Dienstag, 21. Juni 2016

Jugend will Familie, Deutscher Staat fördert Gender & Co.

Einmal mehr hat eine Studie gezeigt, was für Deutschlands Jugendliche wichtig ist:

Eine umfassende Befragung von Axel Springers Internetportal Celepedia hat ergeben, dass für 70 Prozent der 12 bis 24-Jährigen die Familie der wichtigste Bezugspunkt in ihrem Leben ist, weit mehr als Freunde oder Kontakte in den sozialen Netzwerken.

Diese Studie bestätigt ältere Studien, wie etwa die von Shell: Einen hohen Stellenwert hat für die meisten Jugendlichen die eigene Familie. Ein gutes Verhältnis zu den eigenen Eltern haben mehr als 90 Prozent. Ca. drei Viertel der Befragten würden die eigenen Kinder so erziehen, wie sie selbst erzogen wurden.

85 Prozent der 9- bis 14-Jährigen fühlt sich in ihrer Familie gut oder sehr gut, so das „LBS-Kinderbarometer“.
Sehr gute Nachrichten!

In jeder normalen Gesellschaft würde man erwarten, dass der Staat solche Tendenzen unterstützt.

Doch vom deutschen Staat bekommt man genau das Gegenteil zu hören:

•         Die Schulsexualerziehung in Nordrhein-Westfalen hat ein erschreckendes Ausmaß an Enthemmung angenommen. Kinder sollen selbst über groteske Sexualpraktiken nachdenken und diese pantomimisch Nachmachen. Die Welt betitelte einen Artikel dazu mit der Überschrift: „Kinder sollen Analsex in der Schule spielen“. Die linksideologische Erziehung verwirrt die Kinder und vermittelt eine Idee von bizarrer Sexualität, die für das Entstehen solider Familien hinderlich ist.
•         Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (eine Behörde im Bundesgesundheitsministerium) ließ an über 65.000 Plakatwänden in ganz Deutschland nackte Comic-Figuren in verschiedenen Sex-Posen und Konstellationen aufhängen. Die Aktion mit dem Namen „Liebesleben“ kostete 4 Millionen Euro. Die unzüchtigen Darstellungen mit den zotigen Sprüchen machen die moralischen Grundlagen für stabile Familien zunichte.
•         Obwohl seit mehreren Jahren Eltern gegen die Einführung von Gender in den Schulen protestieren, will nun auch das Bayerische Kultusministerium diesen Weg gehen und plant entsprechende Änderungen in den Richtlinien für die Schulsexualerziehung.

An diesen wenigen Beispielen wird mehreres klar:

Der deutsche Staat ist dabei, die Gender-Ideologie zu einer Staatsdoktrin zu machen.

Die Tatsache, dass lediglich eine winzig kleine und ideologisch verblendete Minderheit in unserem Land diese überhaupt befürwortet, ist dem Staat offenbar völlig egal:

Manuela Schwesig und sonstige Gender-Aktivisten wollen ihre Agenda durchsetzen, koste es, was es wolle.

Aus diesen Beispielen kann man aber eine weitere Erkenntnis ziehen:

Gender bzw. „Sexuelle Vielfalt“ (eine Art Tarnname für das in Verruf gekommene Wort Gender), sind nicht zu vermitteln, ohne extreme Details gewisser Sexualpraktiken darzustellen.

Kurz: Gender-Erziehung oder Sexuelle-Vielfalts-Erziehung führen zwangsweise zu einer Frühsexualisierung und zu einer Verletzung des Schamgefühls und des natürlichen moralischen Empfindens von Kindern.

Diese Erziehung ist also nichts anderes als eine Art psychologischer Missbrauch, denn man ignoriert die Reife und die Sensibilität von Kindern.

Das ist aber den Gender-Ideologen egal!

Aber uns darf es nicht egal sein.

Deshalb möchte ich Sie bitten, uns zu helfen, viele Menschen in Deutschland über diesen Angriff auf die Familie, auf die Kinder und auf die christlichen Wurzeln unseres Landes aufzuklären.

Würden genug verantwortungsbewusste Bürger erfahren, in welchem Maße der deutsche Staat eine Indoktrinationskampagne zur Durchsetzung von Gender durchführt, wären diese Umtriebe nicht möglich.

Ich zähle auf Ihre Unterstützung.

Laden Sie bitte Freunde und Verwandte ein, an den Initiativen von "Kinder in Gefahr" teilzunehmen.

http://www.aktion-kig.org/kampagnen/unterkl2016/

Senden Sie ihren Freunden und Bekannten diesen Link, damit sie an den Initiativen von "Kinder in Gefahr" aktiv teilnehmen können.

Mit freundlichen Grüßen
Mathias von Gersdorff

Väter in Abtreibungsproblematik einbeziehen

Mathias von Gersdorff

In der öffentlichen Diskussion werden ungewollte Schwangerschaften und die Abtreibungsproblematik als Themen behandelt, die ausschließlich Mütter betreffen. Die Realität sieht aber ganz anders aus, so ein Spezialist für Epidemiologie Elard Koch PhD vom „Melisa Institute“: Zu den meisten Abtreibungen kommt es aufgrund von Druck seitens Dritter. Sein Beitrag erschien in der chilenischen Zeitung „El Mercurio“ am 19. Juni 2016.

In den Vereinigten Staaten gaben 64 Prozent der Frauen an, man hätte sie zu einer Abtreibung gedrängt.

In Chile, – Land, in welchem zurzeit eine Liberalisierung der Abtreibung im Parlament debattiert wird – gaben 44 Prozent der Frauen an, man hätte Druck auf sie ausgeübt. In über 50 Prozent der Fälle sei es der Vater gewesen.

Studien zeigen, dass die mangelnde Unterstützung seitens des Vaters ein entscheidender Grund für eine Abtreibung ist (Journal of Mental Health & Addiction 2009).

Das „Melisa Institute“ fand heraus, dass in 18 Prozent der Fällen von schwanger gewordenen Jugendlichen die schiere Angst vor einer negativen Reaktion des Vaters zu einer Abtreibung führt.

Es überrascht kaum, dass die fehlende Unterstützung oder gar das Verschwinden des Vaters die Entscheidung für eine Abtreibung begünstigt. In 21 Prozent der Abtreibungen in Chile war der Druck des Vaters entscheidend.

Nicht minder wichtig sind die psychologischen Folgen für die Väter: Während das „Post Abortion Syndrom (PAS)“ bei Frauen schon recht umfassend erforscht wurde und die Literatur dazu umfangreich ist, wissen wenige, dass auch Väter unter ähnlichen psychologischen Belastungen leiden. Dieser Sachverhalt sollte in der öffentlichen Diskussion eine größere Rolle spielen.


Chilenische Bischöfe verurteilen scharf geplantes Abtreibungsgesetz

Die katholische Bischofskonferenz Chiles hat scharf ein geplantes Gesetz verurteilt, dass Abtreibungen in bestimmten Fällen zulässt: Vergewaltigung, schwere genetische Missbildung des Embryos und Todesgefahr für die Mutter.

Bischof Juan Ignacio González, der die Position der Bischofskonferenz bei der parlamentarischen Anhörung vertreten wird, argumentiert, dieses Gesetz würde zu einer vollkommenen Liberalisierung der Abtreibung führen. Das sei die Erfahrung ähnlicher Gesetze in anderen Ländern.

Ähnlich wie in Deutschland, soll die Abtreibung nicht legalisiert, sondern frei von Strafe gestellt werden.

Für den Prälaten ist das Augenwischerei: Im Ergebnis sei es dasselbe, so González.

Die Debatte hat zuletzt an Schärfe zugenommen, weil der neue Innenminister, Mario Fernández, das Gesetzesprojekt der sozialistischen Präsidentin Michelle Bachelet unterstützt. Als Fernández noch Richter im Verfassungsgericht war, lehnte er das Gesetz jedoch entschieden ab. Sein Gesinnungswandel wird dadurch erklärt, dass er schlicht und ergreifend gierig auf den Ministerposten war.

Hinzu kommt, dass Innenminister Mario Fernández der Christdemokratischen Partei angehört und zudem Mitglied des Opus Deis ist.

Im mehrheitlich katholischen Land wird seine Haltung deshalb als grobe Verletzung seiner eigenen Überzeugungen gewertet.

Bischof Juan Ignacio González, ebenfalls Mitglied des Opus Dies, ist entsetzt und wirft Fernández Loyalitätsverletzung vor.

In einem Zeitungsinterview forderte Fernández Respekt und Toleranz für seine Überzeugungen. Diese Ausrede half ihm aber wenig. Carlos Peña, ein landesweit bekannter Kommentator, erwiderte darauf: „Sicher darf er Respekt und Toleranz für seine Überzeugungen fordern. Doch er sollte der erste sein, der seine eigenen Überzeugungen respektiert!“ So schließt Peña seinen Kommentar: „Ein liberales Opus Die, welch eine Neuigkeit!“

NRW: Erschreckende Enthemmung in Schulsexualerziehung

In manchen Schulen Nordrhein-Westfalens werden extreme und schamzerstörende Formen von Sexualerziehung praktiziert. So berichtet „Welt Online“ am 19. Juni 2016.

So sollen 12- oder 13-Jährige im Schulprojekt „Spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema Liebe und Sexualität" über diverse Sexualpraktiken nachdenken und verbalisieren können. Darunter befinden sich Themen wie Darkroom, Orgasmus oder Sadomasochismus.

Proteste gegen diese Auswüchse kamen unter anderem von MdL Yvonne Gebauer (FDP). Sie kritisiert vor allem die von Sexualpädagogen und schwul-lesbischen-Gruppen gestalteten Lehrmaterialien, die unter dem Titel „Schule der Vielfalt“ deutschlandweit angeboten werden. In Nordrhein-Westfalen werden sie laut der „Welt am Sonntag“ vom Schulministerium empfohlen und gefördert.

Manche besonders extreme Sexualpraktiken sollen die Kinder „pantomimisch darstellen“. Einige Experten empfehlen sogar die Darstellung von Analsex als Theaterstück – inklusive Dildos.

Diese Beispiele zeigen einmal wieder, dass Sexualkunde, Gender-Indoktrination und nicht selten auch Antidiskriminierungsertziehung zu einer Früsexualisierung der Kinder führt.

Studie: Familie ist für Jugendliche das Wichtigste

Axel Springers Internetportal Celepedia für Lifestyle und Nachrichten über Prominente, ließ eine Studie durchführen über Jugendpräferenzen und fand heraus, dass für eine relative Mehrheit (47 Prozent) der Heranwachsenden zwischen 12 und 24 Jahren die echte Familie der wichtigste soziale Bezugspunkt sei. 70 Prozent wollen heiraten und 50 Prozent wünschen sich zwei Kinder.

Pressemitteilung des Axel Springer Verlages: Celepedia veröffentlicht Deutschlands größte Jugendstudie:

Celepedia, ein Start-up von Axel Springer mit der Zielgruppe der 12- bis 24-Jährigen, hat über 4.100 Jugendliche in der „Celepedia Jugendstudie #1“ in 41 Fragen zu Themen wie Zukunft, Werte, Mediennutzung, E-Commerce, Drogenkonsum und Sex befragt. Das Ergebnis der Online-Umfrage, die im August 2015 unter den Celepedia-Nutzern in ganz Deutschland durchgeführt wurde, ist die größte nationale Jugendstudie. Sie gewährt im Vorfeld der Leitmesse für Jugendkultur „YOU“ in Berlin (8. bis 10. Juli 2016) Einblicke in die grundsätzlichen Befindlichkeiten der Teenager. Fazit: Die Familie kommt in ihrem Leben an erster Stelle, viele haben konservative Vorstellungen von ihrer beruflichen und privaten Zukunft. Trotz Snapchat und anderer sozialer Medien können sie sich durchaus ein Leben ohne Smartphone vorstellen.

Bettina Lüke, Co-Geschäftsführerin der Room49 GmbH und Chefredakteurin von Celepedia.de: „Wir berichten täglich über die Lebenswelt der Jugendlichen und lernen immer wieder Neues über das Nutzerverhalten unserer Zielgruppe. Vor diesem Hintergrund haben wir bereits im August 2015 Jugendliche online befragt, um generell zu erfahren, was für Teenager wichtig ist. Da unsere Umfrage ganz grundsätzliche Lebensaspekte der sogenannten ‚Generation Snapchat’ beleuchtet, haben wir uns dazu entschlossen, die Ergebnisse aufzubereiten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Herausgekommen ist eine repräsentative Studie, die kurz vor dem Start der Jugendmesse ‚YOU‘ ein umfassendes Bild dieser Generation zeichnet. Überrascht hat uns insbesondere die Erkenntnis, dass Jugendliche heute ihr Leben konservativer bestreiten als wir vermutet hatten.“

Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Familie ist wichtig! 47 Prozent der Jugendlichen geben die unmittelbare Familie (Verwandte ersten Grades) als das Wichtigste in ihrem Leben an.
Nach den beruflichen Vorstellungen und Plänen gefragt, nennt der Großteil der Jugendlichen klare Pläne: 33 Prozent wollen studieren, 27 Prozent eine Ausbildung machen.
Auch die Vorstellungen bezüglich der eigenen familiären Zukunft sind sehr konservativ – 70 Prozent der Jugendlichen wollen heiraten und am besten zwei Kinder bekommen (52 Prozent).
Alle würden ihr Smartphone mit auf eine einsame Insel nehmen, aber ein Leben ohne das Mobiltelefon ist für 50 Prozent durchaus vorstellbar.
Glaube ist in der Generation für 37 Prozent ein Thema – auch wenn die knappe Mehrheit der Jugendlichen Glauben in ihrem Leben ablehnt (39 Prozent).
Mode, Beauty und Videoblogger schlagen Politik und Wirtschaft beim Interesse der Jugendlichen (68 Prozent interessieren sich für Mode, 61 Prozent für Beauty und 51 Prozent für Videoblogger auf YouTube – nur 13 Prozent informieren sich über Politik und 9 Prozent über Wirtschaft)
YouTube ist primär ein Konsumkanal, nur vereinzelt treten Jugendliche als Protagonisten vor die Kamera (81 Prozent haben noch nie ein Video hochgeladen, 1 Prozent laden regelmäßig Videos hoch).
Drogen sind – bis auf legal zugängliche und sozial unterstützte Drogen – kein Thema (durchgängig unter 2 Prozent).
Online-Dating ist nicht besonders beliebt (nur 7 Prozent daten vornehmlich online).
Sexuelle Aufklärung erfolgt sehr flächendeckend – 76 Prozent der Jugendlichen werden durch die Schule, 42 Prozent durch die Eltern aufgeklärt.

1. Juli 2016: Demo vor Abtreibungsklinik in München

"Aktion Lebensrecht für Alle" sowie die "Christdemokraten für das Leben" haben für den 1. Juli 2016 eine "öffentliche Protest-Kundgebung" vor dem Ärztehaus "Medicare-Freiham" in der Hans-Stützle-Str. 20 in München angemeldet. 

In dieser Immobilie hat sich Friedrich Stapf, einer der wichtigsten Abtreibungsärzte, eingemietet.

Kommen Sie bitte und landen Sie auch Freunde und Bekannte zu dieser Veranstaltung ein. Es soll ein Zeichen gesetzt werden, dass das Lebensrecht auch in München stark ist. 

Wir wollen ebenfalls ein Signal an die Christlich-Soziale Union (CSU) senden: Ausgerechnet der CSU-Schatzmeister und über die Grenzen München hinaus bekannte Immobilien-Unternehmer Hans Hammer ist der neue Vermieter von Friedrich Stapf.

Ein solches Verhalten ist für einen Amtsträger in der CSU inakzeptabel. Eine Partei kann sich nicht dadurch aus der Verantwortung stehlen, indem sie sagt, ihr Mitglied Hans Hammer habe ja als Privatperson gehandelt ... und das gehe die CSU nichts an.

Weitere Informationen: 

CSU-Schatzmeister vermietet an Abtreibungsarzt

Deutschlands Profi-Abtreiber Nr.1 tötet jeden Tag bis zu 20 Kinder

Dienstag, 14. Juni 2016

Konsum und Handel von Rauschgift bleibt in Europa hoch

Der Jahresbericht der „Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht“ (EBDD), der am 31. Mai 2015 präsentiert wurde, gibt keine Entwarnung, was der europäische Markt für Drogen betrifft: Er bleibt sehr robust.

Der Wirkstoffgehalt und der Reinheitsgrad stiegen ebenso an, wie die Zahl der Rauschgiftkonsumenten. Dadurch steigt auch das Risiko, krank und süchtig zu werden. Dies gilt auch für Konsumenten von Marihuana oder Haschisch.

Auffällig ist, dass Cannabis, synthetische Rauschgifte sowie manche Opioide immer mehr in Europa selbst produziert werden. Für die organisierte Kriminalität ist Cannabis die wichtigste Einnahmequelle.

In einigen EU-Ländern stiegen die Todesfälle wegen Überdosis. Infolge einer Überdosierung seien laut EBDD-Bericht 2014 mindestens 6800 Menschen gestorben, die meisten durch die Einnahme von Heroin oder Opioiden.

Der Drogenmarkt erobert neue Verbreitungskanäle: Der Online-Handel wird zunehmend wichtiger. Insbesondere synthetische Drogen wie Ecstacy werden im Internet bzw. im Darknet angeboten.

Psychiater: Cannabis reduziert ethisches Empfinden

Konsumenten von Cannabis besitzen ein reduziertes empfinden für Ethik und sind deshalb anfälliger für Gewalt und überhaupt für kriminelle Taten. Das erläuterte Dr. Otto Dörr der chilenischen Akademie für Medizin (offizielles staatliches Gremium der Ärzteschaft).

Hintergrund für die Aussage sind die regelmäßigen Gewaltausbrüche während Studentenproteste, die seit Monaten das südamerikanische Land erschüttern. Am letzten Donnerstag, dem 9. Juni 2016, wurde eine symbolträchtige Kirche der Innenstadt Santiagos gestürmt und geplündert. Ein großes Kruzifix wurde vom völlig enthemmten Mob auf die Hauptverkehrsader der Stadt gebracht und vor laufenden Kameras zerstört.

Das bestialische Ereignis hat die Öffentlichkeit des überwiegend katholischen Land erschüttert.

Dr. Dörr erläuterte, dass der Konsum von Marihuana unter Jugendlichen rasant gestiegen sei. Bei den Schülern der 11. und 12. Schulklasse ist der Konsum seit 2009 um 100 Prozent gestiegen. Der Konsum der Schüler der 9. Klasse ist um 300 Prozent im selben Zeitraum gestiegen. Um 400 Prozent stieg der Konsum von Marihuana bei Schülern der 8. Klasse!

Einen weiteren Grund für die Verwahrlosung und die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen sieht das Mitglied der Akademie für Medizin im Verfall der traditionellen Familie.

Internetsucht bei Kindern und Jugendliche steigt weiter

Laut Drogen- und Suchtbericht 2016 sind ca. 560.000 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren in Deutschland internetsüchtig und weisen ähnliche Symptome wie Drogen- oder Alkoholabhängige auf.

Sorge bereitet die Tatsache, dass der Anteil von Kindern und Jugendlichen gestiegen ist. 2,4 Prozent der 14- bis 24-Jährigen zeigen Anzeichen einer Abhängigkeit, bei den 14- bis 16-Jährigen sind es bereits 4 Prozent.

„16 Prozent aller Neuntklässler verbringen täglich über viereinhalb Stunden online", erklärte Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung.

Mädchen und Frauen fühlen sich vor allem von sozialen Netzwerken angezogen, während männliche Nutzer süchtig nach Videospielen werden. 

Jährlich werden mehr als 15.000 Kinder und Jugendliche von 10 bis 17 Jahren in ein Krankenhaus eingeliefert.

Alkohol- und Drogenkonsum ist erfreulicherweise bei Kindern und Jugendlichen zurückgegangen.

Die Zahl der minderjährigen Raucher ist innerhalb von 25 Jahren von 27 Prozent auf heutige 7,8 Prozent zurückgegangen.

Europäisches Menschenrechtsgerichtshof bestätigt klassische Ehe

Pressemitteilung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. Brüssel, 10. Juni 2016 

Der Vorbehalt der Ehe für Mann und Frau bedeutet keine Diskriminierung. Dies wurde heute mit einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) bestätigt. Im Falle Chapin und Charpentier versus Frankreich  (in Frankreich bekannt als "mariage de Bègles") befand das Gericht einstimmig, dass Artikel 12 (Recht auf Eheschließung) zusammen mit Artikel 14 (Diskriminierungsverbot) und Artikel 8 (Recht auf Privat- und Familienleben) nicht verletzt wurden. Dies bedeutet, dass der französische Staat mit seinen Maßnahmen zur Verhinderung der Eheschließung zweier Männer  (zu einem Zeitpunkt, da das Gesetz diese Möglichkeit nicht zugelassen hat), die Europäische Konvention für Menschenrechte nicht verletzt hat.

Der Gerichtspräsident nahm wie folgt Stellung: "Im Mai 2004 reichten die Herren Chapin und Charpentier beim Standesamt, dem Gemeinderat von Bègles, den Antrag auf Heiratsaufgebot ein. Der Standesbeamte veröffentlichte das Aufgebot. Die Staatsanwaltschaft des Landgerichts von Bordeaux erhob Einwände gegen die Eheschließung beim Standesamt von Bègles und den Herren Chapin und Charpentier. Trotz des Einwandes, führte der Standesbeamte von Bègles die Trauung durch und machte einen entsprechenden Eintrag im Register für Geburten, Eheschließungen und Todesfälle". Nachdem die Kläger von der französischen Gerichtsbarkeit in allen Instanzen abgewiesen worden waren, wandten sie sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit der Begründung "dass sie aufgrund ihrer sexuellen Orientierung diskriminiert worden seien".

Heute bestätigte der EGMR die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Frankreich (Cour de Cassation), dass es sich nicht um Diskriminierung handelt, wenn der Staat zwei gleichgeschlechtlichen Erwachsenen das Recht auf Eheschließung verweigert.  "Das ist eine gute Nachricht, da es sich zeigt, dass die Zuständigkeit der Staaten, die die Europäische Menschenrechtskonvention ratifiziert haben, in Fragen von Ehe und Familie respektiert werden müssen", sagt Antoine Renard, Präsident von FAFCE, der Europäischen Föderation der Katholischen Familienverbände. "Wir begrüßen die Tatsache, dass im vorliegenden Fall das Übereinkommen nicht  Gegenstand subjektiver Auslegung geworden ist und ermutigen alle nationalen und internationalen Institutionen, diese Entscheidung bei ähnlichen Fällen zu Grunde zu legen: Ehe, d.h. die Verbindung von Mann und Frau in der Absicht einer Familiengründung, ist eine einzigartige Institution, die geschützt werden muss.“

Die vorliegende Entscheidung kommt in einem historischen Augenblick, da einige europäische Länder die Institution Ehe denaturieren wollen, dies teilweise unter starkem internationalen Druck, der durch keinen Vertrag oder Vereinbarung gerechtfertigt ist. Zeitgleich verankern andere Länder die Definition von Ehe in ihren Verfassungen als  Verbindung von Mann und Frau. Eine europäische Bürgerinitiative mit der Bezeichnung Mum, Dad & Kids wurde innerhalb der Europäischen Union auch lanciert, um die Unabhängigkeit der Mitgliedstaaten im Bereich des Familienrechts zu bewahren.

Linksradikaler Überfall auf Lebensrechtler

Auf dem 100. Katholikentag in Leipzig vom 25. bis 29. Mai 2016 gab es am 28.5. einen Übergriff auf den Stand der Aktion Lebensrecht für Alle eV.

Seit vielen Jahren ist die ALfA (Aktion Lebensrecht für alle) mit einem eigenen, stark frequentierten Stand auf den Katholikentagen vertreten. Viele Besucher der Katholikentage suchen hier das Gespräch  und sind dankbar dafür, dass die Lebensrechtler der ALfA ihre Arbeit dort präsentieren und Fachmaterialien zur Verfügung stellen.

„Am Samstagnachmittag wurden unser Stand und unsere Mitarbeiter von einer kleinen Gruppe radikaler Lebensrechtsgegner bedrängt, die mutwillig Materialien zerstörten. Dank der Unterstützung einer Helfergruppe des Katholikentages konnte Schlimmeres verhindert werden. Aufgerufen zu der ,Aktion’ hat im Internet die vom Verfassungsschutz beobachtete linksextreme ,indymedia’“, erklärte die neue Bundesvorsitzende der ALfA, Alexandra Maria Linder.

In einem Schreiben an die ALfA bedauerte Andreas Kutschke, Diözesanadministrator des Bistums Dresden-Meißen, den Vorfall und betonte: „Ich danke Ihnen und Ihren Vereinsmitgliedern für den konsequenten Einsatz für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen (…).“

Dr. Thomas Großmann, Geschäftsführer der Katholikentagsleitung, entschuldigte sich nach dem Vorfall persönlich bei den ALfA-Mitarbeitern für das Geschehen. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken äußerte sich bisher nicht dazu.

Die ALfA wird den Überfall zur Anzeige bringen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihre Mitarbeiter noch besser vor derartigen Angriffen zu schützen. Sie wird weiter und verstärkt in der Öffentlichkeit auftreten.

Quelle: Pressemeldung der ALfA

Markt für Pränataldiagnostik expandiert stark/Lückenlose Rasterfahndung

Katastrophale Aussichten für das Recht auf Leben kranker Kinder.

Die Firma für Marktforschung „P & S Market Research“, die sich auf den Gesundheitsmarkt spezialisiert hat, geht davon aus, dass der Markt für nicht-invasive Pränataldiagnostik bis 2020 stark expandieren wird.

Konkret bedeutet dies, dass die lückenlose Auffindung von Krankheiten bei ungeborenen Kindern stattfindet. In 90 Prozent der Fälle führt heute die Diagnose einer Krankheit zu einer Abtreibung.

Pränataldiagnostik wird angewandt, um Krankheiten wie Patau Syndrom, Down-Syndrom (Trisomie 21), Turner-Syndrom oder Edwards -Syndrom (Trisomie 18) festzustellen.

Nicht-invasive Pränataldiagnostik ist viel sicherer und einfacher, als die sogenannte invasive Diagnostik, die eine Entnahme von Fruchtwasser erfordert. Bei einer Fruchtwasseruntersuchung besteht ein Risiko von 0,5 bis 2,0 Prozent, dass das Baby im Mutterleib durch die Spritze verletzt und getötet wird. Nicht-Invasive Tests können auch viel früher während der Schwangerschaft unternommen werden.

„P & S Market Research“ erwartet, dass in der westlichen Welt das Alter der Mutterschaft weiterhin steigen wird und damit die Wahrscheinlichkeit einer Krankheit beim Baby. Das Risiko, ein Kind mit Trisomie 21 (Down-Syndrom) zu bekommen, liegt  bei 30-jährigen Schwangeren bei 1:200 – 1:1000; im Alter von 40 Jahren bereits bei 1:50 – 1:100.

„P & S Market Research“ geht deshalb davon aus, dass die Nachfrage nach pränatale Tests weiter ansteigen wird. Insbesondere in Weltregionen mit starkem Wachstum, wie etwa der Asien-Pazifik-Raum, entschließen sich Frauen immer später, ein Kind zu bekommen. Dementsprechend steigt dort die Nachfrage nach Pränataldiagnostik stark an. Führend wird aber der nordamerikanische Marktraum bleiben.

„Hemmnisse“ für die Marktentwicklung sieht die Marktforschungsfirma in „ethischen Bedenken“ sowie in der mangelnden technologischen Infrastruktur und dem Fehlen von ausgebildeten Personal in weniger entwickelten Ländern.

Pränataldiagnostik ist eines der lukrativsten Bereiche im Markt für medizinische Produkte, obwohl die Preise etwas sinken. Anfangs (2012) lag der Preis für eine Untersuchung bei etwa 1000 Euro, mittlerweile wird sie ab 440 Euro angeboten, wenn nur auf Trisomie 21 untersucht und eine Geschlechtsbestimmung vorgenommen wird. Bis zu 660 Euro kostet es, wenn mehr bzw. alle bisher möglichen Chromosomenstörungen geprüft werden sollen.

Wie gefährlich ist Gender?

Diese Schrift analysiert von einem kritischen Standpunkt aus die Gender-Ideologie. Erläutert werden die Folgen aus Sicht der Betroffenen: der Kinder, der Eltern, der Gesellschaft. Auch die Interessenlagen des Staates und der Lobbygruppen werden beleuchtet. Der Autor versteht es, auf gut verständliche Weise in die Materie einzuführen und auf die wichtigen Aspekte und Teilgebiete des Themas einzugehen.
Geb., 128 S., 20,5x13,5cm, 14,95 Euro in Buchhandlungen, Amazon etc.. Auch als E-Book: 11,99 (Amazon)


Kardinal Jorge Arturo Medina Estévez: Eine Freiheit, die die Wahrheit nicht respektiert, verwandelt sich in Zügellosigkeit und führt zur Unvernunft. Diese Sorgen bilden die Grundlage des Buches „Gender: Was steckt dahinter“ des Autors Mathias von Gersdorff.

Hedwig von Beverfoerde (Demo für Alle): Wer „Gender – was steckt dahinter“ von Mathias von Gersdorff liest, wird erkennen, wieso der Widerstand gegen die Gender-Ideologie so wichtig ist und wieso sie aus den Schulen und Kindergärten fern gehalten werden muss.

Marsch für das Leben in Annaberg-Buchholz von Protesten begleitet

(idea) – An einem „Schweigemarsch für das Leben“ im sächsischen Annaberg-Buchholz haben sich am 6. Juni rund 650 Christen beteiligt. Sie demonstrierten für das Lebensrecht ungeborener Kinder sowie alter und kranker Menschen. An einer Gegendemonstration des Aktionsbündnisses „Pro Choice Sachsen“ unter dem Motto „Emanzipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen“ nahmen rund 150 Personen aus dem linken Spektrum teil. Rund 300 Polizisten verhinderten ein Zusammentreffen der beiden Gruppen. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), bezeichnete Lebensschützer als Boten der Freiheit, der Toleranz und der Liebe. Töten sei niemals eine Lösung, auch wenn es als Barmherzigkeit getarnt werde. Angesichts der zunehmenden Intoleranz gegen das Leben laute eine Botschaft des Schweigemarsches: „Wir brauchen keinen Extremismus – weder einen braun lackierten roten noch einen rot lackierten braunen.“

Den Lebensschutz nicht länger als etwas Nachrangiges betrachten

Der Superintendent des Kirchenbezirks Annaberg, Olaf Richter, nannte den Lebensschutz eines der Themen, für die es sich lohne zu demonstrieren: „Jedes Menschenleben, auch das werdende Leben, verdient unseren Schutz.“ Es dürfe in Deutschland nicht länger als „etwas Nachrangiges“ betrachtet werden: „Auch wenn es Widerstand hervorruft, auch wenn wir damit anecken und es in den Augen mancher nicht politisch korrekt ist, für den Lebensschutz einzustehen, so wollen wir uns doch nicht irre machen lassen.“ Der Vorsitzende der Organisation „Lebensrecht Sachsen“, Thomas Schneider (Breitenbrunn), zeigte sich gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea erfreut darüber, dass zunehmend mehr Verantwortliche aus Kirchen und Gemeinden zum Schweigemarsch kommen: „Von den Angriffen der Linksextremen und Autonomen lassen wir uns nicht erschüttern, weil wir den Herrn des Lebens an unserer Seite haben.“ Der nächste Schweigemarsch für das Leben soll am 12. Juni 2017 stattfinden.

Ärzte für das Leben kritisieren Zulassung der Präimplantationsdiagnostik in der Schweiz

(PM Ärzte für das Leben) Am 5. Juni 2016 haben 62% der Schweizer Wähler für die Einführung der bislang verbotenen Präimplantationsdiagnostik  (PID) gestimmt. Nach einer künstlichen Befruchtung wird diese Selektionsmaßnahme an den erzeugten Embryonen vor deren Einpflanzung in die Gebärmutter durchgeführt, um familiäre Erbkrankheiten oder eine Chromosomenstörung wie das Down-Syndrom auszuschließen. Zudem wird die Erzeugung von zwölf Embryonen statt bisher drei erlaubt, um die Übriggebliebenen für eine eventuelle spätere Einpflanzung über Gefrieren zu erhalten. Andernfalls werden diese „überschüssigen“ Embryonen einfach verworfen.

Diese Entscheidung lässt eine Aufweichung der bisherigen strengen Ablehnung der PID in weiten Kreisen der deutschen Ärzteschaft befürchten. „Jede Art der Selektion steht in eklatantem Widerspruch zur begrüßenswerten Forderung der Inklusion in unserer Gesellschaft“, sagte Prof. Paul Cullen, erster Vorsitzender des Vereins „Ärzte für das Leben“ und warnte vor einer Ausweitung dieser Diagnostik in Deutschland. „Es kann doch keiner sich eine Gesellschaft wünschen, in dem die Eltern behinderter Kinder sich fragen lassen müssen, „ob so was heute sein muss““, sagte Cullen.

Der Chauvinismus der Grünen Jugend

Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft hat die Grüne Jugend aufgerufen, auf Nationalflaggen zu verzichten. Man solle sich auf den Sport freuen und nicht auf den Sieg der eigenen Nationalmeisterschaft.

Die Grüne Jugend kapiert gar nicht, wie CHAUVINISTISCH sie sich gibt, wenn sie meint, allen Ländern der Welt befehlen zu müssen, auf Nationalflaggen verzichten zu müssen.

Chauvinismus ist der Glaube an die Überlegenheit der eigenen Gruppe.