie Bi-, Trans- oder Intersexualität Raum gegeben wird bzw. diese verstärkt Berücksichtigung findet“, sagte Simone Fleischmann, Präsidentin des Verbandes.

„Auch Pro Familia begrüßt die neuen Richtlinien und den Fokus auf unterschiedliche Rollen- und Identitätsbilder. Die Themen seien ohnehin seit Jahrzehnten im Verbandskonzept für sexuelle Aufklärung verankert, sagt eine Beraterin. Für sie ändere sich daher nichts. Das Angebot des Verbands für Sexualpädagogik und Familienplanung, Aufklärungsunterricht bei Workshops in den Klassen durchzuführen, nähmen viele Schulen gerne an“, so die FAZ vom 3. April 2016.

Die Tatsache, dass gerade „Pro Familia“ teilweise diese neue Gender-Erziehung an den Schulen übernehmen soll, ist ein regelrechter Skandal. Pro Familia vertritt eine radikale Pro-Abtreibungsposition und verbreitet eine Sexual-Ideologie, die antichristlicher nicht sein könnte. Sie sind dankbar, dass sie mit ihrer Ideologie an die Kinder herangelassen werden. O-Ton von „Pro Familia“ in der FAZ: „Für die Lehrer ist Sexualität in der Regel ein schwieriges Thema. Sie sind froh, wenn externe Berater in die Schule kommen, um mit den Schülern über Sexualität zu sprechen.“

Die Präsidentin des Bayerischen Lehrerverbands, Simone Fleischmann, spricht die Essenz des bayerischen Gender-Erziehungsplanes aus: Die Reform sei die „absolute Chance“, den Gender- und Rollenbegriff eingehender zu behandeln, so der FAZ-Bericht.

Somit wäre wohl klar, worum es bei den „Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung in den bayerischen Schulen“ geht: um Gender-Indoktrination!



Digitalisierung führt nicht unbedingt zu mehr Schreiben

Nicht wenige behaupteten, die neuen digitalen Kommunikationsformen würden dazu führen, dass die Menschen mehr schreiben und sich damit der Anteil der geschriebenen Kommunikation im Vergleich zur gesprochenen (Telefonate zum Beispiel) erhöht.

Es kann bezweifelt werden, ob das für alle Altersgruppen gilt. Eine neue Studie hat ergeben, dass nur 9 Prozent der 14- bis 19-Jährigen und 14 Prozent der 20- bis 29-Jährigen E-Mails an ihre privaten Kontakte schreiben.

Diese Altersgruppen kommunizieren vorwiegend über Messanger-Dienste wie etwa WhatsApp oder Threema, in welchen man aber üblicherweise keine längeren Texte eintippt, sondern kurze Benachrichtigungen. Für 81 Prozent der unter 30-Jährigen sind Messenger-Dienste der wichtigste Kanal für ihre Kommunikation.

Erst die Altersgruppe 60+ schreibt häufig und lange E-Mails.

Für diese Altersgruppe ist allerdings das Telefon nach wie vor der wichtigste Kanal, um sich mit ihren privaten Kontakten in Verbindung zu setzen.

Abtreibungsaktivisten organisieren Störaktionen gegen Marsch für das Leben

Offenbar wollen sie nichts dem Zufall überlassen: Am Wochenende des 8.und 9. Juli 2016 hat das Bündnis „Sexuelle Selbstbestimmung“ zu einer „Konferenz“ eingeladen, in der Strategien und Aktionen gegen den Marsch für das Leben in Berlin am 17. Juli 2016 besprochen werden sollen.

Vorgesehen ist ein „Aktionstag zum „Marsch für das Leben“ der christlichen Fundamentalisten am 17.09.2016 in Berlin“.

Schon in den vergangenen Jahren ist es bei dieser friedlichen und legalen Demonstration zu massiven Störungen und Blockaden seitens linksradikaler Elemente gekommen.

Letztes Jahr hat auch die Partei „Die Linke“ zu diesen Blockaden aufgerufen.

Als Protest gegen diesen Aufruf organisierte die Aktion SOS LEBEN eine Postkartenaktion.

In ihrer Antwort bekräftigte „Die Linke“ ihre Absicht, den Marsch für Leben stören und sogar blockieren zu wollen.

Vollständige Antwort der LINKE finden Sie HIER